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TSV will im Derby zurück in die Erfolgsspur

Fußball-Bezirksliga TSV will im Derby zurück in die Erfolgsspur

Schlusslicht VfB Peine erwartet am Sonntag den TSV Hohenhameln zum Derby.

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Sowohl beim VfB Peine (im grünen Trikot v. l. Bünyamin Tosun und Mike Helms) als auch beim TSV Hohenhameln (am Ball David Lieckfeldt) lief es zuletzt nicht rund - morgen treffen die beiden Teams aufeinander.

Quelle: Ralf Büchler

Nur noch theoretischer Natur sind die Chancen des VfB Peine, die Klasse in der Fußball-Bezirksliga 2 zu halten. „So lange aber noch etwas machbar ist, werden wir alles versuchen“, erklärt VfB-Coach Nedin Cerimovic, dessen Team es morgen mit dem Kreisrivalen aus Hohenhameln zu tun bekommt. Das Hinspiel gewann der TSV mit 2:0.

VfB Peine - TSV Hohenhameln (Sonntag, 15 Uhr). Dass es eine sehr schwierige Saison werden wird, davon ging VfB-Trainer Nedin Cerimovic bereits vor dieser Spielzeit im PAZ-Anpfiff aus. „Unsere Qualität hat gelitten. Der schlimmste Fall wäre, wenn wir starke Verletzungssorgen im Team haben und frühzeitig in den Abstiegsstrudel geraten.“

Doch genau das ist eingetreten. Wirft man einen Blick auf die ersten zwölf Spiele, in denen der durch Verletzungen der Leistungsträger geplagte VfB nur drei Zähler ergatterte, wird deutlich: Diese Saisonphase ist eine der Hauptursachen für den inzwischen wahrscheinlichen Abstieg. Hinzu kam das durch sieben Zugänge aus der A-Jugend veränderte Gesicht der Grün-Roten. „An ihnen hat es nicht gelegen. Im Gegenteil: Sie haben alle eine sehr positive Entwicklung genommen. Aber die Spätfolgen dieser Niederlagenserie spüren wir jetzt.“

Fünf Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Abstand zum rettenden Ufer acht Punkte. „Wir brauchen also fünf Siege“, sagt der Coach. Auch angesichts der jüngsten Resultate gliche das indes einem kleinen Wunder. Denn: In den so wichtigen vier Spielen binnen der vergangenen zwei Wochen reichte es lediglich zu einem Punkt gegen den FSV Schöningen (2:2). Gegen den SV Lengede (0:8), Leu Braunschweig (1:3) und Viktoria Woltwiesche (0:1) verlor der VfB.

Ein Sieg morgen scheint aber nicht ausgeschlossen. Denn für die Hohenhamelner lief es in den vergangenen Wochen ebenfalls nicht rund. Gegen den Abstiegskandidaten MTV Schandelah-Gardessen setzte es am vergangenen Wochenende nicht nur die dritte Niederlage in Folge, sondern auch eine sehr deutliche (1:4).

„Die vergangenen Wochen waren sehr intensiv für uns, wir haben fünf Spiele in zwei Wochen absolviert. Deswegen gehen wir auch auf dem Zahnfleisch“, erklärt TSV-Kapitän Jannik Richau die aktuelle Misere. „Gegen den VfB wollen wir aber zurück in die Erfolgsspur finden!“ Gelingt das der Elf vom ehemaligen VfB-Trainer Nick Gerull, wäre der Abstieg des VfB so gut wie besiegelt.

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