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Tor-Festivals in den Halbfinal-Spielen

Frauen-Fußball: Kreispokal-Halbfinale Tor-Festivals in den Halbfinal-Spielen

Gleich 20 Tore fielen in den Halbfinal-Spielen des Fußball-Kreispokals der Frauen. Der SSV Plockhorst und die SG Schmedenstedt-Dungelbeck zogen ins Endspiel ein. Dort treffen sie am Sonnabend, 20. Juni ab 14 Uhr in Schwicheldt aufeinander. In beiden Partien trumpfte ein Geschwister-Paar auf.

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Augen zu beim Kopfball, doch am Ende behielten Kapitänin Daniela Wolff (blau) und die SG Schmedenstedt-Dungelbeck den Durchblick und besiegten den VfL Woltorf im Pokal-Halbfinale mit 7:1.

Quelle: im

SSV Plockhorst - SG Solschen 12:0 (7:0). Der SSV feierte ein Halbfinal-Schützenfest: „Der Gegner war sehr schwach und bei uns hat alles funktioniert“, begründete Plockhorsts Trainer Gerald Wiedenroth den deutlichen Erfolg des SSV. Besonders lobte Wiedenroth die Austen-Zwillinge Laura und Diana, die jeweils vier Tore erzielten, und Hanna Gödecke, die mit sieben Vorlagen und einem Tor glänzte. „Aber nicht nur die drei haben gut gespielt, sondern das ganze Team hat einen guten Tag erwischt“, erläuterte Wiedenroth.

Das schönste Tor war für ihn das 3:0, bei dem Laura-Maria Austen acht Gegenspielerinnen ausdribbelte und dann durch die Beine der Torhüterin verwandelte. Außerdem freute sich der SSV-Coach über die tolle Kulisse: „Es waren mehr als 90 Zuschauer da, und auch ein paar, die sonst keinen Frauenfußball gucken.“ Auf eine ähnliche Atmosphäre hofft er im Finale. Dort fehlen Wiedenroth zwar zwei Spielerinnen, „trotzdem wollen wir den Pokal unbedingt gewinnen“, sagt Wiedenroth und denkt dabei vielleicht auch ans Vorjahres-Endspiel. Das verloren die Plockhorsterinnen nämlich unglücklich im Neunmeter-Schießen.

Tore: 1:0, 2:0 Diana Austen (9., 19.), 3:0, 4:0 Laura Austen (20., 30.), 5:0 Jolin Spickschen (32.), 6:0 Diana Austen (36.), 7:0 Hanna Gödecke (39.), 8:0 Laura Austen (48.), 9:0 Diana Austen (49.), 10:0 Laura Austen (66.), 11:0 Eigentor (71.), 12:0 Juliane Hornbostel (77.).


VfL Woltorf - SG Schmedenstedt-Dungelbeck 1:7 (1:3). Angetrieben von den überragenden Schwestern Sabrina und Daniela Wolff im Mittelfeld schoss sich die SG ins Finale. „Ein Selbstläufer war das Spiel trotz des Ergebnisses aber nicht. Doch unsere Laufwege, unser technisch versiertes Mittelfeld und das gute Zusammenspiel haben einfach gepasst“, erklärte SG-Betreuer Carsten Aurisch das Erfolgsrezept. Ins Schwärmen geriet er vor allem über den Treffer von Daniela Wolff zum zwischenzeitlichen 5:1. „Das war ein richtig toller Sologang, und die Torfrau hat sie dann auch noch ausgeguckt“, lobte Aurisch.

Die Freude über den Final-Einzug sei riesig gewesen. Und das hatte auch mit einem Blick aufs Halbfinale der Vorsaison zu tun. Auch das hatte die SG 1:0 gewonnen, doch weil eine Akteurin überraschend nicht spielberechtigt war, wurde die SG noch disqualifiziert und Gegner FSG Ilsede/Essinghausen stemmte am Ende tatsächlich den Kreispokal in die Höhe.

Tore: Für die SG trafen Mandy Baumgärtner (2), Sabrina Wolff (3), Maren Hülzenbecher und Daniela Wolff, Woltorfs Ehrentreffer zum 1:1 erzielte Sarah König.

kw/cm

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