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TSV will noch weiter nach oben klettern

1. Fußball-Kreisklasse TSV will noch weiter nach oben klettern

Gleich zum Auftakt im neuen Jahr steht in der 1. Fußball-Kreisklasse ein Spitzenspiel auf dem Programm: Tabellenführer SV Bosporus Peine II erwartet den Dritten aus Wendeburg. Um wichtige Punkte geht es auch am Tabellenende, denn das Schlusslicht aus Stederdorf erwartet mit dem SV Bettmar den Drittletzten und kann diesen überholen - Voraussetzung ist jedoch ein Sieg.

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Spitzenspiel in der Kreisklasse: Der Drittplatzierte aus Wendeburg (rechts) muss am Sonntag bei Tabellenführer Bosporus Peine II antreten - das Hinspiel endete mit 1:1.

Quelle: im

SV Bosporus Peine II - TSV Wendeburg (Sonntag, 13 Uhr). Personelle Sorgen vor dem Start im neuen Jahr hat der Gastgeber. „Da unser Kader sehr klein ist, müssen wir aufpassen, dass sich keiner in der Ersten festspielt“, erklärt der immer noch verletzte Co-Trainer Kevin Müller. Doch trotz des dünnen Aufgebotes hat sich die Zielsetzung des SV Bosporus nicht verändert. „Wir wollen weiterhin oben mitspielen - und außerdem Spaß haben“, betont Müller.

Neuzugänge hingegen gibt es beim Gast: Zum TSV gewechselt sind Nico Knackstedt und Felix Brandes, beide kamen von der SG Lucklum. „Sie werden uns garantiert nach vorn bringen“, erklärt Wendeburgs Spielertrainer Michael Holst, der in diesem Winter bewusst keine Vorbereitungsspiele gemacht, „Ich musste mal auf die Bremse treten. Denn wir sind zuletzt in ein Loch gefallen und mussten uns neu sortieren.“

Und diese Maßnahmen erwies sich als richtig. „Ich merke, dass wieder so etwas wie Euphorie in der Mannschaft herrscht“, sagt Holst, dessen Team sich viel für die Rückserie vorgenommen hat. „Wir wollen in der Tabelle noch weiter nach oben klettern“, erklärt der Coach des Drittplatzierten.

SSV Stederdorf - SV Bettmar (Sonntag, 15 Uhr). „Wenn man als Tabellenletzter durch die Winterpause geht, kann der Blick nur nach oben gerichtet sein“, erklärt Stederdorfs Coach Ralf Stawicki, der im vergangenen Sommer sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Doch Nachfolger Bernd Jahs, der schon recht früh das Handtuch warf, wurde zunächst durch Karsten Ahrens als Interimstrainer ersetzt - nun hat Stawicki wieder die Verantwortung übernommen. Und für ihn gibt es nur ein Ziel: „Den Abstieg zu vermeiden. Wir werden alles daran setzen, dass die Mannschaft auch in der kommenden Saison in der 1. Kreisklasse spielt“, sagt Stawicki.

Allerdings seien die personellen Voraussetzungen nicht die besten, fügt er hinzu. „Denn mit Andreas Fink und Christian Habig haben wir gleich zwei Langzeitverletzte. Außerdem hat uns mit unserem bisherigen Kapitän Kai Randt ein Leistungsträger verlassen“, bedauert Ralf Stawicki, für den die Partie am Sonntag gegen den SV Bettmar richtungweisenden Charakter hat. „Das ist ein echtes Sechs-Punkte-Spiel.“

Auch der Gast möchte die Klasse halten, doch Garrit Klaproth ist nicht gerade optimistisch. „Denn die Trainingsleistungen waren nicht gut“, bemängelt der Spielertrainer. „Wenn es danach geht, könnten wir in Stederdorf mit 0:20 verlieren“, orakelt Klaproth. Er sieht nur dann eine Chance auf den Klassenerhalt, „wenn die älteren Spieler außer bei den Altherren auch noch bei uns mitmachen“, erläutert Klaproths. „Die Frage ist aber, ob es der richtige Weg ist, jedes Jahr nur mit Hilfe der Altherren-Spieler die Klasse zu halten.“

Eventuell sei es besser, nach einem Abstieg einen Neubeginn zu starten. „Eventuell sogar mit einer Fusion“, erklärt Garrit Klaproth. Dennoch: In Stederdorf will er gewinnen. „Das gelingt aber nur dann, wenn die Älteren aushelfen.“

ma

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