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Siegesserie: Anker klettert an die Spitze

Tischtennis-Bezirksoberliga der Frauen Siegesserie: Anker klettert an die Spitze

Dank einer Serie von vier Siegen in Folge dürfen Gadenstedts Tischtennis-Bezirksoberliga-Spielerinnen wieder vom Titel träumen. Anker hat die Tabellenführung übernommen. Verfolger Ölsburg hat jedoch bei zwei Spielen Rückstand noch zwei Minuspunkte weniger.

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Ina Blach und Anker haben einen Lauf. Die Gadenstedterin verbesserte ihre Bilanz auf 18:18.

Quelle: cb

SG Adenstedt - Anker Gadenstedt 2:8 (9:25). Im Derby gegen die noch abstiegsgefährdete SGA ließen die Gadenstedterinnen nichts anbrennen. Ina Blach gab in der ganzen Partie sowohl im Doppel als auch in ihren beiden Einzeln nicht einmal einen Satz ab. „Im unteren Paarkreuz lief es ohnehin gut für uns“, stellte Anker-Spitzenspielerin Simone Bader erfreut fest.

Adenstedts Spielerin Andrea Spötter gratulierte dem Spitzenteam: „Dass wir gegen Gadenstedt nicht viel erreichen konnten, war uns schon vorher bewusst. Deshalb gingen wir recht gelassen in dieses Nachbarschaftsduell. Gadenstedt ist einfach die stärkere Mannschaft.“

Für Ergebniskosmetik beim Gastgeber sorgten Dagmar Oppermann und Veronika Behrens, die jeweils Kerstin Laue besiegten. Das engste Duell des Derbys lieferten sich die Spitzenspielerinnen. Simone Bader bezwang Dagmar Oppermann mit 3:1. „Ich setzte mich letztendlich durch, da ich das Spiel mit meinem Topspin bestimmen konnte“, analysierte Bader.

Spiele: Dagmar Oppermann/Andrea Spötter - Simone Bader/Ina Kurmeier 1:3, Veronika Behrens/Yvonne Gille - Kerstin Laue/Ina Blach 0:3, Oppermann - Laue 3:1, Behrens - Bader 0:3, Gille - Blach 0:3, Spötter - Kurmeier 0:3, Oppermann - Bader 1:3, Behrens - Laue 3:0, Gille - Kurmeier 1:3, Spötter - Blach 0:3.

ESV Goslar - Anker Gadenstedt 3:8 (20:27). Im Duell mit dem direkten Titelkampf-Konkurrenten spielten die Gadenstedterinnen nicht nur gut, sie hatten auch ein wenig Glück. „Die Goslarerinnen mussten kankheitsbedingt leider ohne ihre Nummer 2 antreten“, erläuterte Anker-Spitzenspielerin Simone Bader. Das nutzte sie mit ihrem Team eiskalt aus. Erneut überzeugten Ina Kurmeier und Ina Blach, die im unteren Paarkreuz alle ihre Spiele gewannen - wenn auch mitunter ziemlich knapp. „Als sie ihre Gegnerinnen ein bisschen laufen ließen, konnten sie sich durchsetzen“, stellte Teamkollegin Bader fest.

Am Ende hatten die Gadenstedterinnen gleich fünf von sechs Fünfsatz-Krimis gewonnen - das war entscheidend. „Das 8:3 spiegelt nicht wider, wie knapp es war“, betonte Bader.

Spiele: Katrin Wilamowski/Andrea Teichert - Simone Bader/Ina Kurmeier 3:2, Tanja Dellantonio/Sandra Kirschning - Kerstin Laue/Ina Blach 2:3, Wilamowski - Laue 3:1, Teichert - Bader 1:3, Dellantonio - Blach 0:3, Kirschning - Kurmeier 2:3, Wilamowski - Bader 3:0, Teichert - Laue 0:3, Dellantonio - Kurmeier 2:3, Kirschning - Blach 2:3, Dellantonio - Bader 2:3.

TSG Wildemann - Anker Gadenstedt 6:8 (21:32). Gegen das Schlusslicht schrammte der Spitzenreiter hauchdünn an einem Fiasko vorbei. „Wir haben uns echt schwergetan und fanden irgendwie nicht in unser Spiel“, haderte Anker-Spitzenspielerin Simone Bader. Gadenstedts Matchwinnerin war Kerstin Laue, die alle drei Einzel gewann und unter anderem TSG-Spitzenspielerin Claudia Pawellek durch ein zurückhaltendes und weiches Topspin-Spiel bezwang. „Super Leistung!“, lobte Teamkollegin Bader, die zudem ein Sonderlob an Ina Kurmeier verteilte, die zwei Einzel gewann und auch TSG-Spitzenspielerin Pawellek am Rande einer Niederlage hatte. „Schade, ihr fehlte nur das kleine Quäntchen Glück“, sagte Bader.

Spiele: Claudia Pawellek/Ira Lindner - Kerstin Laue/Ina Blach 3:2, Claudia Geyer/Kerstin Pfeiffer - Simone Bader/Ina Kurmeier 0:3, Pawellek - Laue 1:3, Geyer - Bader 1:3, Pfeiffer - Blach 3:1, Lindner - Kurmeier 0:3, Pawellek - Bader 3:1, Geyer - Laue 0:3, Pfeiffer - Kurmeier 1:3, Lindner - Blach 3:2, Pfeiffer - Bader 0:3, Pawellek - Kurmeier 3:1, Geyer - Blach 3:1, Lindner - Laue 0:3.

Anker Gadenstedt - Fortuna Oberg 8:5 (28:19). Einen 0:2-Rückstand nach den Doppeln drehten die Gadenstedterinnen noch und wiederholten ihren 8:5-Derby-Sieg aus der Hinrunde. „Es war wie immer gegen Oberg: knapp und spannend. Knackpunkt war auf jeden Fall unser starkes unteres Paarkreuz“, verwies Anker-Spitzenspielerin Simone Bader auf die vier Punkte von Ina Kurmeier und Ina Blach. Letztere kämpfte unter anderem Corinna Knerich nieder. „Das war etwas überraschend, da Ina in den letzten Spielen meist den Kürzeren gezogen hatte“, merkte Teamkollegin Bader an, die mit drei Einzelsiegen erfolgreichste Akteurin des Derbys war.

Die Obergerinnen verpassten es durch die Niederlage, den Abstiegsrelegationsplatz zu verlassen.

Spiele: Kerstin Laue/Ina Blach - Katja Lattmann/Daniela Grüger 2:3, Simone Bader/Ina Kurmeier - Corinna Fricke/Corinna Knerich 1:3, Bader - Fricke 3:1, Laue - Lattmann 1:3, Kurmeier - Grüger 3:0, Blach - Knerich 3:1, Bader - Lattmann 3:0, Laue - Fricke 0:3, Kurmeier - Knerich 3:1, Blach - Grüger 3:1, Kurmeier - Lattmann 0:3, Bader - Knerich 3:0, Laue - Grüger 3:0.

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