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Sierße ist heiß auf den Kreisliga-Spitzenreiter

Fußball-Kreispokal Sierße ist heiß auf den Kreisliga-Spitzenreiter

Außenseiter gegen Favorit: Diese Konstellation gibt es heute Abend im Fußball-Kreispokal-Wettbewerb gleich mehrmals.

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Der Tabellenführer der Kreisliga, Arminia Vechelde (weiße Trikots), geht als Favorit in die heutige Kreispokal-Partie beim TSV Sierße/Wahle.

Quelle: rb

Unter anderem erwartet der drei Klassen tiefer angesiedelte TSV Sierße/Wahle den Kreisliga-Spitzenreiter Arminia Vechelde. Vorjahresfinalist TSV Edemissen hingegen bekommt es auf eigenem Platz mit dem Staffelrivalen aus Dungelbeck zu tun - und der hat bislang alle Punktspiele gewonnen.

TSV Sierße/Wahle - Arminia Vechelde (heute, 19 Uhr). Im Gemeindepokal-Wettbewerb hätte das neu gegründete Team von Sierße/Wahle den Tabellenführer der Kreisliga fast bezwungen. Erst in der Nachspielzeit kassierte der TSV den Ausgleich und schied dann im Elfmeterschießen aus.

„Diesmal sind die Bedingungen aber anders. Die Vechelder kennen uns und wissen, dass wir nicht in die dritte Kreisklasse gehören. Vielleicht haben sie uns auch etwas unterschätzt, das wird ihnen am Donnerstag nicht passieren“, erklärt TSV-Trainer Dennis Kleinschmidt, für den die Gäste hoch favorisiert sind. „Es wäre eine Sensation, wenn Vechelde nicht gewinnt.“ Dennoch seien seine Spieler heiß auf die Arminen nach der unglücklichen Niederlage. „Ich sage ihnen aber immer wieder, dass die Liga Vorrang hat. Deswegen werden wir auch so spielen, wie wir es in jeder Einheit trainieren.“

Trotzdem geht der Vechelder Coach davon aus, „dass es ein verdammt heißes Unterfangen für uns wird. Schließlich hat Sierße eine gute Mannschaft“, mahnt Thomas Mühl und verweist auf die Gemeindepokal-Partie. „Die sollte allen Warnung genug sein“, sagt Mühl. Er möchte zwar gerne in die nächste Runde einziehen, gibt aber dennoch den Spielern eine Chance, die bisher wenig Spielpraxis gesammelt haben. „Ich erwarte von ihnen, dass sie engagiert zur Sache gehen und wissen, worum es geht.“

SSV Plockhorst - Arminia Vöhrum (heute, 19 Uhr). In der Liga sind beide Teams noch nicht wirklich in Tritt gekommen. Plockhorst - als Titelkandidat in die 2. Kreisklasse Süd gestartet - hängt nach fünf Spielen mit erst sieben Punkten deutlich zurück. Vöhrum hat in der Kreisliga einen noch schlechteren Start hingelegt. Nach vier Spielen stehen die Arminen ohne Punkt als Schlusslicht da.


Dennis Miehe spielt gegen die alten Freunde

Diese Schwierigkeiten beider Mannschaften bereiten vor allem SSV-Spieler Dennis Miehe Sorgen. Miehe wechselte im Sommer zwar von Vöhrum nach Plockhorst, „dennoch habe ich noch viele Freunde dort“, sagt er. So freut er sich auch auf die Begegnung. „Ein Spiel gegen ehemalige Weggefährten ist immer etwas Besonderes“, sagt Miehe, der die Gäste klar als Favoriten sieht. „Sie haben zwar eine junge Mannschaft, die sich erst finden muss, sie besitzen trotzdem die individuelle Klasse.“

Einfach geschlagen geben wird sich Plockhorst aber nicht. „Es ist ein Heimspiel und wir wollen alles geben.“ Damit es doch zur Überraschung reicht, müsse der SSV anders spielen als in der Liga. „Dass wir in dieser Partie nicht spielen können wie in der Liga, ist selbstverständlich. Wir werden nicht dreiviertel Ballbesitz haben“, sagt Miehe, der sich besonders auf Vöhrums Philipp Sonntag freut. „Er hat das bisher einzige Tor für Vöhrum erzielt und zudem ist er ein guter Kumpel von mir.“

TSV Edemissen - TSV Dungelbeck (heute, 19 Uhr). „Es wird schwierig für uns, da uns zuletzt die Konstanz fehlte“, erklärt Edemissens Betreuer Frank Samzow. Außerdem seien die Dungelbecker spielerisch besser, sagt er. „Und deswegen ist Dungelbeck auch favorisiert.“ Aber , fügt er hinzu, „gegen stärkere Gegner halten wir immer gut dagegen, da wir an solche Spiele ganz locker rangehen“, erläutert Samzow. Ein Beispiel dafür sei das Härkepokal-Spiel gegen Hohenhameln, das mit 1:2 verloren wurde. Chancenlos sei sein Team jedenfalls nicht, betont er. „Vielleicht haben wir eine Möglichkeit, den Dungelbeckern ein Ei reinzulegen“, sagt Frank Samzow. „Ein Sieg wäre schön, gerade für die Moral der jungen Spieler.“

Dungelbecks Trainer hingegen erwartet heute eine Begegnung, „die auf Augenhöhe verläuft. Denn Edemissen hat eine starke Mannschaft. Es ist so ziemlich das schwerste Los, was wir ziehen konnten“, erklärt Jürgen Simon.

Nichtsdestotrotz will er unbedingt gewinnen. Das Erreichen der nächsten Runde soll auch dazu beitragen, „dass Selbstbewusstsein weiter zu stärken“, sagt der Coach.

lr

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