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TSV verliert das Spiel des Jahres ganz knapp

Volleyball-Bezirksligen der Frauen TSV verliert das Spiel des Jahres ganz knapp

Starke Leistungen boten die Bezirksliga-Volleyballerinnen des TSV Clauen/Soßmar: Zunächst besiegten sie Düngen mit 3:0, und anschließend mussten sie sich im Topspiel dem Spitzenreiter Algermissen erst im Tiebreak mit 13:15 geschlagen geben.

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Ines Härich (Mitte) und der TSV Clauen/Soßmar boten dem Spitzenreiter Algermissen bis zum Schluss Paroli und mussten sich erst im Tiebreak geschlagen geben Zuvor hatte der TSV gegen die VSG Düngen gewonnen.

Quelle: im

Ebenfalls über fünf Sätze gehen musste die VSG Stederdorf/Wipshausen in Lesse, allerdings gewann sie den letzten Durchgang. Die VSG Vallstedt/Vechelde hingegen unterlag gegen Lesse.

Bezirksliga 12

TSV Clauen/Soßmar - VSG Düngen 3:0 (25:11/25:14/25:21). Der erste Durchgang sei bis zum 6:6 ausgeglichen verlaufen, „aber anschließend haben wir uns durch eine Aufschlagserie von Sina Langeheine auf 16:8 abgesetzt und den Satz dann locker gewonnen“, sagte Clauens Coach Christian Hansen. Auch in Durchgang zwei, der nur 19 Minuten dauerte, hatte sein Team keine Probleme. „Im dritten Satz wehrte sich Düngen und hielt bis zum 17:17 mit.“ Doch in der Folgezeit agierte der TSV wieder konzentriert und gewann aufgrund einiger schöner Blockaktionen mit 25:21.

TSV Clauen/Soßmar - SSG Algermissen 2:3 (21:25/28:26/ 25:15/27:29/13:15). „Das ist das Derby des Jahres“, erklärte Christian Hansen. Entsprechend motiviert lief der TSV gegen den ungeschlagenen Tabellenführer auf - und er hielt in Satz eins auch gut mit, unterlag jedoch mit 21:25. „Danach entwickelte sich ein hochklassiger Schlagabtausch“, erläuterte Hansen, dessen Team beim Stand von 24:22 zwei Satzbälle nicht nutzte und mit 24:25 in Rückstand geriet. „Aber wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen.“ Lohn: Dorota Lubojanska und Ines Härich sorgten per Doppelblock für den Siegpunkt zum 28:26.

Das beflügelte den TSV und in nur 20 Minuten gewann er auch Satz drei. „Phasenweise haben wir mit der SSG-Abwehr Katz und Maus gespielt“, erklärte Hansen. Danach geriet der TSV zwar mit 1:9 in Rückstand, aber er kämpfte sich heran und hatte beim 25:24 sogar den ersten Matchball - diesen wehrte Algermissen jedoch ab und glich danach zum 2:2 aus. Auch im Tie-Break erwies sich der TSV als ebenbürtig, ging sogar mit 13:10 in Führung. Dieser Vorsprung reichte indes nicht, nach 118 Minuten jubelte der Spitzenreiter. Fazit: „Es war ein Spiel auf Landesliganiveau, zudem sind die Zuschauer mehr als auf ihre Kosten gekommen“, resümierte Hansen.

Bezirksliga 13

TSV Lesse - VSG Stederdorf/Wipshausen 2:3 (24:26; 25:15; 25:23; 20:25; 8:15). „Wir sind souverän gestartet und lagen mit 11:6 vorn“, erklärte VSG-Coach Ulrich Herrmann. Doch dann verdrehte sich Isabell Burbaß das Knie und konnte nicht mehr weiterspielen. „Damit fallen jetzt von vier Mittelspielerinnen drei aus“, sagte Herrmann, dessen Team aber dennoch Satz eins mit 26:24 für sich entschied.

„Den zweiten Durchgang haben wir dann verschenkt, weil alle mit ihren Gedanken nicht beim Spiel waren.“ Anschließend gestaltete die VSG die Partie bis zum 23:23 ausgeglichen, „doch zwei unüberlegte Bälle von uns führten zum Satzgewinn des Gegners“, bedauerte Herrmann. Im vierten Satz lag die VSG mit 16:19 hinten, doch sie bewies Moral und setzte sich noch mit 25:20 durch. „Die ungewohnte Formation hatte sich nun endgültig gefunden“, erklärte Herrmann. Und das zeigte die VSG auch im Tie-Break, in dem sie sich letztlich problemlos mit 15:8 durchsetzte. „Damit haben wir in dieser Serie alle Tiebreaks gewonnen“, betonte Herrmann. „Wir haben in Lesse zwar nicht mit spielerischer Qualität geglänzt, aber mit Flexibilität auf allen Positionen.

TSV Lesse - VSG Vallstedt/ Vechelde - 3:2 (25:21; 20:25; 13:25; 25:23; 15:5). „Eigentlich wollten wir uns selbst ein Weihnachtsgeschenk machen“, sagte VSG-Coach Wilfried Weißer. Doch das sei leider nicht gelungen, haderte er. Zwar ging sein Team im ersten Satz in Führung, „doch die haben wir durch Unkonzentriertheiten, eine schlechte Annahme und leichtfertig vergebene Abschlüsse wieder verspielt“, monierte Weißer. Anschließend jedoch steigerte sich die VSG - und dank guter Aufschlagserien und konzentriertem Spiel gewann sie die nächsten beiden Durchgänge.

„Leider waren wir danach jedoch nicht mehr konsequent genug, sondern wir spielten unsicher und hektisch, versagten in der Annahme und machten viele Fehler“, erläuterte Weißer. Und auch im Tiebreak habe sein Team nicht mehr ins Spiel gefunden. Folge: Lesse gewann selbigen und auch damit auch das Spiel. „Als Weihnachtsgeschenk gab es somit nur einen verärgerten Trainer - aber das auch zu Recht“, betonte Weißer.

rd

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