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Stephan Schrul fordert mehr Disziplin

1. Fußball-Kreisklasse Stephan Schrul fordert mehr Disziplin

Kreis Peine. Bereits heute sind die Fußballer der 1. Kreisklasse wieder im Einsatz - wenn auch nicht alle. Das Spiel SSV Plockhorst gegen Falke Rosenthal ist gestern verlegt worden. Neuer Termin ist Donnerstag, 6. Oktober.

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Daniel Bigalke (rechts, hier noch im Dress des SV Bettmar) wechselte zum TSV Münstedt - und schoss bisher drei Tore für seinen neuen Verein.

Quelle: Foto: Ralf Büchler

Der SV Arminia Vechelde II feierte einen Auftakt nach Maß, holte er doch aus drei Spielen neun Zähler. Diesen Aufwärtstrend wollte der Tabellenzweite eigentlich heute in Handorf fortsetzen, aber die Partie wurde auf Sonntag verlegt. Ebenfalls verlegt wurde das Spiel SV Bettmar gegen TSV Münstedt - aber nicht von der Zeit her. Weil der Sportplatz des SV Bettmar nach Instandsetzung noch nicht wieder freigegeben wurde, findet die Partie heute in Münstedt statt.

TSV Münstedt -SV Bettmar (Heute, 19 Uhr). Die Münstedter galten vor der Saison als einer der Titelfavoriten. Aber in der Vorbereitung lief es nicht so doll. Erst mussten die Münstedter das Auftaktspiel im Härkepokal absagen, dann auch noch als Ausrichter das Spiel um Platz 3 beim Ilseder Gemeindepokal.

„Wir hatten aus verschiedenen Gründen anfangs Riesen- Personalprobleme“, sagt Trainer Mathias Buchmann, der froh darüber ist, dass seine Mannschaft diese Talsohle durchschritten hat und es inzwischen wieder besser läuft.

„Wir sind gegen die Edemissener Reserve gut in die Saison gestartet. Dann gab es aber wieder Personalprobleme und eine 2:6-Klatsche gegen Vechelde. Sonntag gegen Bülten haben wir dann aber glücklich gewonnen.“

Heute soll der nächste Sieg her - aus zwei Gründen: „Wir haben die Ambition, um den Aufstieg mitzuspielen. Dann müssen wir solche Spiele gewinnen, erst recht, wenn wir zuhause antreten“, sagt Buchmann. Der zweite Grund: „Wir wollen auch für Daniel gewinnen.“ Daniel Bigalke war zu dieser Saison von Bettmar nach Münstedt gewechselt und müsste sich andernfalls Sprüche seiner ehemaligen Teamkollegen anhören.

Der SV Bettmar kassierte zuletzt ein 0:7 in Vechelde. Es war die dritte Niederlage im dritten Spiel. Ein Erfolg heute wäre daher für das Team von Trainer Björn Ritschel wichtig, doch auch er hat Personalprobleme. „Sieben sind verletzt, einer angeschlagen, einer weiß noch nicht, ob er es arbeitsbedingt rechtzeitig zum Spiel schafft. Die Mannschaft stellt sich praktisch von selbst auf“, sagt Ritschel. Er hofft auf eine Reaktion nach der Niederlage in Vechelde. „Mit dieser Leistung würden wir in Münstedt nichts holen.“

TSV Adler Handorf - Arminia Vechelde II (Sonntag, 15 Uhr). „Ich möchte mich herzlich bei den Vecheldern bedanken, dass sie der Verlegung zugestimmt haben“, sagt Handorfs Trainer Stephan Schrul. Einziger Wermutstropfen: Mittelfeldmotor Tibor Bogdan fehlt urlaubsbedingt.

Und das ausgerechnet gegen die Mannschaft, die sich mit drei Siegen in drei Spielen auf Platz zwei geschossen hat. Die Adler dagegen konnten ihren Sturzflug - ein Punkt aus drei Spielen - durch den 4:2-Sieg in Edemissen erst einmal abfedern. Dennoch ist Handorfs Trainer Stephan Schrul unzufrieden. „Wir sind diese Saison zu hektisch und undiszipliniert zu Werke gegangen - es fehlt die Konzentration.“

Dass in der Mannschaft mehr steckt, davon ist Schrul überzeugt. „Wir haben diese Saison kein Überteam in der Klasse, wenn meine Mannschaft die Trainingsinhalte umsetzt und taktisch diszipliniert auftritt, können wir grundsätzlich jeden schlagen.“ Doch zunächst liegt der Fokus auf dem kommenden Gegner. „Die Vechelder sind sehr jung, sie werden ordentlich Kondition haben und viel rennen - das wird ein schweres Spiel für uns“, mahnt Schrul. Trotzdem möchte er die Punkte zu Hause behalten.

Wesentlich zufriedener als Schrul ist sein Gegenüber. „Dass wir so gut starten, hätte ich nicht erwartet“, gesteht Arminias neuer Coach Niclas Fritz. Zum bestehenden Kader stießen acht A-Jugendliche hinzu - unter anderem Fabrizio Magistro und Stephan Moock, die gemeinsam sieben der 17 Vechelder Tore erzielten. „Ich habe viele der Jungs schon in der Jugend trainiert - das macht einfach Spaß. Deshalb habe ich mich auch entschlossen, die eigene Fußballkarriere hinten anzustellen und das Trainer-Amt zu übernehmen“, erläutert Fritz.

Für ihn sind die Adler das stärkste Team aus dem Auftaktprogramm. „Die Handorfer sind eine etablierte Mannschaft in der 1. Kreisklasse und besser, als es die Tabelle vermuten lässt. Deswegen wären wir auch mit einem Punkt schon zufrieden - verstecken werden wir uns aber nicht“, sagt Fritz.

sra

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