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Spitzenreiter Bildung strampelt sich ab

Vorbereitung der Fußballer Spitzenreiter Bildung strampelt sich ab

Frust wegen Frost: So verzwickt wie in dieser Winterpause war die Vorbereitung auf die restliche Rückrunde für Peines Fußballer schon lange nicht mehr. Drei Monate durchgängig gesperrt waren die Plätze der Stadt Peine für den Trainings- und Spielbetrieb. Wie sollten sich die Mannschaften da für die Rückrunde fit machen? "Man mussten schon kreativ sein", sagt Vöhrums Spielertrainer Jean-Marie Lohmann. Und das waren Vereine und Trainer auch.

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Schweißtreibend: Brian Adair (mit Handtuch) und die Fußballer von Kreisliga-Spitzenreiter Bildung Peine abolvierten in der Winterpause unter anderem einen Spinning-Kursus.

Quelle: Christian Bierwagen

Frust wegen Frost: So verzwickt wie in dieser Winterpause war die Vorbereitung auf die restliche Rückrunde für Peines Fußballer schon lange nicht mehr. Drei Monate durchgängig gesperrt waren die Plätze der Stadt Peine für den Trainings- und Spielbetrieb. Wie sollten sich die Mannschaften da für die Rückrunde fit machen? "Man mussten schon kreativ sein", sagt Vöhrums Spielertrainer Jean-Marie Lohmann. Und das waren Vereine und Trainer auch.

Heute dürfen die Kreisliga-Fußballer von Arminia Vöhrum erstmals auf ihrem Platz am Hainwaldweg trainieren. "Mit nur einem Mal Training auf Rasen sollen wir Sonntag dann schon gegen Equord spielen. Also bei 100 Prozent sind wir dann definitiv noch nicht", befürchtet Jean-Marie Lohmann. Um fit zu werden organisierte der Coach andere Trainingseinheiten. Die Arminen liefen auf der Tartanbahn des Vöhrumer Stadions, stärkten die Oberschenkel mit Treppensprints auf der Stadiontribüne, mieteten die Soccerhalle in Lehrte oder schwammen im Peiner Hallenbad. "Sogar bei minus 18 Grad sind wir durch die Dörfer gelaufen. Da muss ich meinen Jungs ein Kompliment machen, der Stamm hat auch bei diesen Bedingungen vernünftig gearbeitet", betonte Lohmann.

Die Vereine der Stadt Peine hatten es besonders schwer. Sie durften nicht nur auf den Plätzen nicht trainieren, sondern bekommen nach den Regeln der Hallenvergabe für die Herren-Fußballer auch keine Hallenzeiten mehr. "Aber kein Fußballer läuft gerne drei Monate am Stück im Training", schildert Bildungs Spielertrainer Sven Kiontke. Für entsprechend wichtig hält auch er es, in der Winterpause für Abwechslung zu sorgen. Die Stahlwerk-Brücke erklammen die Spieler des Kreisliga-Spitzenreiters, drehten Runden um den Schwanenteich, zogen Bahnen im Schwimmbecken, dribbelten in der Soccerhalle, hantierten mit Hanteln in einem Fitness-Kursus und stiegen auf die Spinning-Räder eines Fitness-Studios. "Ich spiele ja nun schon 20 Jahre Fußball. Aber ich muss sagen, der Spinning-Kursus war eine der schwierigsten und anstrengendsten Sachen, die ich bisher gemacht habe. Aber es hat riesigen Spaß gemacht. Die Kursleiterin will uns sogar bei unserem ersten Spiel besuchen", erzählte Keeper Kiontke.

Den Federball geschmettert statt den Fußball getreten - das haben die Kreisliga-Fußballer von Viktoria Ölsburg in der Winterpause. Badminton-Oberligist SG Vechelde/Lengede lud die Kicker zu einem Training ein. SG-Spitzenspieler Björn Wirthsmann, der bereits in der Bundesliga aufgeschlagen hat, scheuchte die Ölsburger zum Beispiel beim "Ballmaschinen-Spiel". 20 Federbälle spielte er mal kurz, mal lang hinters Netz, die Fußballer mussten sie alle erreichen, bevor sie auf den Boden tropften. "Das war eine willkommene Abwechslung und hat richtig Spaß gemacht. Solche Aktionen sind auch für den Zusammenhalt in der Mannschaft gut - und allemal besser als nachts im Ort rumzulaufen", betonte Viktoria-Fußball-Obmann Tobias Schoeler.

Auch bei den Badminton-Spielern kam die Aktion prima an. "Wir waren begeistert, wie engagiert die Fußballer zur Sache gegangen sind - und sie dürften gemerkt haben, wie körperlich anspruchsvoll unsere Sportart ist", konstatierte Daniel Finke aus dem Badminton-Sparten-Vorstand des MTV Vechelde. Die Kooperation soll ausgebaut werden. Im Frühjahr leiten Ölsburgs Fußballer ein Training für die Badminton-Asse. "Da werden auch wir gefordert sein, aber wir freuen uns sehr", sagte Finke.

cm

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