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Trotz Durststrecke: Artur Kück holt Bronze

Schach Trotz Durststrecke: Artur Kück holt Bronze

Äußerst erfolgreich verlief die Schach-Landesmeisterschaft für den Nachwuchs des Peiner SV: Auf Norderney erreichten Konstantin Diderle (U10) und Artur Kück (U12) jeweils dritte Plätze und qualifizierten sich damit für die Deutsche Jugendmeisterschaft in Magdeburg (Pfingsten).

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Artur Kück sicherte sich in der U12 den dritten Rang und fährt nun schon zum zweiten Mal zur Deutschen Meisterschaft.

Quelle: oh

Dabei sah es anfangs für Konstantin nicht so gut aus, denn durch eine Niederlage in der zweiten Runde fiel er zunächst zurück und musste sich langsam wieder nach vorne kämpfen. Nach der neunten Runde hatte er sich dann Platz drei erspielt, den er trotz einer weiteren Niederlage gegen die spätere Turniersiegerin Sophia Brunner (Hagen) auch nicht mehr hergab. Insgesamt erspielte er aus den elf Partien hervorragende acht Punkte (7 Siege, 2 Remis, 2 Niederlagen). Somit darf Konstantin erstmals an einer Deutschen Meisterschaft, die Pfingsten stattfindet, teilnehmen.

„Da kann er sich auf ein tolles schachsportliches Erlebnis freuen - mit Training und Betreuung nahezu rund um die Uhr, aber auch mit einem tollen Freizeitprogramm“, erklärte PSV-Sprecher Stefan Kück.

Zufrieden war er aber auch mit zwei weiteren Peinern in der U10-Wertung. Yannick Miszori belegte Platz 15 (6,5 Punkte), und Adrian Heuer landete auf Rang 24 (6). „Beide haben damit bei ihrer ersten Landesmeisterschaft in etwa die Erwartungen erfüllt“, erklärte Kück.

Ungemein spannend verlief auch die U12-Meisterschaft. „Jedenfalls was die Qualifikationsplätze für die Deutsche Meisterschaften betraf.“ Als Landesmeister stand Sven ter Stal (SK Nordhorn-Banke) zwar relativ schnell fest, aber dahinter bemühten sich gleich neun Spieler um die zwei verbleibenden Qualiplätze. Mit dabei auch Artur Kück, der mit drei Siegen hervorragend in das Turnier gestartet war und damit kurzzeitig sogar in Führung lag.

„Dann folgte jedoch eine Durststrecke“, erklärte Kück. Denn anschließend gab es für Artur eine Niederlage und vier Unentschieden. Da aber auch seine Konkurrenten sich die Punkte gegenseitig wegnahmen, blieb er immer im Spitzentrio - und vor dem letzten Spiel stand nach einer langen frühmorgendlichen Rechnung fest, dass ihm ein Remis reichen würde. „Das hat er dann auch clever eingespielt“, lobte Kück. Mit sieben Punkten aus elf Spielen (4 Siege, 6 Remis, 1 Niederlage) wurde er Dritter und fährt damit nach 2012 ein weiteres Mal zur Deutschen Meisterschaft.

Ebenfalls ein sehr gutes Turnier spielte auch Sebastian Limböck in der U14. Als Achtzehnter der Setzliste gestartet, verbesserte er sich zwar nur um zwei Plätze, „aber mit den vier Punkten aus neun Partien gegen zum Teil erheblich stärker einzuschätzende Gegner steht ein schöner Zuwachs in der DWZ zu Buche“, sagte Kück.

In der U16 sicherte sich Raphael Schulz mit 4,5 Punkten aus neun Spielen einen guten Mittelplatz. „Leider verlor er die letzte Partie, ansonsten wäre er in der Tabelle noch ein gehöriges Stück weiter nach oben gekommen“, erläuterte Kück.

Gleich zwei Peiner waren in der U18 am Start, doch beide hatten es in dem sehr starken Teilnehmerfeld schwer: Julian Remmert landete auf Rang 13, Tom Tschirner auf Platz 15.

Doch das vermochte die Freude über das Erreichte nicht trüben: „Mit den beiden dritten Plätzen waren das für uns erfolgreiche Landesmeisterschaften“, resümierte Stefan Kück.

rd

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