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Schöningens „Senior“ wirft die HSG Nord ab

Handball-Landesliga Schöningens „Senior“ wirft die HSG Nord ab

Nichts zu holen gab es dieses Wochenende für die abstiegsgefährdten Landesliga-Handballer von Vater Jahn und der HSG Nord. Dabei hatten die Peiner bei ihrer Klatsche beim designierten Meister Fallersleben nicht den Hauch einer Chance. Deutlich enger ging bei es Edemissens Niederlage in Schöningen zu.

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Maik Michaelis zieht ab: Mit der HSG Nord Edemissen verlor er in der Landesliga bei der HSG Schöningen 28:32.

Quelle: im

HSG Schöningen - HSG Nord Edemissen 32:28 (16:13). Vor dem Anpfiff staunten die Edemisser über eine ungewöhnliche Schiedsrichteransetzung. So wurde die Partie von zwei Schiris geleitet, die für Vater Jahn Peine, einem Abstiegskampf-Konkurrenten der HSG Nord, pfeifen. „Das war schon merkwürdig. Ich will nicht groß was sagen, aber einige Schiedsrichterentscheidungen waren sonderbar - zu unseren Ungunsten“, berichtete HSG-Nord-Trainer Udo Falkenroth, der in erster Linie jedoch seine Mannschaft kritisierte. „Schöningen war clever, wir verhielten uns insgesamt gesehen in der Deckung unklug. Teilweise wurde hinten regelrecht geschlafen. Und vor allen Dingen bekamen wir Schöningens Rückraumspieler Kai-Olaf Reinemann nicht in Griff. Der ist mittlerweile 45 Jahre alt. Gegen uns warf er 14 Tore.“

Während der ersten Halbzeit sei die Begegnung weitgehend ausgeglichen gewesen. Doch unmittelbar nach der Pause ließen die Edemisser nach, Schöningen zog bis zur 38. Minute auf 21:14 davon. Danach berappelte sich die HSG Nord wieder. Sie verkürzte den Abstand über 23:30 auf 27:31. „In dieser Phase spielten wir sogar ganz gut, hatten mehrere ansehnliche Aktionen. Außerdem hat Jannis Grotewold stark gehalten. Aber es war zu spät, man muss die Tore zum richtigen Zeitpunkte werfen“, betonte Falkenroth, der die nun folgende, vierwöchige Spielpause nutzen will. „Wir werden intensiv trainieren und Testspiele absolvieren. Meine Mannschaft soll besser werden.“

HSG Nord: Grotewold, Oppermann (beide Tor), Wietfeld (1), Winkler (6/3), Schöne (5), Müller (5), Zerter (2), Kutzner, Funk (2), Grauert (8/1), Lauterberg, Michaelis.

VfB Fallersleben - MTV Vater Jahn Peine 39:24 (18:5). Jahn-Trainer Jens Klein schwärmte von überragend auftretenden Fallerslebenern: „Die Mannschaft hat ihre Muskeln spielen lassen, das war physisch ganz stark. Auch das spielerische Vermögen ist unglaublich, dass war Handball vom Feinsten. Mit dem Kader, den der VfB hat, wird er auch in der Verbandsliga ganz oben mitspielen. Zu unserem Spiel muss man sagen, dass wir uns eine ganze Weile dumm angestellt haben.“

Was die Gastgeber drauf haben, zeigten sie insbesondere in der ersten Halbzeit. So stand es nach 18 Minuten 13:0, ehe Vater Jahn auf 3:13 „verkürzen“ konnte. Im zweiten Durchgang kam für die Gäste neben der Klasse des Gegners erschwerend hinzu, dass sie 33 Minuten ohne Auswechselspieler agieren mussten, da Ferdi Görmez wegen seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe vom Feld musste. „Danach hat meine Mannschaft Moral bewiesen, dass muss man ihr anerkennen. Sie hat ein Debakel abgewendet“, erläuterte Klein das Spielgeschehen der zweiten Hälfte (27:10, 34:17).

Jahn: Koob, Meier (beide Tor), Bank (3), Bertram (6), Henning (6), Mühlbach (5), Schlüsche (3), Hoang (1), Görmez.

jh

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