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Svenja Conrad rüttelt ihr Team im Krimi wach

Volleyball-Verbandsliga der Frauen Svenja Conrad rüttelt ihr Team im Krimi wach

Die Volleyballerinnen der VSG Stederdorf/Wipshausen haben am Heimspieltag gegen USC Braunschweig mit 3:0 und gegen VSG Hannover II mit 3:2 gewonnen - und sind auf Tabellenrang vier der Verbandsliga geklettert.

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Svenja Conrad

Peine. Die Verbandsliga-Volleyballerinnen der VSG Stederdorf/Wipshausen schafften das Kunststück, aus zwei Heimspielen sogar drei Siege zu holen. Denn: Ihr Fan Michael Neitz hatte angekündigt, dass er seinen Fernsehsessel ab 18.30 Uhr für das Fußball-Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern gebucht hatte. Doch da ging der 3:2-Krimi der VSG gegen Schlusslicht VSG Hannover II gerade erst in die entscheidende Phase - und Neitz blieb doch. „Wir haben also Braunschweig, Hannover und sogar die Bayern besiegt“, witzelte VSG-Trainer Ulrich Herrmann.

VSG Stederdorf/Wipshausen - USC Braunschweig 3:0 (25:16, 25:22, 25:18). Beim Einschlagen beeindruckten die Gäste noch mit harten Angriffen und schnellen Zuspielen - doch im Spiel dominierte die VSG. „Der Schlüssel zum Erfolg lag wie vermutet im Bereich des Aufschlages und der Annahme“, bilanzierte VSG-Coach Ulrich Herrmann, der in diesen Spielelementen klare Vorteile bei seinem Team sah. Immer wieder habe Inna Schweda eine Serie von lang geschlagenen diagonalen Aufschlägen abgefeuert und den USC damit unter Druck gesetzt. „Ein konstruktiver Angriffsaufbau war so nur schwer möglich. Hinzu kam das sehr gute Stellungsspiel unserer Blockreihe, die den USC-Angreiferinnen den Schneid abkaufte“, lobte Herrmann.

Die Gäste versuchten zwar, sich mit risikoreichen Sprungaufschlägen zu wehren. „Doch besonders Libera Svenja Conrad erwischte einen sehr guten Tag und brachte die Bälle präzise zum Zuspiel“, lobte Trainer Herrmann. So machte der Aufsteiger kurzen Prozess und baute den Abstand auf den USC aus. „Eigentlich hatten wir mehr Gegenwehr erwartet“, stellte Herrmann fest.

VSG Stederdorf/Wipshausen - VSG Hannover II 3:2 (26:24, 17:25, 24:26, 25:16, 16:14). Die Gastgeberinnen lagen gegen das Schlusslicht schon 1:2 hinten und drohten auszurutschen - „bis Svenja Conrad in der Auszeit des dritten Satzes der Kragen platzte“, verriet VSG-Coach Herrmann.

Die Zuspielerin hatte ihre Teamkolleginnen lautstark ermahnt: „Wir verlieren nicht in eigener Halle!“ Und die Standpauke fruchtete. „Die Fans waren wieder da, die Mannschaft funktionierte und kämpfte sich Punkt um Punkt heran“, freute sich Herrmann über die Aufholjagd.

Zwar verlor sein Team in der Verlängerung doch 24:26, doch Satz vier dominierte der Aufsteiger dann klar und behielt im anschließenden Tie-Break-Krimi die Nerven. „Es war ein sehr emotionales mitreißendes Spiel, das eigentlich zwei Sieger verdient hätte“, bilanzierte Herrmann, der mit der Punkteausbeute zufrieden war.

Durch die beiden Siege kletterte die VSG auf Platz vier und hat nun schon sechs Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz.

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