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Sven Bruns schießt den VfB noch tiefer ins Schlamassel

Fußball-Bezirksliga Sven Bruns schießt den VfB noch tiefer ins Schlamassel

So langsam kann Fußball-Bezirksligist VfB Peine für die Kreisliga planen. Gestern Abend versuchten die Grün-Roten im Derby gegen Viktoria Woltwiesche alles, um näher an die Nichtabstiegsplätze zu kommen. Doch es reichte nicht. Woltwiesche gewann mit 1:0 nach einem Tor von Sven Bruns. Bereits am Abend zuvor hatte es der TSV Hohenhameln verpasst, ein Spitzenteam zu ärgern.

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Zweikampf gewonnen, Spiel gewonnen: Woltwiesches Kapitän Alex Schmilewski (rechts) setzt sich hier gegen VfBer Ferhat Arvis durch.

Quelle: Isabell Massel

VfB Peine - Viktoria Woltwiesche 0:1 (0:0). „Es wird jetzt wahnsinnig schwer“, gestand der enttäuschte VfB-Trainer Nedin Cerimovic nach der Heimpleite gegen die Viktoria. Seiner Elf machte er keinen Vorwurf: „Wir haben alles gegeben, obwohl wir personell auf dem Zahnfleisch gehen.“ Zweimal musste Cerimovic bereits im ersten Durchgang verletzungsbedingt wechseln. „Zudem haben zwei angeschlagene Spieler sich bis zum Ende durchbeißen müssen!“ Nichtsdestotrotz kam der VfB im chancenarmen ersten Abschnitt zu seinen Einschussmöglichkeiten. Marius Knieling und Emrullah Kaya scheiterten in der 27. Minute jedoch. Wiederum Knieling hatte in der 54. Minute das 1:0 auf dem Fuß, doch Gäste-Keeper Philipp Kurmeier vereitelte die Großchance. „Nach der Pause agierten wir offensiver, doch oftmals fehlte die Durchschlagskraft. Eigentlich war es ein typisches 0:0-Spiel“, sagte Cerimovic. Doch dann kam die 78. Minute, in der Woltwiesches Sven Bruns nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus das 1:0 für die Gäste erzielte.

Zwar versuchten die Hausherren in der Folgezeit noch, den Rückstand aufzuholen, doch es reichte nicht. Woltwiesches Trainer Daniel Schierding war nach dem 1:0-Sieg sehr erfreut: „Neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge müssten reichen!“ Hochzufrieden war er mit dem Auftritt seiner Schützlinge indes nicht. „Gerade im ersten Durchgang leisteten wir uns zu viele Abspielfehler. Nach der Pause wurden wir besser und hatten auch eine große Chance.“ Peines Keeper Lennart Limmer parierte die Möglichkeit von David Grigoleit (70). „Es war das erwartet schwere Spiel“, bilanzierte Schierding.

VfB Peine: Limmer - Cacko - Solomun, Otte - Beuermann, M. Knieling, G. Knieling (28. Lonnemann), Tosun - Scharf (24. T. Becker), F. Arvis (78. Caliskan), Kaya. Viktoria Woltwiesche: Kurmeier - Meier, Criscione, Knappe - Grigoleit, Schmilewski (75. Stark), Tracz, Beier (66. Röcken), Rotter - S. Bruns, Bucklisch (80. O. Bruns). Tor: 0:1 Sven Bruns (78.).


TSV Hohenhameln - FT Braunschweig II 0:4 (0:3). Ein Pfostenschuss (75.) und ein nicht gegebenes Abseitstor (30.) jeweils von David Lieckfeldt - mehr lag für die aufopferungsvoll kämpfenden Hohenhamelner im Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten nicht drin. „Wir müssen anerkennen, dass die Freien Turner von der Spielanlage und den Einzelspielern her doch eine Ecke besser waren“, gratulierte TSV-Kapitän Jannik Richau den Gästen zu einem verdienten Erfolg. Immerhin: Obwohl die Hohenhamelner stark ersatzgeschwächt angetreten waren, verhinderten sie eine Klatsche wie es sie noch beim 1:8 im Hinspiel gegeben hatte.

Darauf hatte auch TSV-Trainer Nick Gerull wert gelegt. „Unsere Marschroute war es vor allem, defensiv kompakt zu stehen“, verdeutlichte Kapitän Richau.

Schwer in den Griff zu bekommen waren jedoch Braunschweigs Doppeltorschützen Nils Gehde und Jonas Kierdorf, die zum Kader des Turner-Regionalliga-Teams gehören. „Für die Braunschweiger hat es sich ausgezahlt, dass sie eingesetzt wurden. Für mich sind die Turner sowieso die spielstärkste Mannschaft der Liga, das haben sie auch im Rückspiel bestätigt“, bilanzierte Richau.

Hohenhameln: Gehrke - Mangeng, Savas, Richau, Osmani, Brennecke, M. Karjaka (86. Krause), Driesen, Bytici (46. A. Karjaka), Brokopf (81. Schmidt), Lieckfeldt. Tore: 0:1 und 0:2 Gehde (12., 27.), 0:3 und 0:4 Kierdorf (38., 62.).

ll/cm

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