Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Spannender Abstiegskampf im Derby

Volleyball-Landesliga Spannender Abstiegskampf im Derby

Ein Derby unter dem Motto Verlieren verboten: Wenn am Sonnabend die Volleyball-Landesligisten MTV Stederdorf und SV Lengede aufeinandertreffen, steht der Klassenerhalt auf dem Spiel. Für Brisanz in Halle des Peiner Ratsgymnasiums ist also gesorgt.

Voriger Artikel
Zumba oder Yoga testen: Gesundheitssporttag in Groß Ilsede
Nächster Artikel
Süßer Macarena, flippiges Zumba

Der Lengeder Nils Meier (Nummer 14) versucht im Hinspiel den Stederdorfer Block zu überwinden. Der SVL gewann damals mit 3:2.im

Quelle: ISABELL MASSEL

MTV Stederdorf - MTV Gamsen (Sonnabend, 15 Uhr). Zunächst treffen die abstiegsbedrohten Stederdorfer auf den Tabellenvierten, der gut drauf ist und zuletzt den Spitzenreiter USC Braunschweig mit einem 3:0-Sieg überraschte. Die Partie abzuschenken, um alle Kräfte fürs wichtigere Derby im Anschluss zu schonen, kommt für die Stederdorfer allerdings nicht in Frage. „Das wäre fatal. Wir werden den Teufel tun und uns nur auf das zweite Spiel verlassen. Wenn uns eine Überraschung gelingen kann, nehmen wir die selbstverständlich gerne mit“, betont MTV-Spieler Bernd Naas.

Gamsens Spieler Oliver Müller ist gespannt auf die Stederdorfer: „Die vergangenen Partien liefen für sie ja nicht so gut. Mal sehen, wie sie in Form sind.“

MTV Stederdorf - SV Lengede (Sonnabend, circa 16.30 Uhr). Stederdorf ist Sechster, die Lengeder belegen Pluspunktgleich Rang sieben, der den Weg in die Abstiegsrelegation bedeutet. „Es geht um alles“, betont deshalb auch Lengedes Trainer Marcus Petersen. Ausgerechnet jetzt seien die Voraussetzungen für sein Team nicht die Besten. „Wir können nicht in voller Stärke antreten.“ Gleich fünf Spieler fehlen: Dimitri Surkow, Holger Meisner, Andreas Röhr, Sascha Klisch und Sven Kroll. „Unter diesen Bedingungen können wir nur versuchen, dass Beste daraus zu machen, um vom Relegationsplatz wegzukommen. Vielleicht ist es hilfreich, dass wir das zweite Spiel haben und Stederdorf mit Gamsen kein leichtes Spiel haben wird“, sagt Petersen.

Aufgrund der Frische seien die Lengeder zweifelsfrei im Vorteil, meint MTV-Spieler Bernd Naas. Doch sein Team lasse sich nicht unter Druck setzen. „Schließlich haben wir immer noch alle Karten selbst in der Hand. Doch wenn man am Ende eine ganze Saison lang nicht richtig aus dem Tabellenkeller kommt, hat das auch seine Gründe“, sagt Naas.

Den Hinspiel-Krimi entschieden die Lengeder mit 15:11 im entscheidenden Tiebreak für sich. Im entscheidenden Satz verletzte sich damals Stederdorfs Schlüsselspieler Alex Messerschmidt.

„Diesmal darf sich keiner verletzten“, weiß Naas um die Bedeutung. Der MTV-Spieler wird in seinem Winterurlaub im Allgäu gespannt auf das Ergebnis warten. Alle anderen Spieler sind dabei.

cm

Voriger Artikel
Nächster Artikel