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Sieg für Sechsundneunziger, und Lob vom Freiburger

Peiner Triathlon Sieg für Sechsundneunziger, und Lob vom Freiburger

Vor kurzem hat Hannover 96 den SC Freiburg durch einen 2:1-Sieg in die zweite Fußball-Bundesliga hinabgeschossen. Triathleten sehen das nicht so eng.

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Ins Wasser, Marsch! Neopren-Anzüge waren gestern erlaubt, die Wassertemperatur lag nur knapp bei 20 Grad.

Quelle: im

Gestern lagen sich in Vöhrum der Sechsundneunziger Thomas Sonntag und der Freiburger Michael Bock in den Armen, obwohl auch hier der Freiburger den Kürzeren zog. Der Hannoveraner hatte gerade den Titel als Deutscher Meister der M50 gewonnen, und Bock war Zweiter geworden.

„Beim Radfahren dachte ich noch, ich könnte es schaffen, ihn beim Laufen zu überholen. Aber er hat seinen Vorsprung gut verwaltet“, lobte Bock den Hannoveraner. Ebenso lobte er den Peiner Triathlon. „Ich bin zum ersten Mal in Peine, und nicht nur die Strecken waren gut, sondern auch die ganze Organisation.“

Bock ist in seiner Heimat Mitorganisator von Laufveranstaltungen und achtet deshalb auf andere Dinge, als ein Zuschauer oder Teilnehmer. „Die Vorbesprechung war gut, die Helferzahl ist unglaublich. Vielleicht ist es der Vorteil einer kleineren Stadt, dass man hier als Organisator nicht so sehr mit Behörden kämpfen muss.“

Ganz problemlos war es aber auch für die Tri-Speedys als Organisatoren des Peiner Triathlons nicht. „Bisher hatte die Polizei die Ampeln auf der Radstrecke abgeschaltet. Nach einer neuen behördlichen Anweisung geht das nun nicht mehr, und wir mussten extra Techniker anfordern, die die Ampeln in Edemissen und Stederdorf ausschalteten. Die kommen auch noch von verschiedenen Firmen. Bei der günstigeren Ampel verursacht das Kosten von 600 Euro, den anderen Preis kenne ich noch gar nicht“, sagte Speedy-Vorsitzender Michael Abend. Fest steht, dass das zusätzliche Kosten sind, die in der Kalkulation der Veranstaltung bisher nicht enthalten waren.

Dennoch war Abend gestern zufrieden: Die Veranstaltung war bis auf kleine Probleme mit der Zeitnahme reibungslos gelaufen. Und die Speedys ernteten viel Lob von den Teilnehmern.

Die schnellsten Athleten blieben unter der Zwei-Stunden-Marke für 1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. René Dörmbach vom RC Lüdenscheid gewann die Gesamtwertung. Der Athlet aus der Altersklasse TM 30 brauchte nur 1:55,54 Stunden. Platz 2 belegte Alexander Brennecke (TM 20) vom SV Nienhagen mit sieben Sekunden mehr. Dritter ist Johannes König (TM 25) vom Team Baier Landshut mit 1:56,20 Stunden.

Die schnellste Frau kommt aus der Altersklasse TW 45: Bettina Lange (TSV Bargteheide) war nach 2:10,36 im Ziel. Julia Ertmer (TV Bad Orb, TW 30) brauchte sieben Sekunden mehr. Dritte wurde Leonie Konczalla (Kaifu Tri Team, TW 20) in 2:11, 11 Stunden.

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