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Teutonia ärgert fast den Regionalligisten

Frauen-Fußball: Kurt-Gilgen-Pokal Teutonia ärgert fast den Regionalligisten

Auch die gebürtige Stederdorferin Michaela Mörtzsch, die zur besten Spielerin des Turniers gewählt wurde, und der starke Oberligist Pfeil Broistedt als Zweitplatzierter konnten es nicht verhindern: Regionalligist ESV Fortuna Celle hat seinen Titel beim Hallenturnier um den Kurt-Gilgen-Pokal in Groß Lafferde verteidigt.

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Beim Schlusslicht spielte eine der Stärksten: Laura Austen erzielte alle fünf Tore des SSV Plockhorst.

Quelle: im

Alle sechs Spiele gewann das ranghöchste Team des erlesenen Feldes und damit auch 191,90 Preisgeld in Anlehnung an das Gründungsjahr 1919 des Ausrichters Teutonia. „Dabei hatten die Cellerinnen nicht einmal eine gelernte Torhüterin dabei, die Spielerinnen wechselten sich im Tor ab. Doch jede im Team kann richtig gut kicken und vor allem weiß jede Spielerin, wo die andere hinläuft“, schwärmte Turnier-Organisator und Klubchef Olaf Pickhardt vom Siegerteam.

Am schwersten hatte es dem Regionalligisten noch Gastgeber Teutonia Groß Lafferde gemacht. Der Bezirksliga-Fünfte glich in der Auftaktpartie zum 1:1 und 2:2 aus, verlor dann aber ärgerlich 2:3. Doch der Auftritt schien zu beflügeln, denn im folgenden Spiel gelang der Teutonia die größte Überraschung des Turniers.

Claudia Bremer und Annika Nohl schossen den Außenseiter zum 2:1-Triumph gegen Oberligist PSV GW Hildesheim. „Das war ein Highlight-Spiel für uns“, sagte Coach Olaf Pickhardt, dessen Team danach noch einen glanzlosen 3:1-Sieg gegen Kreisligist Plockhorst landete und ein 2:2-Remis rund zehn Sekunden vor Abpfiff gegen Lokalrivale Broistedt rettete. „Wir haben stark angefangen, aber auch stark nachgelassen“, bilanzierte Pickhardt nach den sieben Punkten und Platz fünf. Sein zu Saisonbeginn umgekrempeltes Team habe sich teilweise noch wie auf der Hallenfußball-Autobahn gefühlt. „So schnellen Fußball haben einige Spielerinnen noch nicht erlebt“, sagte Pickhardt.

Mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage gegen Turnier-Dominator Celle dribbelte sich Oberligist Broistedt auf Platz zwei. „Dafür, dass das unser erstes Turnier nach zwei Wochen Trainingspause war, bin ich zufrieden. Wir hatten teilweise viel Spielfluss drin, der Ball lief gut. Doch leider hat sich Licht und Schatten ein wenig abgewechselt“, resümierte Pfeile-Coach Börge Warzecha.

Vor allem über das Last-Minute-Gegentor beim 2:2 gegen Groß Lafferde und die dummen Gegentore beim 0:4 gegen Regionalligist Celle ärgerte er sich. „Da haben wir uns wahnsinnig doof angestellt und unter anderem nach einer Ecke ein Tor kassiert. Aber Celle hat verdient gewonnen, die Mannschaft war eine Klasse besser als alle anderen“, betonte Warzecha, dessen Spielerinnen Fenja Ahrens und Jenny Möller (jeweils 4 Treffer) zu den torgefährlichsten Spielerinnen des Turniers gehörten.

Claudia Bremer von Gastgeber Groß Lafferde und Laura Austen vom SSV Plockhorst trafen sogar fünfmal. Letztere erzielte damit alle Tore ihres Teams. Die Torjäger-Kanone schnappte sich jedoch Sibel Saravas vom Kreisligisten FSG InSaLe aus Salzgitter (6 Treffer).

Zur besten Spielerin des Turniers wurde die frühere Offensivspielerin des VfB Peine, Michaela Mörtzsch, gewählt. Sie dribbelte sich mit Landesligist VfB Fallersleben auf Platz drei. Zur Auszeichnung als beste Torhüterin parierte sich Julia Ax vom PSV GW Hildesheim.

Turnier-Organisator Olaf Pickhardt zog ein zufriedenes Fazit: „Wir hatten 120 Zuschauer - und damit sogar mehr als im Vorjahr, obwohl unsere 1. Herren zeitgleich in der Endrunde des PAZ-Cups spielte.“

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