Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
TVJ plant den nächsten Coup

Handball TVJ plant den nächsten Coup

Nachdem der TVJ Abbensen zuletzt den MTV Peine besiegte und ihn damit von der Spitze stürzte, bekommt er es nun mit dem neuen Tabellenführer der Handball-Regionsoberliga der Männer zu tun - und auch gegen Timmerlah rechnet sich der TVJ etwas aus. Ebenfalls viel vorgenommen hat sich die SG Zweidorf/Bortfeld II.

Voriger Artikel
Herber Rückschlag für Ilsede im Titelkampf
Nächster Artikel
Spiele am Wochenende abgesagt

Der TVJ Abbensen (am Ball Marvin Wilke) hat sich gegen Spitzenreiter TSV Timmerlah viel vorgenommen und möchte wie schon zuletzt gegen den MTV Peine erneut überraschen.

Quelle: im

TVJ Abbensen - TSV Timmerlah (Sonnabend, 16.45 Uhr). „Die Stimmung ist prächtig“, sagt TVJ-Coach Axel Richter. Dies sei aber bereits vor den zuletzt eingefahrenen Siegen gegen Schladen II und Jahn der Fall gewesen, als der TVJ drei Pleiten in Folge kassierte. „Weil das Team völlig intakt ist. Außerdem haben wir unsere Situation akzeptiert“, erklärt Richter und spricht damit die Personalsituation an. Der Kader sei klein, und man wisse meistens erst am Spieltag, wer zur Verfügung steht, sagt Richter, dessen Team morgen auf einen Gegner trifft, der mit sehr viel Selbstvertrauen anreisen dürfte.

Denn der TSV ist sein neun Spielen ohne Niederlage und kletterte am vorigen Sonntag auf Platz eins. „Die Timmerlaher stehen zurecht da oben und sind in der Breite besser besetzt als wir“, betont Richter. „Sie sind lauf- und kampfstark und spielen einen schnellen Ball.“ Um gegen den Ligaprimus eine Chance zu haben, „müssen wir eine ähnliche Moral an den Tag legen wie gegen Jahn. Wenn wir 110 Prozent geben, dann geht etwas“, prophezeit Richter, der weiter auf Christopher Lappe und Markus Guttmann verzichten muss.

SG Zweidorf/Bortfeld II - HSG Schladen-Hornburg (Sonntag, 13 Uhr). Aufgrund der starken Rückrundenbilanz von fünf Siegen und nur einer Niederlage ist die SG wieder in Schlagdistanz zu den beiden Aufstiegsplätzen. Und obwohl der mögliche Abstieg der Ersten aus der Landesliga einen eventuelle Aufstieg der SG-Reserve verhindern würde, „sind wir hoch motiviert und möchten ganz oben mitspielen“, erklärt Coach Frank Pausewang. „Wir wollen die anderen Teams ärgern. Am Ende könnten wir sagen, dass wir hätten aufsteigen können, durften aber nicht.“

An das Hinspiel in Schladen erinnert sich die SG nur ungern, gab es doch ein 19:29. „Wir sind mit einer Rumpftruppe aufgelaufen“, begründet Pausewang die hohe Pleite. Um das Rückspiel erfolgreicher zu gestalten, müsse man für mehr Gefahr sorgen und die Chancen nutzen. „Die HSG ist aber sehr schwer ausrechenbar“, warnt Pausewang. Denn weil beide Gäste-Teams in der Regionsoberliga spielen, „weiß man nie, wer wo zum Einsatz kommt“.

Doch unabhängig davon: Viele Schwächen hat Pausewang im Hinspiel nicht ausmachen können. „Wichtig ist, keine Konter zuzulassen. Und sie meckern untereinander, wenn es nicht läuft“, weiß Pausewang. Dies könne man mit der nötigen Ruhe in den eigenen Reihen ausnutzen.

jl

Voriger Artikel
Nächster Artikel