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Sierße/Wahle hat die Sensation auf dem Fuß

Fußball: Härke-Pokal Sierße/Wahle hat die Sensation auf dem Fuß

Es war der Härke-Pokal-Krimi des Abends: Mit einem Bein stand der TSV Sierße/Wahle aus der 1. Fußball-Kreisklasse schon im Halbfinale, doch dann drehte Kreisligist Schwicheldt die Partie selbst in Unterzahl noch. Die Rot-Weißen treffen nun am kommenden Mittwoch auf Titelverteidiger Lengede und Woltwiesche erwartet Bezirksliga-Konkurrent Wendezelle.

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Der sitzt: Wendezelles Sascha Rickmann verwandelt den frühen Elfmeter gegen Vöhrums Keeper Tim Hagedorn. Der Bezirksligist siegte souverän mit 5:1.

Quelle: im

TSV Sierße/Wahle - Rot-Weiß Schwicheldt 2:3 (0:1). Der Kreisligist wankte, doch er fiel nicht. In Unterzahl zogen die Schwicheldter noch einmal den Kopf aus der Schlinge und drehten einen 1:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg. „Die Sensation lag in der Luft, deshalb bin ich schon ein wenig enttäuscht. Leider haben wir den Sack nicht zugemacht. Trotzdem bin ich stolz auf meine Jungs, sie haben als Aufsteiger in die 1. Kreisklasse ein super Spiel gegen einen super Gegner abgeliefert“, sagte TSV-Coach Dennis Kleinschmidt. Von der 25. bis zur 70. Minute sei sein Team klar überlegen gewesen, vergab noch gute Chancen durch Daniel Müller und Stefan Kleinschmidt. Und als dann auch noch Schwicheldts Regisseur René Rieger mit Rot vom Feld musste (66.) (Kleinschmidt: „Er hat unsere Zuschauer beleidigt“), war das Halbfinale für den Außenseiter zum Greifen nahe. Doch Schwicheldt kämpfte sich zurück, und Kevin Badey traf zum Sieg. „Schade, ein Halbfinale gegen Lengede wäre für unseren Verein ein Highlight gewesen“, bedauerte Kleinschmidt.

Tore: 0:1 Lautenbach (17.), 1:1 Oguz (52.), 2:1 Eggeling (57.), 2:2 Lautenbach (75.), 2:3 Badey (85.). Besonderes: Rot sah auch Sierße/Wahles Patrick Kreutz, der von der Ersatzbank aus den Schiri beleidigte (44.).

TSV Edemissen - SV Lengede 0:1 (0:0). Sie ackerten, grätschten, rannten und warfen sich dazwischen: 65 Minuten lang durften die aufopferungsvoll kämpfenden Edemisser von einer Überraschung gegen den Titelverteidiger träumen. Dann schlug SVL-Torjäger Onur Bacaksiz doch noch zu: Am Pfosten schaltete er am schnellsten und köpfte eine Flanke zum goldenen Tor ein. „Schade, die Jungs haben super gekämpft und die Räume gut zugestellt, aber dann ist unsere Lunge doch immer kleiner geworden“, sagte Edemissens Betreuer Frank Samzow. Die Lengeder hätten verdient gewonnen. „Die spielen schon einen guten Ball, nur manchmal waren sie nicht energisch genug“, analysierte Samzow. Aus der starken Mannschaftsleistung der Edemisser ragten zwei noch ein wenig heraus: Keeper Branco Broschinski parierte nicht nur den Freistoß von Felix Hahnsch stark (51.), und Martin Beyer machte die rechte Abwehrseite dicht.

Tor. 0:1 Bacaksiz (65.).

Arminia Vöhrum - TSV Wendezelle 1:5 (1:4). Mit einem Doppelschlag in den ersten vier Spielminuten ließ der Bezirksligist die Pokal-Träume der Vöhrumer schnell zerplatzen. Arminia-Fußball-Obmann Reinhard „Oje“ Bäthge gratulierte den Gästen: „Kompliment, die Wendezeller haben guten Fußball geboten, sie waren antrittsschnell und haben viel Laufarbeit geleistet.“ Herausragend seien die Zwillinge Thorsten und Thomas Erich gewesen. Letzterem gelangen gleich drei Tore.

Tore: 0:1 Rickmann (3. Foulelfmeter), 0:2, 0:3 Thomas Erich (4., 22.), 1:3 Tomalik (26.), 1:4 Thomas Erich (44.), 1:5 Schwan (52.).

MTV Wedtlenstedt - Viktoria Woltwiesche 2:5 (1:2). Auf Woltwiescher Seite waren René Koopmann (Neuzugang vom TSV Hillerse) mit drei Toren und Torben Röcken mit zwei verwandelten Foulelfmetern die spielentscheidenden Akteure. „Das Ergebnis täuscht ein wenig“, sagte MTV-Sprecher Horst Blanke. „Die beiden Elfmeter gegen uns waren zwar berechtigt, aber ohne die unglücklichen Aktionen, die dazu führten, hätte das Ergebnis besser ausgesehen.“ Es sei durchaus drin gewesen, das 2:2 über die Zeit zu bringen, meinte Blanke. Viktoria-Torhüter Christopher Ottenberg habe in der starken Drangphase der Wedtlenstedter nach der Pause mehrfach glänzend gehalten und gute Chancen zunichte gemacht.

Tore: 0:1 Koopmann (5.), 1:1 Müller (11.), 1:2 Koopmann (28.), 2:2 Behrens (62.), 2:3 Koopmann (72.), 2:4 und 2:5 Röcken (75., 80. beides Foulelfmeter).

cm/mp

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