Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Sonnenbergs Coach Volker Schulz wirft überraschend hin

Fußball-Kreisliga Sonnenbergs Coach Volker Schulz wirft überraschend hin

Ohne Trainer werden die Kreisliga-Fußballer des TSV Sonnenberg ihr morgiges Heimspiel gegen Viktoria Ölsburg bestreiten. Coach Volker Schulz hat seinen Rücktritt erklärt - und damit auch seine Spieler überrascht.

Voriger Artikel
0,2 Sekunden vor Ende: Edemissen schafft Sensation
Nächster Artikel
Aufsteiger Broistedt will Top-Favoriten unter Druck setzen

Abgang nach zweieinhalb Jahren: Volker Schulz.

Quelle: rb

In einer emotionalen Besprechung informierte Schulz seine Spieler über seine Entscheidung. Tränen flossen beim scheidenden Coach, doch der 46-Jährige hatte sich nach dem Pokalsieg im Achtelfinale in Equord darauf festgelegt, das Handtuch beim Tabellenzwölften zu werfen. „Ich glaube schon, dass ich den Trainerposten in Sonnenberg fast zweieinhalb Jahre lang sehr motiviert und engagiert gestaltet habe. Ausschlaggebend für meinen Rücktritt war letztendlich, dass mir seit längerem die Unterstützung gefehlt hat und die Einstellung einiger Spieler nicht in der Relation zu meinem betriebenen Aufwand stand“, erläuterte Schulz auf Nachfrage.

So hätten Spieler zuletzt immer häufiger kurzfristig vor Punkt- oder Pokalspielen abgesagt, der Coach musste sich den Kopf zerbrechen, wo und wie er Ersatz bekommt. Die Situation zermürbte. „Am Ende hat sich zu viel aufgestaut. Aus eigenem gesundheitlichen Interesse musste ich die Reißleine ziehen“, verdeutlichte Schulz. Der Braunschweiger hatte den TSV in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils souverän zum Klassenerhalt geführt.

Entsprechend zufrieden war TSV-Fußballobmann Christian Jakubowski mit der Arbeit des Trainers. „Volker hat auch neben dem Platz viel geleistet“, bedankte sich Jakubowski für den Einsatz. Einen Nachfolger gibt es noch nicht. Die drei erfahrenen Leistungsträger Felix Wolframm, Markus Lampe und Stefan Lejnar werden die Mannschaft am Sonntag betreuen. „Die können das, sie sind ja alle schon etwas älter, und Felix und Stefan haben ja auch schon die A-Jugend trainiert“, sagt Jakubowski.

Nach der Partie will sich der Verein noch einmal mit der Mannschaft zusammensetzen und über das weitere Vorgehen sprechen. Ziel ist es, bis zur Rückrunde einen Nachfolger zu finden.

cm

Voriger Artikel
Nächster Artikel