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TSV Marathon überrascht Arminia Vöhrum

Fußball-Stadtmeisterschaft TSV Marathon überrascht Arminia Vöhrum

Der TSV Marathon hat bei der Fußball-Stadtmeisterschaft für die erste Überraschung gesorgt. Die Mannschaft aus der 2. Kreisklasse warf den Kreisligisten Arminia Vöhrum aus dem Wettbewerb. Das Halbfinale haben Rot-Weiß Schwicheldt und der VfB Peine erreicht.

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Die Eixer (blau-gelb) stemmten sich im Spiel gegen den VfB Peine gegen die Niederlage. Am Ende siegte der Bezirksliga-Absteiger aber deutlich.

Quelle: rb

Nachdem Essinghausens Vedat Demir mit vier Toren gegen Stederdorf geglänzt hatte, zog Schwicheldts Kevin Badey im ersten Viertelfinale gegen Bosporus nach.

TSV Marathon - Arminia Vöhrum 2:1 (0:0). „Das war ein Sieg der Taktik“, freute sich Marathons Spielertrainer Marek Rönnefahrt. Die Mannschaft aus der 2. Kreisklasse hatte den Kreisligisten mit Kontern aus einer guten Defensive heraus überrascht. Samet Yilmaz (55.) und Ugur Bilecek (57.) stellten mit einem Doppelschlag die Weichen auf Sieg. „Die Vöhrumer machten dann richtig Druck, aber ihnen gelang nur der Anschlusstreffer durch Gytis Gailius“, sagte Günter Danneberg vom Turnierausrichter Blau-Weiß Schmedenstedt.

Arminia-Neuzugang Martin Ritter hatte in der Schlussphase noch zwei gute Ausgleichs-Chancen, aber Arminia-Trainer Hans-Günter Tarnowski erkannte den Sieg des Gegners als „verdient“ an: „Marathon hat mit Aggressivität und Willen gespielt. Einige meiner Spieler haben die Partie wohl nicht ernst genommen und wollten diese Aufgabe mit links erledigen.“

Tore: 1:0 Yilmaz (55.), 2:0 Bilecek (57.), 2:1 Gailius (80.).


Adler Handorf - TSV Dungelbeck 0:3 (0:1). Dennis Plate brachte Kreisligist Dungelbeck in Führung, aber Handorf war durch Konter gefährlich. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Tobias Grützner die Ausgleichs-Chance für das klassentiefere Team. Nach der Pause setzte Dungelbeck seine Überlegenheit in weitere Tore um. Erst traf Daniel Jacob per Freistoß aus 30 Metern, dann erzielte Mohamed El-Achi nach Zuspiel von Patrick Gomm das 3:0.

Dabei blieb es, obwohl Handorf wie in Halbzeit eins durch Konter gefährlich blieb. „Wir haben recht gut gespielt, aber unsere Chancen nicht genutzt“, resümierte Dungelbecks Trainer Hubert Meyer. „Das müssen wir im Viertelfinale gegen Marathon besser machen.“

Tore: 0:1 Dennis Plate (25.), 0:2 Daniel Jacob (65.), 0:3 Mohamed El-Achi (75.).


TSV Essinghausen - SSV Stederdorf 6:1 (2:0). Der Kreisligist ließ dem Team aus der 2. Kreisklasse nur wenig Raum zur Entfaltung. „Essinghausen war drückend überlegen“, sagte Günter Danneberg vom Veranstalter Blau-Weiß Schmedenstedt. Vor allem Vedat Demir bekamen die Stederdorfer nicht in den Griff. Mit vier Toren schoss er sein Team quasi im Alleingang in die nächste Runde. „Er hat überragend gespielt“, lobte Essinghausens Trainer Jamil Omar. Zufrieden war er aber auch mit der Leistung der restlichen Spieler. „Wir haben verdient gewonnen. Unsere vier Neuzugänge haben sich hervorragend integriert.“

Sein Gegenüber Helmut Kaub war ein wenig enttäuscht wegen der deutlichen Niederlage. „Wir waren keine fünf Tore schlechter. Spielerisch waren wir teilweise sogar besser“, analysierte Kaub.

Tore: 1:0 Eigentor (22.), 2:0 Demir (30., Foulelfmeter), 2:1 Ohrdorf (55.), 3:1 , 4:1, 5:1 Demir (65., 70., 75.), 6:1 Alan Omar (85.).


Bosporus Peine - Rot-Weiß Schwicheldt 1:5 (0:3). Überragender Akteur auf dem Feld war Schwicheldts Neuzugang Kevin Badey. Mit vier Toren sorgte er dafür, dass die Schwicheldter Bosporus aus dem Turnier warfen, nachdem sie in den vergangenen beiden Jahren an diesem Team gescheitert waren. „Dass es so glatt laufen würde, hätte ich nicht gedacht. Allerdings lag es daran, dass wir als Mannschaft stark waren“, sagte Vierfach-Torschütze Badey. Auch sein Trainer Dominik Feer war mit der Leitung seines Teams über weite Strecken zufrieden: „Aufgrund der ersten Halbzeit ist der Sieg verdient. Wir waren die klar stärkere Mannschaft. Nach der Pause haben wir ein wenig defensiver agiert, sodass Bosporus besser ins Spiel kam. Das war mein Fehler.“

Bosporus‘ neuer Trainer Hilmi Özyurt nahm das Ausscheiden mit Fassung: „Man hat gemerkt, dass wir noch in der Vorbereitung sind. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht. Bei Schwicheldt hat René Rieger den Unterschied gemacht. Den haben wir nicht in den Griff bekommen.“

Tore: 0:1 Badey (17.), 0:2 Eigentor (32.), 0:3 Badey (38.), 1:3 Randt (67.), 1:4, 1:5 Badey (77., 91.)

VfB Peine - TSV Eixe 6:3 (3:0). Nach anfänglichem Abtasten wurde der VfB Peine überlegen. Der Lohn: Das 1:0 durch Ersin Arayici nach schöner Vorarbeit von Kerem Karasahin. Nur eine Minute später erhöhte Torben Potz mit einem Schuss aus acht Metern ins lange Eck.

Eixe wurde stärker, aber in diese Phase hinein erzielte Emrullah Kaya das 3:0. Karasahin war auf den Torhüter zugelaufen und hatte den Ball quergelegt. Im VfB-Tor stand der A-Jugendliche Timo Schrul, der einen Weitschuss des TSV gekonnt parierte.

In der zweiten Halbzeit legte der VfB schnell zwei Tore nach - und schaltete im Gefühl des sicheren Sieges „einige Gänge zurück“, wie VfB-Vorsitzender Peter Konrad feststellte. Zudem wurde durchgewechselt - und der TSV Eixe kam ins Spiel zurück. Nach drei Treffern innerhalb von 20 Minuten stand es nur noch 5:3 für den VfB. Zu mehr reichte es aber nicht, zumal Emrullah Kaya noch das 6:3 für den VfB erzielte.

„Der Sieg war verdient“, sagte TSV-Trainer Nils Könnecker. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig in der Offensive gezeigt. Als der VfB Gas rausgenommen hat, sind wir aufgekommen. Das haben die Jungs gut gemacht.“

Tore: 1:0 Arayici (16.), 2:0 Potz (17.), 3:0 Kaya (43.), 4:0 Scharf (46.), 5:0 Arayici (49.), 5:1 Gaube (55.), 5:2 Ewald (73.), 5:3 Walter (76.), 6:3 Kaya (78.).

  • Die Stadtmeisterschaft wird am Dienstag auf dem Schmedenstedter Sportplatz fortgesetzt mit den Viertelfinalbegegnungen TSV Marathon - TSV Dungelbeck (18 Uhr) und TSV Essinghausen - VfL Woltorf (20 Uhr).
  • Das Ü40-Turnier hat der TSV Bildung gewonnen. Ein ausführlicher Bericht folgt.

mp/lr

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