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Stederdorf zeigt Moral und dreht ein 0:2

Volleyball-Bezirksliga Frauen Stederdorf zeigt Moral und dreht ein 0:2

Zwei Spiele, ein Sieg: Die Bezirksliga-Volleyballerinnen der VSG Stederdorf/Wipshausen II unterlagen zunächst der VG Hankensbüttel mit 0:3 und lagen auch im zweiten Spiel gegen Müden schon mit 0:2 hinten - doch sie bewiesen Moral und setzten sich noch mit 3:2 durch.

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Die VSG Stederdorf/Wipshausen (von rechts Andrea Duda und Susan Aellig) unterlag zunächst der VG Hankensbüttel, bezwang aber anschließend den TuS Müden-Dieckhorst mit 3:2.

Quelle: im

Leer ging dagegen die VSG Vallstedt/Vechelde aus, verlor sie doch überraschend in Barmke mit 2:3.

VSG Stederdorf/Wipshausen II - VG Hankensbüttel-Knesebeck 0:3 (15:25, 20:25, 17:25). „Wir haben nicht an die Leistungen anknüpfen können, die wir vor der Winterpause geboten haben“, begründete VSG-Coach Carsten Imm die 0:3-Niederlage. Vor allem im Zusammenspiel habe das Team Schwächen gezeigt. „Durch den mangelhaften Spielaufbau konnten wir nicht genügend Druck ausüben“, monierte Imm. Hinzu seien noch viele individuelle Fehler gekommen, „so dass wir nicht richtig ins Spiel gekommen sind“. Folge: Nach nur 66 Minuten war das 3:0 für den Gast perfekt.

VSG Stederdorf/Wipshausen II - TuS Müden/Dieckhorst 3:2 (22:25, 20:25, 25:16, 25:14, 15:11). Nach dem 0:3 im ersten Spiel nahm VSG-Coach Carsten Imm zwar einige Umstellungen vor, dennoch geriet sein Team mit 0:2 in Rückstand. „Der Kampfgeist war jedoch vorhanden“, erklärte Imm. Und den zeigten seine Spielerinnen auch anschließend: Durch eine abermals veränderte Aufstellung fand die VSG ins Spiel und gewann dadurch den ersten Satz an diesem Spieltag. „Dieser Erfolg setzte neue Energie frei“, sagte Imm. Das Zusammenspiel habe nun immer besser funktioniert - und starke Aufschläge von Andrea Duda brachten der VSG das 2:2. „Diesen Schwung haben wir in den Tiebreak mitgenommen und diesen dann souverän gewonnen. Damit haben wir wenigstens zwei Punkte eingefahren“, sagte Imm.

TSV Barmke - VSG Vallstedt/Vechelde 3:2 (15:25, 29:27, 25:20, 19:25, 19:17). „Das war ein missglückter Jahresauftakt“, gestand VSG-Coach Axel Burgdorf. Dabei sei die Partie zunächst wie erwartet verlaufen, erklärte er und verwies darauf, dass sein Team mit 1:0 in Führung ging. Und auch im zweiten Durchgang hatte die VSG beim 25:24 einen Satzball, vergab diesen jedoch und verlor anschließend mit 27:29. „Im dritten Satz lief bei uns nicht mehr viel zusammen, so dass wir den verdient abgegeben haben“, berichtete Burgdorf, der daraufhin auf ein 5:1-System umstellte. Lohn dafür war der Ausgleich.

„Der Entscheidungssatz verlief dann sehr wellenförmig.“ Einen 0:4-Rückstand wandelte die VSG in eine 8:5-Führung um, „doch anschließend kam die Alleinshow der Mittelangreiferin aus Barmke. Sie dominierte den Rest des Satzes“, sagte Burgdorf. Zwar wehrte die VSG mehrere Matchbälle ab und hatte beim 16:15 sogar einen eigenen - doch erneut hatte Barmke die besseren Nerven und entschied den fünften Satz für sich. „Am Ende hat das glücklichere Team gewonnen“, resümierte Burgdorf. „In der Spielanlage waren wir allerdings besser - aber unsere Chancenverwertung war eindeutig mangelhaft.“

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