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Spitzenreiter ist zu schnell für die HSG

Handball der Juniorinnen: Landesliga und Oberliga Spitzenreiter ist zu schnell für die HSG

Ihr Ziel erreicht haben die A- und B-Juniorinnen der HSG Nord Edemissen: Beide Teams gewannen zum Saisonabschluss in der Handball-Landesliga ihre Heimspiele. Eine Niederlage hingegen gab es für die C-Juniorinnen in der Oberliga, unterlagen sie doch dem Spitzenreiter.

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Benita Zemke (Mitte) und die HSG Nord verloren zum Saisonabschluss gegen Oberliga-Spitzenreiter HSG Badenstedt.

Quelle: Ralf Büchler

A-Juniorinnen Landesliga

Kreis Peine. HSG Nord Edemissen - DSV Hannover 25:22 (11:9). „Es war zu sehen, dass die Luft im letzten Saisonspiel heraus war“, erklärte HSG-Coach Gundolf Deterding. Denn auf beiden Seiten habe es viele unkonzentrierte Aktionen und technische Fehler gegeben. Dennoch lagen die Edemissenerinnen fast die ganze Zeit in Führung. „Aber weil wir im Abwehrbereich im Eins gegen Eins extrem schwach agiert haben, ist es uns nie gelungen, uns entscheidend abzusetzen“, erläuterte Deterding. Trotzdem reichte es am Ende zu einem Sieg, auch weil Annika Hanne gleich 13 Treffer erzielte und damit den dritten Tabellenplatz perfekt machte.

HSG Nord: Merle Hintz (3), Mara Hintz (1), Prilop (1), Gail (2), Hanne (13/5), Höper (1), Himmelstoß (4).

B-Juniorinnen Landesliga

HSG Nord Edemissen - HSG OHA 25:14 (11:6). Die Konstellation war klar: Ein Sieg - und die Edemissenerinnen beenden die Saison auf Rang vier, der gleichbedeutend mit der direkten Qualifikation für die Landesliga ist. Entsprechend motivierten gingen sie in die Partie. „Wir waren von Beginn an besser, erzielten einfache Tore über die erste und zweite Welle“, berichtete Coach Moritz Streit. Zudem habe die Abwehr sehr sicher gestanden. Folglich führte sein Team zur Pause mit 11:6.

„Die zweite Halbzeit gehörte dann komplett uns“, sagte Streit. In der Abwehr habe sein Team kaum noch etwas zugelassen und die Spielerinnen der HSG Oha häufig zu Abschlüssen aus schlechten Positionen gezwungen. „Das haben wir immer wieder zu Kontern genutzt.“ Und weil viele dieser schnellen Gegenstöße erfolgreich abgeschlossen wurden, baute die HSG Nord den Vorsprung bis zur 46. Minute auf 22:12 aus - die Entscheidung.

Fazit: „Ein absolut verdienter Sieg. Schön war, dass die Mädels füreinander gekämpft und verteidigt haben.“ Das einzig Ärgerliche war, „als Charlotte Höper kurz vor Schluss bei einem Konter von hinten gestoßen wurde und unkontrolliert zu Boden fiel. Diese Unsportlichkeit wurde leider nicht hart genug bestraft“, monierte Moritz Streit.

HSG Nord: Zutz (3), Hintz (7), Führmann (1), Prilop (3), Höper (6), Borsum (3), Schaprian (2).

C-Juniorinnen Oberliga

HSG Nord Edemissen - HSG Badenstedt 18:25 (10:13). „Wir haben gegen den Spitzenreiter eine tolle Moral bewiesen und bis zur letzten Minute super gekämpft“, lobte HSG-Trainerin Lena Klemm, deren Team sogar mit 6:4 vorne lag - es sollte jedoch die letzte Führung für die HSG Nord gewesen sein. Denn der Tabellenführer legte zu und wandelte den Rückstand in ein 9:6 um.

Anschließend brachten Kim und Kae Majometano die HSG auf 8:9 heran, „doch danach erhöhte Badenstedt den Druck“, sagte Klemm. Folge: Zur Pause führte der Gast mit 13:10. „Und in der zweiten Halbzeit waren die Badenstedterinnen dann schneller auf den Beinen. Mit Tempospiel haben sie sich auf 18:12 abgesetzt“, erklärte sie. Aber ihr Team habe weiterhin sehr engagiert gespielt. Die Niederlage vermochte das jedoch nicht zu verhindern.

Trotzdem war Lena Klemm zufrieden. „Denn wir beenden die Serie als Vierter und haben uns somit in der neuen Saison wieder für die Vorrunde der Landesliga qualifiziert.“

HSG Nord: Zemke (5), Teichmann (4), Kim Majometano (4), Kae Majometano (3), Scherf (1), Präkels (1).

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