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Thomas Mainka: „Platz sechs ist ein lohnendes Ziel“

Fußball-Bezirksliga: Wintercheck beim TSV Wendezelle Thomas Mainka: „Platz sechs ist ein lohnendes Ziel“

Fast 17 Jahre coacht er nun schon den TSV Wendezelle und hat diesen mittlerweile fest in der Fußball-Bezirksliga etabliert. „Und das manchmal mit sehr bescheidenen Mitteln“, sagt Thomas Mainka, dessen Mannschaft als Tabellensiebter überwintert hat. Gänzlich zufrieden ist er mit dieser Bilanz indes nicht - das verrät er im PAZ-Wintercheck.

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Thomas Erich (r.) und der TSV Wendezelle haben sich in der Rückrunde Platz sechs zum Ziel gesetzt.

Quelle: rb

Zudem hofft er, dass sein Team in der Rückserie nicht mehr so vom Verletzungspech verfolgt wird, wie das im ersten Saisonabschnitt der Fall war. Doch trotz der vielen Ausfälle gab es beim TSV in der Winterpause weder Ab- noch Zugänge. „Ich habe nicht die Notwendigkeit gesehen, neue Spieler zu holen“, sagte Mainka.

Meine persönliche Bilanz der Hinrunde: „Die fällt durchwachsen aus. Einerseits müssen wir froh sein, dass wir im gesicherten Mittelfeld stehen. Allerdings hatten wir uns tabellarisch und auch nach Punkten ein bisschen mehr vorgenommen. Doch wir hatten von Saisonbeginn an riesige Verletzungsprobleme. Etliche Leistungsträger wie zum Beispiel Steven Allerkamp sind langfristig ausgefallen, so dass Spieler, die aus unteren Klassen gekommen oder noch sehr jung sind, tragende Rollen übernehmen mussten - und da kann man nicht erwarten, dass sie auf Anhieb die vielen Ausfälle kompensieren können. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Spitzenteams wie Lebenstedt oder Union Salzgitter cleverer und auch besser sind als wir.“

•  Mein Spieler der Hinrunde: „Das ist Nico Oppermann. Er hat von den vielen Verletzten profitiert und sich hinten links in der Viererkette einen Stammplatz erkämpft. Er hat sich im Laufe der Saison deutlich verbessert und einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.“

•  Mein Pechvogel der Hinrunde: „Es gibt zwar etliche Verletzte bei uns, aber Daniel Heil ist derjenige, den es am meisten getroffen hat. Gleich beim ersten Testspiel hat er sich das Kreuzband gerissen und konnte deshalb das restliche Jahr nichts mehr machen. Aber ab April will er sich wieder ranbeißen.“

•  Meine Enttäuschung der Hinrunde: „Das war die 1:3-Niederlage in Rammelsberg. Wir haben dort zwar mit mehrfachem Ersatz gespielt, aber keiner von denen, die auf dem Platz waren, hat seine Leistung abgerufen - das war kollektiv schlecht. Selbst einfachste Tugenden wie Laufen und Kämpfen hat keiner gezeigt - und das muss ich zumindest an den Tag legen, auch wenn es spielerisch nicht so läuft.“

•  Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Zunächst hoffe ich, dass die Verletzten wieder Anschluss finden. Bei einigen Spielern sieht es ganz gut aus, aber einige werden noch Zeit benötigen. Außerdem wollen wir eine stabile Rückrunde spielen und die Punkte frühzeitig holen, damit wir nicht nach unten rutschen. Denn manchmal kann so etwas ganz schnell gehen. Den Blick richten wir aber auf Platz sechs - das ist ein lohnendes Ziel für uns.“

•  Meine persönliche Zukunft: „Es gab schon Gespräche - und die sind positiv verlaufen. Ich habe meine Hausaufgaben gemacht, und nun liegt es am Vorstand, ob er mit mir weitermachen möchte oder nicht. Da allerdings Fritz Osterloh als Obmann noch einmal um zwei Jahre verlängert hat, gehe ich davon aus, dass auch ich als Trainer weitermache. Denn meine Arbeit ist ganz eng an die von Fritz gekoppelt.“

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