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Süßer Macarena, flippiges Zumba

Turnschau des TSV Arminia Vöhrum Süßer Macarena, flippiges Zumba

Gute Zauberer können erstaunliche Seiltricks. Aber durch einen Gymnastikreifen und ein Seil gleichzeitig springen, ohne sich zu verheddern, das können nur zauberhafte Rope-Skipper.

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Hohe Seilkunst: Die Rope-Skipperin scheint in der Luft zu sitzen.

Quelle: Ralf Büchler

Bei der rasanten Seilkunst sprangen nicht nur die Athletinnen sondern auch der Funke aufs Publikum über - donnernder Applaus bei der Turnschau von Arminia Vöhrum.

Auf eine Reise von A wie Aerobic bis Z wie Zumba nahmen rund 120 Arminen-Aktive die Zuschauer mit. Mehr als 400 waren in die Vöhrumer Halle an den Berufsbildenden Schulen gekommen. Und die staunten nicht schlecht als sie zum Beispiel sahen, dass man beim Seilspringen auch Liegestütze pumpen oder zeitgleich durch einen Gymnastikreifen hüpfen kann. „Rope Skipping hat mir mit am besten gefallen. Für mich als alter Fußballer ist es nur schwer nachzuvollziehen, wie man so eine Koordination haben kann“, ließen die Rope-Skipper auch das Herz des frisch gewählten Arminen-Pressewarts Klaus Goyer hüpfen.

Von Vierjährigen bis zur Ü70 - 13 verschiedene Gruppen der Vöhrumer Turnabteilung wirbelten durch das zweieinhalbstündige Programm. Stolze Eltern und Großeltern filmten und fotografierten ihren Nachwuchs. Mit Blumenkette und Rock legten Kindergarten-Kinder beim Macarena-Tanz die Hände auf die kreisenden Hüften. Das war so süß, es herrschte Überzuckerungsgefahr.

Trampolinturner zogen sich im Springen aus, die Jazzgymnastinnen hinterließen bei ihrer Choreografie zum Hit „Glow“ von Madcon einen rot-glitzernden Händeabdruck im Gedächtnis. Und beim Trendsport Zumba schwangen plötzlich die Hüften von mehr als 80 Tänzern. Übungsleiterin Vanessa Kraul und Moderator Sven Thürauf (er sagte zwischendurch sogar die aktuellen Bundesliga-Ergebnisse durch) hatte viele Zuschauer animiert, kurzentschlossen mitzumachen. Ein knall-bunter Haufen hüpfte, kreischte und schleuderte die Arme zu lateinamerikanischen Rhythmen. Das kam an.

„Die Stimmung und der Zuschauerzuspruch waren einfach toll“, schwärmte Arminen-Pressewart Goyer.

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