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Trainer-Pause beendet: Olaf Becker sagt zu

Fußball-Kreisliga Trainer-Pause beendet: Olaf Becker sagt zu

Der TSV Dungelbeck hat einen Nachfolger für Hubert Meyer gefunden. Der Ex-Handorfer Olaf Becker soll das Team verjüngen. Als Meister-Trainer hat er aufgehört, um sich eine längere Auszeit zu gönnen. Nach vier Monaten ist sie schon beendet.

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Da kommt Freude auf beim Stadtmeister: Die Kreisliga-Fußballer des TSV Dungelbeck haben einen neuen Trainer.

Quelle: Isabell Massel

Olaf Becker, ehemaliger Coach des 1. Kreisklasse-Aufsteigers Adler Handorf, übernimmt am kommenden Dienstag den Fußball-Kreisligisten TSV Dungelbeck.

TSV-Fußball-Obmann Jan Metzler freut sich, nach der Trennung von Hubert Meyer Ende September zügig einen Nachfolger gefunden zu haben. „Was Olaf in Handorf geleistet hat, ist auch uns aufgefallen. Zudem haben einige Spieler in unserem Verein bereits unter ihm trainiert und konnten ihn als Trainer nur empfehlen“, erläutert Metzler, wie es zum Kontakt gekommen ist.

Dass der neue Coach 96-Fan ist, habe selbst den glühenden Eintracht-Anhänger Tobias Jahns nicht gestört. Der Flügelflitzer sei vielmehr sogar einer der ersten Fürsprecher für ihn gewesen, merkt Metzler schmunzelnd an. Jahns arbeitet beim Landkreis mit dem Handorfer Fußballer Thorsten Radigk zusammen, der ebenfalls nur Gutes über Olaf Becker berichtet habe.

Das Saisonziel Klassenerhalt werde der Verein aber nun nicht nach oben korrigieren, doch ein langfristiges Ziel habe der neue Coach mit auf den Weg bekommen: „Wir wollen es mit Olaf schaffen, den Umbruch einzuleiten und junge Spieler dazuzuholen“, erläutert Metzler. Denn das sei dringend nötig, verweist der Fußball-Obmann auf sechs Stammspieler im Team, die auch regelmäßig in den Alten Herren des TSV spielen. Verteidiger Metzler gehört selber dazu.

Olaf Becker freut sich auf eine „interessante Aufgabe mit einer erfahrenen Mannschaft“. Dass er seine länger geplante Auszeit nach zuvor fast sieben Jahren Adler Handorf nun schon so früh beende, daran seien auch die Profi-Trainer Jürgen Klopp und Stefan Effenberg schuld, merkt der 46-Jährige launisch an: „Bei deren Pressekonferenzen habe ich gemerkt, dass ich auch bei mir wieder das Trainer-Feuer spüre. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich sowieso jeden Sonntag woanders auf dem Fußball-Platz zugucken war.“

Die Aufgabe könne er relativ druckfrei angehen, da er eine Mannschaft übernehme, die ja in einem guten Zustand sei. Dienstag leitet Becker das erste Training. Auf einen Waldlauf müssen sich die Dungelbecker nicht einstellen. „Das ist Amateurfußball, wir wollen Spaß haben, ich will ja nicht die gute Kameradschaft in Dungelbeck kaputt machen“, sagt Becker. Sein Ziel sei es, zunächst mit der Truppe im oberen Mittelfeld zu bleiben. „Und die Mannschaft dann peu à peu zu verjüngen“, sagt Becker, dessen künftiges Team zuletzt sechsmal in Folge ungeschlagen blieb.

Zu dieser Entwicklung hätte auch die Interimslösung mit den Trainer-Urgesteinen Walter Rozycki und Horst Peter beigetragen, merkt TSV-Fußball-Obmann Jan Metzler an: „Mit den beiden hat es der Mannschaft super viel Spaß gemacht. Deshalb wollen wir sie auch gerne Sonntag mit einem Sieg gegen Equord verabschieden.“

cm

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