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Schwere Aufgaben für den Titelverteidiger

Hallenfußball: PAZ-Cup Gruppe 4 Schwere Aufgaben für den Titelverteidiger

Keine Mannschaft war beim Wettbewerb um den PAZ-Cup in den vergangenen zwei Jahren erfolgreicher als der SV Lengede. Denn sowohl in 2011 als auch in 2012 sicherte sich der SVL Platz eins bei der Hallenfußball-Kreismeisterschaft und erhielt dafür jeweils 2000 Euro. Heute nun greift der Bezirksligist, der als bisher einziges Team den Pott verteidigt hat, ins Geschehen ein.

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Ausgelassen feierte der SV Lengede im Januar 2012 den erneuten Gewinn des PAZ-Cups. Verletzungsbedingt fehlt diesmal aber der überragende Akteur der Endrunde, Dennis Mansfeld (rechts).

Quelle: im

Vom dritten Titelgewinn in Folge möchte der Kapitän der Lengeder indes (noch) nichts wissen. „Das wäre zwar schön“, sagt Adrian Mühl und lacht, „aber zunächst einmal müssen wir weiterkommen.“ Und das sei keineswegs eine Selbstverständlichkeit, betont er und verweist darauf, „dass die Gruppe ausgeglichen ist. Der VfB ist stark, und auch Vöhrum hat in den vergangenen Jahren in der Halle immer gut gespielt“, warnt Mühl.

Die Gefahr, zu stolpern, sei also vorhanden. „Zumal uns mit Dennis Mansfeld und Oliver Hilger zwei ganz wichtige Spieler fehlen. Außerdem hat sich nun auch noch Dominik Müller das Handgelenk gebrochen“, erklärt Mühl, der wegen einer Zerrung aller Voraussicht nach auch nicht auflaufen kann. Dennoch: „Rufen wir unser Potenzial ab, sollten wir in die Finalrunde kommen“, sagt Adrian Mühl.

Ebenfalls viel vorgenommen hat sich der VfB Peine. Schließlich ist er im vergangenen Jahr bereits in der Vorrunde ausgeschieden und musste dort den beiden späteren Finalisten - Lengede und Bildung - den Vortritt lassen.

„Das war echt bitter“, erinnert sich VfB-Keeper Danny Baumgart. Entsprechend gibt es heute nur ein Ziel: „Das Weiterkommen ist quasi Pflicht - alles andere wäre eine herbe Enttäuschung“, gesteht er. Damit das Vorhaben gelingt, „müssen wir allerdings viel cleverer spielen als zuletzt in Ilsede“, fordert Baumgart. Denn da habe das Team oftmals nur nach vorne und ohne Absicherung gespielt - die Quittung gab es anschließend in Form von Gegentoren und dem frühzeitigen Aus.

„So etwas kann natürlich passieren, weil es eben Sport ist, aber es hätte nicht sein müssen“, erläutert Baumgart. Auch heute rechnet er damit, „dass das Ganze kein Selbstgänger wird. Denn Lengede, Edemissen und Vöhrum sind schwere Aufgaben“, mahnt Danny Baumgart, „und deswegen ist es auch wichtig, dass wir ruhig und mit Köpfchen spielen.“

Ähnliches verlangt Vöhrums Obmann auch von seinem Team: „Konzentriert und hellwach muss jeder sein - und zwar die komplette Zeit“, sagt Reinhard Bäthge. Nur wenn jeder das beherzige, „haben wir eine Chance, in die Endrunde zu kommen“, erklärt Bäthge. Und genau das ist auch das Ziel der Arminen - obwohl oder gerade weil heute gute Teams dabei sind.

„Für uns ist das eher ein Vorteil, dass es gegen vermeintlich stärkere Gegner geht - das motiviert zusätzlich“, sagt Bäthge, dessen Team im vergangenen Jahr fast ins Halbfinale eingezogen wäre - nur wenige Sekunden fehlten. „Auch diesmal wollen wir für eine Überraschung sorgen und zumindest die Vorrunde überstehen - das Potenzial dazu haben wir“, konstatiert Bäthge.

pet

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