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Trotz Derby-Sieg: HSG-Coach nicht zufrieden

Handball-Regionsliga Frauen Trotz Derby-Sieg: HSG-Coach nicht zufrieden

Lediglich zwölf Tore reichten der HSG Nord Edemissen II, um das Derby in der Handball-Regionsliga der Frauen gegen die SG Zweidorf/Bortfeld III zu gewinnen. Erfolgreich war auch der MTV Peine II. Er besiegte Liebenburg mit 32:27 und führt damit weiter souverän die Tabelle an.

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Nur wenige Tore gab es im Derby zwischen der HSG Nord II und der SG Zweidorf/Bortfeld III (am Ball Katharina Fauteck). Am Ende setzte sich die HSG mit 12:10 durch.

Quelle: rb

Jeweils zwei Punkte verbuchten auch Bildung Peine und die SG Adenstedt, während die PSG Peine gegen Thiede verlor.

HSG Nord Edemissen II - SG Zweidorf/Bortfeld III 12:10 (4:4). Überragende Spielerin war SG-Torfrau Franziska Rother, die eigentlich in der Ersten aufläuft. „Sie hat mehrmals super pariert und so Zweidorf im Spiel gehalten“, lobte HSG-Trainer Roland Bufe. Die Niederlage ihres Teams konnte sie dennoch nicht verhindern.

Geprägt wurde die Partie auf beiden Seiten von der Defensive. Beide Teams standen gut in der Deckung und machten es den Offensivreihen schwer. Während die HSG immer wieder an Rother scheiterte, lag es bei den Gästen an etwas anderem: „Wir waren im Angriff zu ungefährlich und haben unsere kurzzeitige Führung durch zu viele Ballverluste und mangelnde Wurfsicherheit aus den Händen gegeben“, bemängelte SG-Trainerin Verena Nassoufis.

Trotz des Siegs war aber auch Bufe nicht zufrieden. „Wir haben den Ball nicht laufen lassen und waren im Abschluss grottenschlecht. Wir hätten das Spiel wesentlich eher entscheiden können.“ So blieb die Partie bis zum Ende spannend, „aber Edemissen hat verdient gewonnen“, gestand Nassoufis.

HSG II: Rönick (4), Becker (2), Leithäuser (2), Amberg (1), Zessack (1), Wilck (1), Walter (1). SG III: Bludau (3/2), Hänsel (2), Kremling (1), Wolf (1/1), Dreißigacker (1), Richter (1), Körber (1).

MTV VJ Peine II - HSG Liebenburg-Salzgitter II 32:27 (18:14). Der Grundstein für den Erfolg lag in der Umstellung der Abwehr von 6:0 auf 5:1. „Dadurch haben wir die gegnerische Spielmacherin etwas besser in den Griff bekommen“, erläuterte MTV-Coach Wilfried Hofmeister, dessen Team sich bis zur Pause auf vier Tore absetzte.

Nach dem Seitenwechsel verpasste es der Tabellenführer, frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. Er vergab drei hundertprozentige Chancen - und Liebenburg kam wieder heran. „Durch eine zwischenzeitliche Tempoerhöhung haben wir den Vorsprung dann aber wieder vergrößert“, sagte Hofmeister.

MTV: Eggeling (11), A. Bergmann (10), Sv. Hofmeister (5), Eschemann (4), Se. Hofmeister (2).

TSV Bildung Peine - HSG Bad Harzburg 16:9 (9:4). „Wir haben Bad Harzburg 60 Minuten beherrscht“, resümierte Bildung-Spielertrainerin Alexandra Mühe. Die einzige kurze Schwächephase habe es kurz nach der Pause gegeben. Doch diese beendete Jennifer Gawlista, indem sie zwei Tore warf und somit auf 10:7 erhöhte.

Anschließend stand die Bildung-Abwehr wieder gut und ließ nur wenig zu. Zudem gelang es den Peinerinnen immer wieder, über schnelle Angriffe zu Toren zu kommen. „Bad Harzburg war im Rückzugsverhalten nicht gut“, erklärte Mühe. Einziges Manko seien die Siebenmeter gewesen. „Fünf haben wir vergeben - das müssen wir im Training wohl noch einmal üben“, sagte Alexandra Mühe schmunzelnd.

Bildung: Gawlista (7), Marquering (3), Brix (3), Knackstedt (2), Handrich (1).

HSG Schladen-Hornburg - SG Adenstedt 21:31 (7:14). Trotz der klaren Tabellensituation appellierte SG-Trainer Axel Gronau, den Gegner nicht zu unterschätzen und erinnerte an das 24:20 im Hinspiel: „Wir wussten, dass die HSG einen schnellen Ball spielen kann und in der Abwehr zuzufassen weiß.“

Beides bestätigte sich im Spiel. Harte Fouls und eine daraus resultierende Rote Karte für die Gastgeberinnen sorgten dafür, dass Adenstedt häufig in Überzahl agierte. „Dieses Überzahlspiel konnten wir immer wieder nutzen, um schnelle und einfache Tore zu erzielen“, beschrieb Gronau.

Einziger Kritikpunkt sei die unkonzentrierte Abwehrleistung in der zweiten Hälfte. „Die hat ein noch deutlicheres Ergebnis verhindert“, ärgerte er sich.

Adenstedt: Schulze (8), Koster (5), A. Bertram (4), Becker (3), L. Bertram (3), Wedler (3), Damian (2), Duwe (1), Kegelmann (1), Giesemann (1).

Viktoria Thiede - PSG Peine 30:11 (13:7). „Die Winterpause ist uns nicht gut bekommen, auf uns wartet viel Arbeit“, stellte PSG-Trainer Lutz Benckendorf ernüchtert fest. Sein Team musste in Thiede krankheitsbedingt auf Svenja Wedemeyer, Verena Lappe und Helin Gündüz verzichten. Gegen den Dritten war für die PSG somit wenig zu machen. „Lediglich in den ersten 15 Minuten gelang es uns, gegen die physisch überlegenen Gastgeberinnen mitzuhalten“, sagte Benckendorf, „danach konnte Thiede vor allem mit vielen Tempogegenstößen das Spiel schnell entscheiden.“

PSG: Genz (2), Kilic (2), Otto (2/1), Akyapi (2), Meyer (2), Bakis (1).

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