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Trotz Nervosität: HSV gewinnt mit 30:24

Handball-regionsoberliga Frauen Trotz Nervosität: HSV gewinnt mit 30:24

Gut in die Saison gestartet sind die Regionsoberliga-Handballerinnen der HSV Vechelde-Woltorf, denn der Aufsteiger besiegte in eigener Halle den MTV Weferlingen mit 30:24. Ebenfalls zwei Punkte zum Auftakt holten die HSG Nord Edemissen und die SG Zweidorf/Bortfeld II.

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Harte Bandagen: Die HSV Vechelde-Woltorf (am Ball Theresa Grobe) lag zwar zur Pause im Rückstand, gewann ihre Auftaktpartie gegen den MTV Weferlingen am Ende aber mit 30:24.

Quelle: im

HSV Vechelde-Woltorf - MTV Weferlingen 30:24 (13:14). „Das war ein wichtiger Sieg auf dem Weg zum Klassenerhalt“, resümierte HSV-Coach Torsten Deda, dessen Team jedoch nervös begann. „Durch viele einfache Fehler haben wir es den Gästen leicht gemacht, dass sie bis auf 11:5 davonziehen konnten.“

Doch von Mitte der ersten Halbzeit an stabilisierte sich der Aufsteiger und verkürzte bis zur Pause auf 13:14. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst ausgeglichen, „weil wir unsere Chancen nicht konsequent genutzt haben“, monierte Deda. Das änderte sich jedoch: „Von der 46. Minute fingen wir an, das Spiel zu kontrollieren.“ Folglich setzte sich die HSV ab und fuhr die ersten beiden Punkte in dieser Serie ein.

Fazit: „Über unsere Leistungsstärke konnte dieses Spiel keinen Aufschluss geben. Deutlich wurde aber, dass dem jungen Team noch die Erfahrung fehlt“, sagte Deda. Das Spiel habe aber auch gezeigt, „dass wir die Qualität für diese Klasse haben, wenn jeder an sein Maximum geht“.

HSV: Fiedler (7/3), Scholz (3), Engel (1), Grobe (1), Langeheine (3), J. Jung (6), Müller (4), Preißner 4, Letzel (1).

SG Sickte - SG Zweidorf/Bortfeld II 14:16 (10:8). „Wir haben zu Beginn nur zögerlich gespielt, außerdem funktionierten die Absprachen in der Abwehr nicht richtig“, bemängelte SG-Coach Dirk Körber. Dementsprechend lag sein Team zur Pause mit 8:10 hinten. Nach Wiederbeginn jedoch steigerte sich die SG und erkämpfte sich dank der nun kompakt agierenden Defensive viele Bälle. „Und auch im Angriff haben wir viel konzentrierter gespielt, so dass die Kreisanspiele nun ihr Ziel fanden“, erklärte Körber.

Das zahlte sich aus: Bis zur 48. Minute wandelte die SG den Rückstand in ein 15:12 um und gab diesen Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. „Es war ein verkrampfter Auftakt mit dem glücklicheren Ende für uns“, bilanzierte Körber. Erfreulich sei die Trefferverteilung, „denn sie zeigt, dass wir von allen Positionen Gefährlichkeit ausstrahlen“

SG II: Essmann (3), Feistel (3), N. Scholz (5), Lehne (2), Hartmann (2), Strutz (1).

HSC Ehmen - HSG Nord Edemissen 16:18 (11:14). 20 Sekunden vor Schluss gab es beim Stand von 16:17 Siebenmeter. HSG-Spielerin Daniela Seffer schnappte sich den Ball und traf. „Das war die Erlösung. Am Schluss war es eine zittrige Sache“, sagte Edemissens Trainer Martin Staats. Vorher war sein Team bei zwei Siebenmetern am Pfosten gescheitert. „Aber auch der Gegner hat gute Chancen ausgelassen.“

In der ersten Halbzeit hatte sich die HSG einen vier-Tore-Vorsprung erarbeitet. In der zweiten Halbzeit gelang elf Minuten lang kein Tor. Auch der 17:14-Vorsprung brachte keine Ruhe. „Wir haben durch viele individuelle Fehler den Gegner im Spiel gehalten. Positiv war aber die kämpferische Einstellung.“

HSG Nord: Seffer (8/3), Fahlbusch, Spiller (5), Glawion, Becker, Mucha, Carmon.

pet/mp

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