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Teure Saison für die Minigolfer

Minigolf-Club Peine Teure Saison für die Minigolfer

Die Peiner Minigolfer veranstalten am 11. August das „Eulenpokalturnier“, und im September geht die Saison in der Landesliga los. Sechs Auswärtsspieltage und ein Heim-Wettkampf stehen bis zum Juli 2014 auf dem Plan.

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Einer für alle, alle für einen: Die Landesliga-Mannschaft des Miniatur-Golfclubs Peine mit (von links) Jörg Niebuhr, Arnold Schattke, Heidi Pfriem, Klaus Pfriem, Harry Ellhoff und Uwe Engelmann.

Quelle: rb

Obwohl die Peiner Mannschaft aus der Verbandsliga abgestiegen ist, startet das Team mit einigem Respekt in die Saison. „Leider haben uns drei sehr gute Spieler verlassen und sind zu Clubs in Salzgitter und Goslar gewechselt“, sagt Jörg Niebuhr, Spieler des MGC Peine. Grund: Sie bekämen dort mehr finanzielle Unterstützung.

Der Respekt der Peiner bezieht sich auch weniger auf die sportliche Herausforderung, als auf die finanzielle. Denn ein Auswärtsspieltag ist eine teure Angelegenheit. „Man kann nicht am Spieltag dort aufkreuzen und gleich loslegen. Dann bräuchten wir gar nicht anzutreten“, sagt Niebuhr.

Deshalb reisen die Peiner bei den Sonntags-Spielen bereits am Freitagabend an, um am Sonnabend auf der Wettkampfbahn zu trainieren. „Man hat als erfahrener Spieler relativ schnell die Eigenheiten der Bahnen heraus. Aber diese Vorbereitung ist notwendig.“ Spielorte sind zum Beispiel Cuxhaven, Kassel und Göttingen, sodass Heimfahrten nach dem Training zu aufwändig sind. Deshalb fallen bei den meisten Auswärts-Wettkämpfen Hotelkosten für zwei Übernachtungen pro Person an. Fahrtkosten und natürlich die Ausgaben für das Spielmaterial kommen hinzu.

Niebuhr hat sich um Sponsoren bemüht, und einige unterstützen die Minigolfer bereits. Eine teure Angelegenheit bleibt die Saison dennoch für die Spieler, und deshlab hoffen sie auf weitere Geldgeber. „Da wir die Anlage in Peine gemietet haben, dürfen wir aber keine Bandenwerbung anbringen“, sagt Ramona Wieder, Presse-wartin des Minigolf-Clubs. Diese Einnahmemöglichkeit entfällt daher.

Die Peiner sind aber optimitisch, dass sie dennoch auffallen: Durch sportliche Leistungen. „Unser Ziel ist der Aufstieg“, sagt Niebuhr.

mp

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