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Selbst Favorit Vechelde warnt

Hallenfußball: PAZ-Cup-Gruppe 4 Selbst Favorit Vechelde warnt

Gleich vier Kreisligisten tummeln sich heute Abend in PAZ-Cup-Gruppe 4, Bezirksligist Arminia Vechelde startet als Favorit und die SG Adenstedt als Spitzenteam aus der 1. Kreisklasse - „Das wird spannend“, prophezeit Woltwiesches Trainer Pascal Üstün, „denn die Gruppe ist schwer, weil sie sehr ausgeglichen ist.“

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Artistischer Seitfall-Zieher: Jan Fichtner (links) spielt mit Vechelde heute Abend in PAZ-Cup-Gruppe 4 - und trifft unter anderem auf Ex-Mitspieler Sebastian Staats und Groß Lafferde.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. Ab 18 Uhr wird in der Peiner Silberkamphalle um die letzten zwei Tickets für die Endrunde der Hallen-Kreismeisterschaft gekämpft.

Als Mitfavorit aufs Weiterkommen startet Kreisliga-Titelfavorit Teutonia Groß Lafferde. Aber: „Mir fehlt ein wichtiger Spieler. Kevin Harms liegt mit Fieber flach. Beim Turnier in Vechelde hat er mit die meisten Tore geschossen. Das ist ein herber Verlust“, bedauert Teutonia-Trainer Uli Kropp. Im vergangenen Jahr schoss Dribbel-Ass Harms sechs Tore in der PAZ-Cup-Endrunde und verpasste die Torjäger-Kanone nur knapp. An die tolle Atmosphäre in der Silberkamphalle erinnert sich Kropp gerne zurück. „Und deshalb würden wir gerne wieder an der Endrunde teilnehmen. Doch dafür ist eine engagierte und couragierte Leistung nötig - und viel Disziplin. Nachlässigkeiten in der Halle werden sofort bestraft“, mahnt Kropp. Die Gruppe hält er für eine der ausgeglichensten - und das sei die Gefahr: „Da wittert jeder eine Chance auf die Endrunde.“

32 Jahre alt musste einer der erfolgreichsten Peiner Stürmer werden, bis er heute Abend doch noch seine PAZ-Cup-Premiere feiern darf - Vöhrums Torjäger Martin Ritter. „Da freue ich mich riesig drauf“, sagt der Routinier, der schon für Adler Hämelerwald in der Bezirksliga und kurzzeitig für den Landesligisten TSV Burgdorf stürmte. Mit seinen Vöhrumern rückte er noch nach, weil der TuS Bierbergen (2. Kreisklasse Süd) seine Teilnahme absagte. „Das war ein echtes Weihnachtsgeschenk für uns“, betonte Ritter, auch wenn er sich mit seiner Arminia nicht allzu viel ausrechnet. „Unsere Priorität ist es, absolut zu genießen. Aber Letzter wollen wir selbstverständlich auch nicht werden. Wir haben zwar eine schlagkräftige Truppe beisammen, doch dafür muss in dieser Gruppe einiges zusammen kommen.“

Auf sein PAZ-Cup-Debüt freut sich auch Adenstedts Trainer Frank Leitermann. Mit der SGA aus der 1. Kreisklasse ist er der krasseste Außenseiter der Gruppe 4, und trotzdem übertrifft die Vorfreude klar die Aufgeregtheit. „Wir hatten ein tolles Jahr mit dem Aufstieg in die 1. Kreisklasse und dem sensationellen dritten Platz nach der Hinrunde - das ist jetzt das Sahnehäubchen“, sagt der Coach. Angst davor, nur Kanonenfutter zu sein, hat er nicht. „Wir haben bei zwei Hallenturnieren gut abgeschnitten und gezeigt, dass wir spielerische Qualität haben.“ Und auch für den PAZ-Cup gelte: „Zumindest wollen wir in jedem Spiel für eine Überraschung sorgen. Aber wir wollen auch Spaß haben und die Atmosphäre aufsaugen.“

Pascal Üstün hat als Spieler mit Grün-Weiß Vallstedt den PAZ-Cup im Januar 2002 schon gewonnen. Er weiß deshalb, dass es nicht nur darauf ankommt, den Ball schnell laufen zu lassen: „Wichtig ist, nicht zu verkrampft zu sein. Die, die sich am meisten vornehmen, scheitern mitunter erst recht. Deshalb gehen wir da locker rein. Ich mache mich nicht verrückt, wir wollen Spaß haben.“ Doch aufgrund guter Leistungen bei den Turnieren in Lengede und Vechelde ist die Viktoria der Geheimfavorit auf den Gruppensieg. In Lengede bezwangen die Woltwiescher Gastgeber und PAZ-Cup-Titelverteidiger SV Lengede ebenso wie Oberligist Freie Turner Braunschweig. Das gab Selbstvertrauen. Und: „Die Jungs freuen sich auf den PAZ-Cup, sie sind heiß.“

Gleiches gilt für die Spieler des Kreisligisten Equord: „Alle sind zu 120 Prozent motiviert. Wir haben sicherlich nicht die leichteste Gruppe erwischt. Deshalb ist unser Ziel vor allem, uns nicht unterkriegen zu lassen und den einen oder anderen zu ärgern“, sagt Spielertrainer René Görke.

Während die Herta vergangenes Jahr gar nicht für die Vorrunde qualifiziert war, spielte sich Bezirksligist Vechelde ins Halbfinale und schnupperte an der Überraschung gegen Seriensieger Lengede - auch deshalb ist die Arminia der große Favorit auf den Gruppensieg. Doch Kapitän Adrian Mühl warnt: „Für mich ist das die ausgeglichenste Gruppe. Treten wir nicht konzentriert auf, kommen wir nicht weiter. Woltwiesche hat mich in Vechelde und Lengede positiv überrascht. Und im Vergleich zum Vorjahr fehlen uns starke Hallenspieler wie Sebastian Staats, Michael Jarzombek, Kevin Kornmann oder Jannis Bock.“

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