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Trotz Schrecksekunde läuft es bei der SG

Handball-Landesliga Trotz Schrecksekunde läuft es bei der SG

Erfolgreich Revanche für die klare Hinspiel-Niederlage genommen haben die Landesliga-Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld gegen Aufsteiger Spanbeck. Die gutklassige Begegnung gewannen sie 31:24 und sammelten wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Böse unter die Räder gekommen sind dagegen die Vater Jahner, die bei Spitzenreiter Braunschweig mit 18 Toren Differenz verloren. Es war ihre höchste Saisonpleite.

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Schwer zu halten: Spielmacher Gerrit Büüs spielte seine Schnelligkeit aus.

Quelle: Hartmut Butt

MTV Braunschweig II - MTV Vater Jahn Peine 32:14 (13:8). „Die erste Halbzeit haben wir ja noch halbwegs ordentlich gestaltet. Aber die zweite Halbzeit war schlimm. Wir haben uns aufgegeben“, erläuterte Jahns Rückraumspieler Sebastian Bank die Pleite beim Spitzenreiter. Hauptursachen dafür seien jede Menge technische Fehler und eine schlechte Rückwärtsbewegung gewesen. Zudem habe man im Angriff häufig zu früh abgeschlossen. „So haben wir uns einen Konter nach dem anderen gefangen.“

Während der ersten Hälfte demonstrierten die Gastgeber gleich zu Beginn ihre Klasse und legten ein 5:2 vor. Der Vorsprung wurde peu á peu bis zum Spielstand von 13:5 (22.) ausgebaut. „Von da an warf Braunschweig bis zur Pause kein Tor mehr“, berichtete Bank, dessen Mannschaft mit Hoffnung auf Besserung in den zweiten Abschnitt ging. Weit gefehlt: Denn bereits nach 35 Minuten lagen die Peiner mit zehn Toren zurück, die Niederlage war besiegelt.

„Das Problem war wohl, dass wir ohne Druck ins Spiel gehen konnten. Alles andere als eine hohe Niederlage wäre ja eine Überraschung gewesen. Doch es ging völlig in die falsche Richtung los. Wir waren wohl zu locker. Die Einstellung stimmte nicht, der Biss fehlte, alle standen neben sich“, versuchte sich Bank in Erklärungen.

Jahn: Koob, Wodarz (beide Tor) - Bank (3), Falkenhain (2), Harms, Henninng (3), Kubala, Mühlbach (3), Meier (3), Smith.

SG Zweidorf/Bortfeld - SG Spanbeck/Billingshausen 31:24 (17:9). Schrecksekunde für Trainer Michael Nechanitzky vor Spielbeginn: Routinier Jan Behrens musste aufgrund einer Schulterverletzung passen. Für ihn sorgte im rechten Rückraum Marius Schröder für Druck. Der Nachwuchsspieler wusste zu überzeugen. Mit einem gut aufgelegten Gerrit Büüs auf der Spielmacher-Position und einem gefährlichen Tobias Brümmer im linken sowie Marius Schröder im rechten Rückraum erspielten sich die Gastgeber eine schnelle 4:1-Führung, die sie nicht mehr aus der Hand gaben.

„Vielmehr haben wir den Vorsprung kontinuierlich ausgebaut“, freute sich SG-Chef Sigurt Grobe. Mit hohem Tempo und einer hohen Wurfgenauigkeit warteten die SG-Herren auf, bei denen Stefan Schwesinger zu Höchstform auflief. Der Linksaußen stand sicher in der Abwehr und war im Angriff nicht zu bremsen. Auch nach einem Zusammenprall mit dem Gästetorhüter machte er schwungvoll weiter.

Die Gastgeber ließen auch nach der Pause nicht nach, bauten den Vorsprung nach 40 Minuten auf neun Treffer zum 22:13 aus. Die Gäste gaben sich aber nicht geschlagen, verkürzten noch auf 20:25 (50.). Doch: „Der Sieg war aber ungefährdet“, bilanzierte Grobe.

SG: Grotwold, Strzoda (beide Tor); Schwesinger (10), Brümmer (7), Weigel (4), Schröder (3), Büüs (2), J. Pietruk (2), A. Pietruk (1), Lehne (1), Schulze (1), Frühauf, Schumann, Behrens.

bt

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