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Stark: SG Lengede-Woltwiesche wird Vizemeister

Alt-Herren-Niedersachsenmeisterschaft Stark: SG Lengede-Woltwiesche wird Vizemeister

Was für eine Debüt: Erstmals nahmen die Altherren-Fußballer der SG Lengede-Woltwiesche an der Niedersachsenmeisterschaft teil - und auf Anhieb zogen sie in Barsinghausen ins Finale ein.

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Toller Erfolg: Die Ü32-Fußballer der SG Lengede-Woltwiesche sind Vize-Landesmeister.

Quelle: oh

Das verloren sie zwar gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide knapp mit 0:1, aber dennoch hat sich die SG für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. „Es war ein absolutes Highlight für uns“, erklärte SG-Spieler Jörg Heyne.

Dass es im Endspiel eine Niederlage gab und dieses Turnier damit so endete, wie es angefangen hatte, war kein Grund zum Trauern. „Klar, im ersten Moment ist man ein wenig enttäuscht, aber das ist schnell verflogen“, sagte Heyne. Letztlich überwog das Glücksgefühl über das Erreichte. „Als Neuling das Finale erreicht zu haben, darauf können wir stolz sein“, betonte der Lengeder.

Gruppenspiele

TuS Güldenstern Stade - SG Lengede-Woltwiesche 1:0. „Zum Auftakt haben wir uns schwer getan, vor allem in der ersten Halbzeit. Außerdem hat die Partie einige Körner gekostet“, gestand SG-Spieler Jörg Heyne, dessen Team nach dem Rückstand auf den Ausgleich drängte, doch vergebens. Folglich startete die SG mit einer Niederlage.

SG Lengede-Woltwiesche - TV Falkenburg 2:0. Im Vergleich zum ersten Spiel habe sich die Mannschaft deutlich gesteigert, sagte Heyne. „Wir haben gut gespielt und waren auch klar besser als der Gegner.“ Kapital aus dieser Überlegenheit schlug Dennis Mansfeld, der beide Treffer erzielte. „Es war ein hoch verdienter Erfolg“, bilanzierte Heyne.

SG Lengede-Woltwiesche - SG Bornum 2:0. Die Konstellation vor der Partie war klar: Schon bei einem Unentschieden hätten die Lengeder ihre Sachen packen können, denn Stade war mit sechs Punkten bereits ins Viertelfinale eingezogen und die Bornumer hatten vier Zähler auf dem Konto (2:0 gegen Stade, 0:0 gegen Falkenburg).

Entsprechend engagiert gingen die Lengeder die 30-minütige Partie an. Von Beginn an bestimmten sie das Geschehen - Lohn für den beherzten Auftritt war das 1:0 durch Jörg Heyne. „Auch nach der Führung waren wir überlegen“, erklärte Heyne. Zudem erspielte sich sein Team weitere Gelegenheiten, von denen Dennis Mansfeld eine zum 2:0 verwertete. „Danach haben wir den Sieg souverän nach Hause gefahren“, konstatierte Heyne, dessen Team dank dieses Erfolges und der besseren Tordifferenz im Vergleich zu Stade Erster in der Gruppe A wurde.

Viertelfinale

SG Lengede-Woltwiesche - TSV Etelsen 1:0 (0:0). „Die Etelser waren von Beginn an nur darauf aus, ins Elfmeterschießen zu kommen und haben deshalb auch sehr passiv gespielt“, erläuterte Heyne. Aber auch die SG verhielt sich zunächst abwartend. „Wir wollten nicht ins offene Messer laufen“, erläuterte er.

Nach dem Seitenwechsel änderten die Lengeder jedoch ihre Strategie. „Wir haben nach vorne gespielt und den Druck erhöht.“ Eine Maßnahme, die sich auszahlte, denn nach einer Ecke war Sven Knappe zur Stelle und nickte den Ball per Kopf ein - und diesen Vorsprung brachte die SG über die Zeit. „In Gefahr geraten ist der Sieg nicht mehr“, erklärte Heyne.

Halbfinale

SG Lengede-Woltwiesche - SV Reislingen-Neuhaus 2:1 (2:0). „Die erste Halbzeit war die beste von uns im ganzen Turnier. Die ersten 15 Minuten haben wir klar dominiert“, betonte Jörg Heyne. Dieses Übergewicht nutzte Marco Criscione erst zum 1:0, anschließend erhöhte Sven Knappe auf 2:0. Nach Wiederbeginn änderten sich jedoch die Kräfteverhältnisse. „Wir haben nachgelassen“, gestand Heyne. Daraufhin gelang dem SV der Anschlusstreffer - und der beflügelte die Reislinger noch einmal.

Doch trotz aller Bemühungen gelang ihnen der Ausgleich nicht mehr. Zu verdanken hatten die Lengeder dies auch den Paraden von Keeper Sascha Scheer. „Kurz vor dem Abpfiff hat Sascha super gehalten und uns den Finaleinzug gerettet“, sagte Heyne. „Alles in allem aber war der Sieg für uns verdient.“

Finale

SG Lengede-Woltwiesche - TSV Krähenwinkel-Kaltenweide 0:1 (0:0). „Es war die komplette Zeit ein Spiel auf Augenhöhe mit dem glücklicheren Ausgang für Krähenwinkel“, erklärte Heyne. Der Sieg für den TSV sei zwar nicht unverdient gewesen, „aber auch wir hatten einige Chancen“. Die beste gab es für die Lengeder kurz vor dem Abpfiff. „Doch leider wurde der Ball kurz vor der Torlinie weggeschlagen“, erklärte Heyne.

Dennoch: „Es war ein Superauftritt von uns, auf den wir wirklich alle stolz sein können.“ Einziger Wermutstropfen an diesem Tag war der Ausfall von Nikolai Zemitis. „Er hat sich im Viertelfinale schwer am Knie verletzt“, bedauerte Heyne.

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