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Start-Probleme in Schweden

Kraftdreikampf-EM Start-Probleme in Schweden

Ausgerechnet bei den Europameisterschaften erwischte der Groß Ilseder Kraftdreikämpfer André Hentschel nicht seinen besten Tag. Nach einem missratenen Start kämpfte er sich aber noch auf Platz acht.

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Hatte schon zum Start mit der Kniebeuge Pech: André Hentschel von VT Unioin Groß Ilsede.

Quelle: rb

Als einziger Athlet vertrat der Unioner die deutschen Farben im schwedischen Köping. In der Klasse bis 90 Kilo Gewicht traf er auf bärenstarke Konkurrenz. Bitter: Im Training hatte Hentschel 850 Kilo „vorbereitet“, doch im Wettkampf gelangen ihm nur vier gültige bei neun Versuchen. Mit 815 Kilo landete Hentschel auf Platz acht.

Doch der Reihe nach: In der Kniebeuge blieb der Union-Heber am Einsatzgewicht von 302,5 Kilo hängen. Das Kampfgericht wertete seine Beuge bei der Steigerung auf 322,5 Kilo zweimal als „nicht tief genug“.
Der schlechte Start wirkte sich auch auf Hentschels Paradedisziplin Bankdrücken aus. Er musste sein Einsatzgewicht von 230 Kilo wiederholen und scheiterte im dritten Versuch an machbaren 240 Kilo.

Damit lag der Unioner so deutlich hinter seinem „EM-Fahrplan“ zurück, dass er im abschließenden Kreuzheben mit einem Sicherheitsversuch von 260 Kilo in den Wettkampf einstieg. Die Steigerung auf 282,5 Kilo gelang sicher. Für 290 Kilo im dritten Versuch fehlte dann die nötige Motivation. Hentschel blieb zumindest Achter bei 13 Startern. „Auch mit den geplanten 850 Kilo wäre André nur einen Platz vorgerückt. Das Starterfeld war extrem stark und da André ein Sportler ist, dem die Leistung vor Platzierung geht, ist er mit seinem Abschneiden nicht zufrieden. Zumal seine Trainingsleistungen in der Vorbereitung auf neue Bestmarken hoffen ließen. Das war also noch nicht das Ende der Fahnenstange“, versprach Trainer Uwe Ahrens.

Den Sieg holte der Ukrainer Andriy Krymov, der beeindruckende 914,5 Kilo bewältigte.

rd

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