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Starke Leistung reicht der HSG Nord nicht

Handball-Oberliga Starke Leistung reicht der HSG Nord nicht

Packende Schlussphase: Im Kampf um Platz zwei in der Handball-Oberliga verwandelte Edemissens Tabea Rook in der letzten Minute einen Siebenmeter zum 25:26 gegen Hollenstedt. Doch die Gäste retteten ihren Mini-Vorsprung ins Ziel und verschafften sich einen Vorteil im Wettrennen um die Vizemeisterschaft.

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Die überragende Ivonne Krängel (am Ball) war häufig nur durch Foulspiel zu bremsen.

Quelle: Hartmut Butt

HSG Nord Edemissen – TuS Jahn Hollenstedt 25:26 (13:11). Die jüngsten vier Erfolge haben für Selbstvertrauen gesorgt. Das war den Edemisserinnen anzumerken. Von der ersten Minute an setzten sie die Hollenstedter Abwehr mit schnellem Spiel unter Druck.

Im Rückraum wirbelten Ivonne Krängel und Victoria Brauer. Sie wussten nicht nur als Torschützinnen zu überzeugen auch Kreisläuferin Cathrin Kelkert profitierte von den gelungenen Anspielen, die sie in der Anfangsphase gleich zweimal im Gästetor versenkte.

Victoria Brauer treffsicher

Überragend in der ersten Halbzeit: Victoria Brauer. Sie traf viermal. Ebenfalls ein Garant für die ständige Führung der Heimmannschaft war Torfrau Frauke Kemmer, die nicht nur Würfe aus der zweiten Reihe parierte. Auch gegen frei vor dem Tor auftauchende Hollenstedterinnen zeigte sie ihre Klasse. „Sie hat nahtlos an ihre guten Leistungen in Hannover angeknüpft“, lobte HSG-Trainer Gundolf Deterding.

Einziges Manko in der ersten Halbzeit: Beim Stande von 12:9 scheiterten Tabea Rook und Sina Schrader am Pfosten, Ivonne Krängel traf nur die Latte. „Mit fünf Toren Vorsprung in die Kabine zu gehen, wäre ein klarer Vorteil gewesen“, bedauerte Deterding.

Nach dem Seitenwechsel war es vor allem Ivonne Krängel, die mit ihren Toren bis zum 16:15 die Führung verteidigte. Beim 16:17 lagen die Gäste das erste Mal in der spannenden, aber nicht immer hochklassigen Begegnung in Front. Victoria Brauer war es, die Edemissen mit ihrem Treffer zum 18:17 das letzte Mal in Führung warf.

Die Entscheidung fiel, als Hollenstedt mit drei Toren (25:22) in Führung zog. Die HSG gab zwar nie auf, aber Jennifer Krängel und Tabea Rook konnten mit ihren Treffern in der Schlussphase nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

HSG Nord: Kemmer, Gudowius (beide Tor); Rook (6/4), Ivonne Krängel (5), Brauer (5), Cathrin Kelkert (3), Schrader (3), Buchholz (1), Elisa Kelkert (1), Jennifer Krängel (1), Seuberlich, Carmon.

Siebenmeter: Edemissen 4/4, Hollenstedt 4/4.

Zeitstrafen: keine.

Hartmut Butt

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