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Sportvereine: 36 Vereine fehlen bei der Arge-Sitzung

Vorstand der Arbeitsgemeinschaft wiedergewählt Sportvereine: 36 Vereine fehlen bei der Arge-Sitzung

„Beschämend“ nannte Wolfgang Zierke die Beteiligung der Sportvereine an der Sitzung der „Arge“. Lediglich 26 von 62 Sportvereinen hatten Delegierte zur Jahresversammlung der „Arbeitsgemeinschaft Peiner Sportvereine“ geschickt. 2015 waren noch 32 dabei, 2014 waren es 34 gewesen. „Wir stehen im Sport vor großen Problemen, und nur 26 Vereine nehmen an dieser Sitzung teil“, stellte der Arge-Vorsitzende fest.

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Wolfgang Zierke, Leiter der "Arbeitsgemeinschaft Peiner Sportvereine", beklagt das mangelnde Interesse an der Arge.

Quelle: Archiv (1) / dpa (1)

Peine. In die gleiche Kerbe schlug der Kreissportbund-Vorsitzende Wilhelm Laaf. Er wies darauf hin, dass nach der bereits erfolgten Prüfung der Zuschuss-Abrechnungen in 20 ausgewählten Vereinen weitere Prüfungen auf die Vereine zukommen - „und zwar von der Rentenversicherung“.

Laaf erwähnte die Seminare und Fortbildungen zum Finanz- und Steuerrecht, die der KSB angeboten hat und anbietet. „Ein Verein kann heute nicht mehr so geführt werden, wie vor 40 Jahren.“ Professionalisierung sei nötig. „Vereine müssen sich eventuell Fachkenntnis dazukaufen.“

Laaf dankte den Vereinen, die sich in der Integrationsarbeit engagiert haben. Dafür gebe es auch Zuschüsse. „Allein für Flüchtlinge haben wir 23 000 Euro in den Landkreis Peine geholt.“

Die Leistung der Vereine für die Intergration hob auch Klaus Saemann hervor. „Im Sport ist die Sprache sekundär“, stellte der neue Peiner Bürgermeister fest, der von 2003 bis 2011 Vorsitzender des TSV Dungelbeck war.

Bei den Wahlen wurde der gesamte Arge-Vorstand einstimmig im Amt bestätigt. Er besteht neben Zierke aus Hubertus Hahn (stellvertretender Vorsitzender) und den Beisitzern Hannelore Elsner und Gebhard Gohla.

PAZ-Info: Prüfung durch die Rentenversicherung

Prüfer der Rentenversicherung untersuchen bei Vereinen die Anwendung der Bestimmungen zum gesetzlichen Mindestlohn. Sie können zum Beispiel Rentenbeiträge nachfordern, wenn ein Trainer mehr als 2400 Euro bekommen hat (so hoch ist der jährliche Freibetrag) und nicht als Minijobber geführt oder selbstständig ist. Wird die Tätigkeit eines Übungsleiters als Minijob abgerechnet, gilt das Mindestlohngesetz, und der Stundenlohn beträgt ab 2017 wenigstens 8,74 Euro.

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