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Top im Top-Spiel: HSV wieder Erster

Handball-Regionsliga der Frauen: SGA-Trainer Axel Gronau tritt zurück Top im Top-Spiel: HSV wieder Erster

Führungswechsel: Mit ihrem 24:21-Sieg im Spitzenspiel gegen Vorsfelde II haben die Regionsliga-Handballerinnen der HSV Vechelde-Woltorf das Titelrennen wieder spannend gemacht. Weil sie nun mehr Pluspunkte haben, entthronten sie den MTV sogar.

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Laura Webersinn (rot) eroberte mit der HSV Vechelde/Woltorf die Tabellenspitze.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. Einen perfekten Einstand als neue Trainerin bei der SG Adenstedt gab Jana Löfflath. Ihr Team eroberte dank einer starken zweiten Hälfte in Liebenburg die Tabellenführung der Weststaffel. Löfflath springt bis zum Saisonende ein, weil Axel Gronau aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. „Ich kann derzeit nicht beim Training und bei den Spielen dabei sein, deshalb macht es keinen Sinn mehr. Schade, es hat mir Spaß gemacht. Ich bin der SG Adenstedt für schöne anderthalb Jahre dankbar“, sagte Gronau.

HSV Vechelde-Woltorf - MTV Vorsfelde II 24:21 (15:10). „Es lief unerwartet gut“, staunte HSV-Torfrau Judith Priebe nach dem Sieg im Topspiel. Im Vergleich zur Vorwoche steigerten sich die Gastgeberinnen deutlich und ließen den bisherigen Spitzenreiter nicht ins Spiel kommen. „Unsere Abwehr war richtig klasse. Wir haben kein Tor aus dem Rückraum zugelassen“, lobte Priebe. Den Start hatten die Vechelderinnen zwar verschlafen, doch einen 2:5-Rückstand drehten sie in eine 10:6-Führung. „Wir haben unsere Angriffe konstant durchgespielt“, berichtete Priebe. Vor allem Annika Behrend wusste mit vier Treffern in Folge aus dem Rückraum zu überzeugen.

Erst nach der Pause kam Vorsfelde wieder besser ins Spiel und verkürzte auf 13:15. Aber auch von diesem Rückschlag erholte sich die HSV. „Bei uns hat alles funktioniert, auch weil wir bis zum Ende gekämpft haben.“

HSV Vechelde-Woltorf: Behrend (6), Preißner (4), Naumann (4), Webersinn (3), J. Jung (3), Marks (2), Opitz (1), V. Jung (1/1).

SG Zweidorf/Bortfeld III - TSV Bildung Peine 14:18 (7:9). Die SG verlor nur eine Woche nach dem Hinspiel das „Duell der Generationen“ zwar erneut, zeigte sich aber stark verbessert und durfte bis zum 14:15 sogar von einer Überraschung träumen. „Zwar gab es erneut eine Niederlage, allerdings kämpfte die Mannschaft bis zum Umfallen, hielt das Spiel bis zur 50. Minute offen und erzielte doppelt so viele Tore wie im Hinspiel“, hob SG-Trainer Thomas Crone hervor. Dass es trotzdem nicht reichte, habe an der Unerfahrenheit seines Teams gelegen, das mit vier A-Jugendlichen antrat.

Bildung-Trainerin Alexandra Mühe sah es genauso. Die Routine und die Einstellung hätten ihr Team gerettet. „Rebecca Scheuch ist bei uns die Jüngste. Den Rest kann man auf einer Ü30- oder Ü40-Party treffen“, flachste sie. „Hätte die SG im Rückraum intelligenter gespielt, hätte sie uns den Schneid abgekauft. Wir haben uns enorm schwer getan“, stellte Mühe fest. Das habe unter anderem an der schwachen Chancenverwertung und der starken SG-Torhüterin Lisa Behme gelegen. Zudem habe sich der Tabellenvorletzte deutlich besser auf das Bildung-Spiel eingestellt. Unter anderem bekam die SG Jennifer Gawlista in Griff, im Hinspiel hatte sie noch 14 Tore erzielt. „Ich hatte ihr eigentlich den Auftrag gegeben, diesmal 15 zu werfen, aber das klappte nicht“, scherzte Mühe.

SG: Inga (4), Richter (7), Scholz (1), Kremling (1), Kamp (1).

Bildung: Kielhorn (3), Knackstedt (1), Kuban (2), Bergmann (3), Gawlista (7/4), Gießelmann (2).

PSG Peine - MTV Vater Jahn Peine II 18:26 (7:11). Mit 14 Toren war Jahns Carina Hüsing die überragende Akteurin des Stadtderbys. Aber auch der Rest ihrer Mannschaft habe überzeugt, betonte Jahn-Trainerin Anke Bergmann. „Alle waren motiviert und haben gekämpft. Die Einstellung hat gestimmt.“ Im Vergleich zur Derby-Niederlage gegen Edemissen habe sich ihr Team wie ausgewechselt präsentiert. Janine Borchert und Svenja Hoffmeister gaben der Deckung Stabilität. Kam die PSG doch zum Abschluss, war Torfrau Silke Tyburski oft zur Stelle. Bergmann lobte: „Das war eine super Leistung.“

Jahn II: Hüsing (14), Sv. Hoffmeister (5), Eschemann (2), Berkhoff (2), Witte (2), Borchert (1).

HSG Liebenburg-Salzgitter II - SG Adenstedt 21:23 (15:13). Ex-Betreuerin Jana Löfflath hat das Trainer-Amt bei der SGA nach dem Rücktritt von Axel Gronau übernommen - und durfte sich nach einer holprigen ersten Halbzeit doch noch über einen Sieg bei ihrem Debüt freuen. „In der ersten Hälfte haben wir in der Deckung nicht konsequent verschoben und im Angriff war nicht genug Druck und Zug zum Tor vorhanden“, erklärte SGA-Spielerin Jessica Schulze den Pausenrückstand. Nach der Halbzeit steigerten sich die Gäste und drehten die Partie. „Wir haben super verschoben und zugefasst in der Deckung. Dadurch haben wir Liebenburg zu technischen Fehlern gezwungen“, erklärte Schulze das Erfolgsrezept. Zehn Minuten vor Ende führte Adenstedt dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung schon mit fünf Toren. „Danach war der Sieg nicht mehr gefährdet“, meinte Schulze.

SG Adenstedt: A. Bertram (8), Wittenberg (3), Hampel (2), Hoffmann (2), Kegelmann (2), Keul (2), Pape (2), Burgdorf (1), L. Bertram (1).lr/cm

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