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Steinert sagt zu: Pfeile haben neuen Coach

Fußball Steinert sagt zu: Pfeile haben neuen Coach

Eine Ära endet: Nach zusammengerechnet 15 Jahren als mitspielender Chef-Trainer und 2 Spielzeiten als Co-Trainer wird Matthias Steinert am Saisonende den Fußball-Bezirksligisten Viktoria Woltwiesche verlassen. Der 47-Jährige übernimmt im Sommer das Traineramt beim Kreisligisten FC Pfeil Broistedt.

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Der Wechsel ist notiert: Matthias Steinert coacht ab Juli Broistedt und bringt seinen Pass mit.

Quelle: im

„Ich wollte noch einmal etwas Neues machen und sehen, ob der Erfolg, den ich mit Woltwiesche hatte, nur eine Eintagsfliege war, oder ob sich mein Werdegang auch auf die Arbeit bei einem anderen Klub übertragen lässt“, erklärt der 47-Jährige.

Nach dem überraschenden Rücktritt von Coach Danyel Grunda Ende November suchten die Broistedter einen Nachfolger - und fanden gleich zwei. Denn: „Ich bin den Broistedtern sehr dankbar, dass sie mich nicht unter Druck gesetzt haben. Ein sofortiger Wechsel im Winter kam für mich nicht in Frage. Das kann ich bei der Kadergröße in Woltwiesche nicht machen“, sagt Steinert, der trotz seiner 47 Jahre immer noch topfit in der Bezirksliga mitwirbelt. Doch die Pfeile fanden eine Übergangslösung: Frank Langemann wird den Kreisliga-Vierten in der Rückserie betreuen. „Nach langer Suche haben wir nun also genau die richtigen gefunden“, sagt Pfeile-Fußball-Abteilungsleiter Börge Warzecha. Langemann ist ein alter Broistedter und hat als Spieler alle Herrenteams durchlaufen. „Er kennt die Strukturen des Vereins.

Der Herrenbereich ist zwar noch Neuland für ihn, aber er hat jahrelang mit großem Erfolg in der Jugendabteilung gearbeitet und zuletzt zum Beispiel die C-Jugend ins Kreispokal-Finale geführt“, sagt Warzecha. Im Sommer übernimmt dann Steinert. Warzecha freut sich riesig über die Zusage. „Seine hervorragende Arbeit ist durch Kontinuität geprägt - und das soll bei uns fortgesetzt werden.“ Er traut Steinert zu, mit der Mannschaft oben anzugreifen. „Ob es dann zum Aufstieg reicht, muss man sehen“, sagt Warzecha. Steinert traut seinem neuen Team zumindest einiges zu: „Da sind mehrere dabei, die eine Klasse höher spielen können.“

Seinen Spielerpass wird er für den Notfall zwar mitbringen. „Aber es ist nicht geplant, anderen einen Stammplatz streitig zu machen“, betont er. Der Abschied aus Woltwiesche fällt ihm schwer. Die Sache etwas erträglicher machen könnte es, „wenn wir in der Rückrunde mehr Punkte holen als in der Hinserie“.

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