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Tannenbaum-System soll helfen

Fußball-
Bezirksoberliga Tannenbaum-System soll helfen

Im Kampf um den Klassenerhalt nachlegen – das will der Fußball-Bezirksoberligist Vallstedt im Heimspiel gegen den direkten Tabellennachbarn VfB Fallersleben. Mit einer Rumpftruppe muss der VfB Peine beim Tabellensechsten antreten.

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Fußball Bezirksoberliga Männer, VfB Peine (grün) - TSV Hillerse

Quelle: im

GW Vallstedt – VfB Fallersleben. Die Erleichterung bei Vallstedts Trainer Michael Nietz war am vergangenen Mittwoch spürbar. Nach drei Niederlagen in Folge kehrte GW ausgerechnet beim bislang so souverän auftretenden Tabellenvierten SSV Kästorf in die Erfolgsspur zurück. Genau zur richtigen Zeit, denn nur durch diesen Sieg konnten die Gastgeber den direkten Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen wahren.

Den letzten dieser begehrten Plätze belegt zurzeit punktgleich mit GW der VfB Fallersleben. Die Wolfsburger haben allerdings drei Spiele weniger ausgetragen. Umso wichtiger ist es, dass die Peiner das Heimspiel gegen den Widersacher gewinnen. Die Taktik: „Wir müssen genau so aggressiv und geordnet zu Werke gehen, wie in Kästorf“, betont Nietz, der an dem erstmalig praktizierten „Tannenbaumsystem“ mit Viererkette festhalten wird.

„Wir müssen nachlegen“

In Kästorf wählte er die defensivere Variante. „Über die sichere Abwehr haben wir uns ins Spiel reingekämpft. Der Rest kam dann von allein“, sagt der Vallstedter Coach. „Doch das System mit drei Mittelfeldspielern hinter der einzigen Spitze lässt sich sowohl defensiv, als auch offensiv praktizieren“, hebt Nietz die Flexibilität des neuen Spielsystems hervor. Da die Wolfsburger auf Augenhöhe sind, wird er sein Team gegen den VfB etwas offensiver ausrichten, als gegen Kästorf, wobei der GW-Trainer an der Zielvorgabe aufgrund der Tabellensituation keine Zweifel lässt. „Wir müssen jetzt nachlegen“, fordert er.

TuSpo Petershütte – VfB Peine. Der personell stark angeschlagene VfB war bemüht, die Partie zu verlegen, doch TuSpo beharrte auf die Austragung. Neben den ohnehin schon verletzten Spielern fehlen auch Volkan Akar, Martin Bode, Steven Allerkamp und Niklas Ottenberg aus privaten Gründen. Unterstützung aus der A-Jugend gibt es nicht, der Nachwuchs spielt selber. „Deshalb ist es unser Ziel, uns vernünftig aus der Affäre zu ziehen. Petershütte verfügt über eine kompakte Truppe, die eine gesunde Härte an den Tag legt“, sagt VfB-Trainer Nick Gerull. Das Hinspiel hatten die Peiner unglücklich mit 1:2 verloren. Doch während sich Petershütte als Sechster in der Liga etabliert hat, findet sich der VfB auf einem Abstiegsplatz wieder. „Wir müssen über den Kampf ins Spiel kommen und uns als Mannschaft präsentieren. Mit Schönspielerei können wir in Petershütte nichts gewinnen“, betont der verletzte VfB-Spieler Maik Düsterhöf.

Ulrich Attermeyer 
und Christian Meyer

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