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Spiel verloren, aber: Sebastian Melzer glänzt - und die Vechelder ärgern den Tabellenführer

Volleyball: 3. Liga Spiel verloren, aber: Sebastian Melzer glänzt - und die Vechelder ärgern den Tabellenführer

So hatte es sich der Tabellenführer der 3. Volleyball-Liga nicht gedacht. Der Tabellenletzte MTV Vechelde bereitete ihm viel Mühe und hat sich als Einheit präsentiert. Dass die „Tecklenburger Land Volleys“ dennoch gewannen, lag nach Meinung von MTV-Coach Axel Burgdorf an deren besseren Wechseloptionen.

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Sebastian Melzer (rechts) machte ein Klasse-Spiel und freut sich hier über über einen Punktgewinn. Tobias Kroniger jubelt mit, die Gäste gucken bedröppelt.

Quelle: im

MTV Vechelde - Tecklenburger Land Volleys 1:3 (21:25, 15:25, 25:21, 21:25). Die Gastgeber punkteten zunächst viel über die Außen Pascal Bertram und Sebastian Melzer. Die Vechelder führten mit 16:14 und waren auch beim 20:20 noch dran. „Das Problem waren sechs Aufschlagfehler auf unserer Seite“, sagte Burgdorf.

Den zweiten Satz gaben die Gastgeber schnell ab, da - bis auf den Block - nicht viel funktionierte. Im dritten Satz folgte dann die „Sebastian-Melzer-Show“. „Er brachte mit spektakulären Abwehraktionen die Tecklenburger Angreifer zur Verzweiflung. Immer wieder tauchte er ab und holte sich die Anerkennung auch des Gegner für die tollen und erfolgreichen Aktionen“, freute sich Burgdorf. Die waren mit entscheidend für den Satzgewinn, denn die darauf folgenden Angriffe konnten die MTV-Angreifer oft nutzen.

Auch eine taktische Umstellung trug zum Erfolg bei: 2,08-Meter-Mann Ingo Frassek spielte im Außenangriff gegen den kleineren Zuspieler auf Tecklenburger Seite, und sammelte acht Punkte. Zudem gelangen David Gaab wichtige direkte Blockpunkte. „Die Annahme war konstanter, das Zuspiel variantenreicher“, stellte Burgdorf fest.

Im vierten Satz reagierten die Gäste und stellten um. Aber die Vechelder kämpften, und Melzer glänzte weiterhin mit seinen Abwehraktionen. Die Gastgeber führten sogar mit 17:13, doch dann verlor das MTV-Aufschlagspiel an Durchschlagskraft. Die Annahme gelang nicht so wie zuvor, und die Fehlerzahl nahm zu. „Am Ende waren es erneut fünf Fehler im Satz beim Aufschlag“, sagte Burgdorf. Zum Satzende habe man den Spielern das verletzungsbedingt wenige Training der vergangenen Monate angemerkt.

mp

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