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Schönes Geschenk: Derby-Sieg für Hofmeister

Handball-Regionsliga Frauen Schönes Geschenk: Derby-Sieg für Hofmeister

Nun hat es auch den TSV Bildung Peine erwischt: Die Regionsliga-Handballerinnen unterlagen zu Hause dem FC Thiede und kassierten damit die erste Niederlage in dieser Saison. Erfolgreich war dagegen der MTV Peine II. Er gewann das Derby bei der SG Adenstedt und behauptete damit die Tabellenführung.

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Jessica Koster (beim Wurf) und die SG Adenstedt hielten die Partie gegen den Spitzenreiter lange offen. Am Ende aber unterlagen sie im Derby dem MTV Peine mit 31:33.Foto: im

Quelle: Isabell Massel

TSV Bildung Peine - Viktoria Thiede 9:14 (7:8). „Es wollte vorne einfach nichts gelingen“, haderte Bildungs Spielertrainerin Alexandra Mühe, „mit nur zwei geworfenen Toren in einer Halbzeit kann man ein Spiel eben nicht gewinnen.“ Dabei fing die Partie gut an für den TSV Bildung, führte er doch mit 7:4. „Danach haben wir uns dann drei Konter gefangen, weil das Rückzugsverhalten schlecht war. Das hat uns genau ins Mark getroffen“, begründete Mühe den Pausenrückstand.

Nach dem Seitenwechsel sei die Abwehrleistung zwar besser geworden, „aber vorne lief nichts mehr zusammen“, haderte Mühe, deren Team unter anderem vier Siebenmeter verwarf. „Wir haben unsere Chancen vergeigt. Somit geht der Sieg für Thiede in Ordnung“, gestand sie.

Bildung: Gieselmann (3), Gawlista (3), Brix (1), Kuban (1), Mühe (1).

SG Adenstedt - MTV Vater Jahn Peine II 31:33 (15:16). Ein bis in die Schlussphase hinein spannendes Derby sahen die rund hundert Zuschauer. „Erst in den letzten zehn Minuten haben wir uns auf drei Tore abgesetzt“ sagte MTV-Coach Wilfried Hofmeister, „und diesen Vorsprung haben wir dann sicher über die Zeit gebracht.“ „In dieser Phase haben wir drei- bis viermal unvorbereitet aufs Tor geworfen - das war entscheidend“, stellte SGA-Trainer Axel Gronau fest.

Zuvor hatte sich ein Schlagabtausch entwickelt. „Wir haben immer vorgelegt und Adenstedt konnte häufig durch Christiane Zastrow-Klein per Siebenmeter ausgleichen“, berichtete Hofmeister.

Aber am Ende gelang es auch ihr nicht, die Niederlage der SG zu verhindern. Somit verteidigten die Jahnerinnen nicht nur die Tabellenführung, sondern beschenkten ihren Trainer zu seinem Geburtstag auch mit zwei Zählern. „Letztlich war es ein verdienter Sieg“, resümierte Hofmeister.

SGA-Trainer Axel Gronau zog den Hut vor der Leistung seiner Mannschaft. „Denn sie ist 60 Minuten Vollgas gegangen - und das gegen eine Mannschaft, die sich wieder mit Spielerinnen aus der Landesliga und A-Jugend verstärkt hat“, sagte er. Doch genau das kritisierte der Coach. Die Statuten würden zwar den Einsatz von U21-Spielerinnen in allen Teams erlauben. „Aber das verfälscht das Bild, ich bin mir sicher, die Tabelle würde ansonsten ganz anders aussehen.“ Jahns Haupttorschützin sei zum Beispiel Annika Bergmann gewesen, die auch Leistungsträgerin der Landesliga-Riege der Jahnerinnen ist. „Sie hat elf Tore geworfen. Wäre sie nicht dabei gewesen, dürfte klar sein, wie das Spiel ausgegangen wäre“, sagte Gronau.

Erfreut zeigte er sich dagegen über die Siebenmeter-Quote seines Teams. „10 von 10 - besser geht es nicht.“

Adenstedt: Zastrow-Klein (9/9), Bertram (8/1), Giesemann (4), Koster (4), Schulze (2), Duwe (2), Schaper (1), Claus (1). MTV: A. Bergmann (11/2), Schmitt (7), Tchorkowski (3/1), H. Bergmann (3/1), Sv. Hofmeister (2), Se.Hofmeister (2/2), Eschemann (2/1), Eggeling (2), Koch (1).

HSG Bad Harzburg - SG Adenstedt 24:10 (14:7). Beim Tabellenvierten kassierte die SGA ihre höchste Saisonniederlage. Für das zweite Spiel innerhalb von 21 Stunden war der Kräfteverschleiß zu groß. „Das war nichts. Die Mädels waren einfach platt“, stellte SGA-Trainer Axel Gronau fest. Mit der robusten, aber nicht unfairen Gangart des Gastgebers sei sein Team nicht zurechtgekommen. Und als Leistungsträgerin Jessica Schulze zu allem Überfluss auch noch eine unberechtigte Rote Karte kassiert habe, nahm der Rückstand immer weiter zu. „Sie soll der Torhüterin absichtlich an den Kopf geworfen haben. Ich kenne keine Spielerin, die so etwas macht. Bei ihrem Wurf wurde sie zuvor noch an den Haaren gezogen und konnte nur noch unkontrolliert aufs Tor werfen“, monierte Gronau.

SGA: Giesemann (4/2), Koster (3), Damian (2/1), Schulze (1/1).

HSG Liebenburg/Salzgitter II - SG Zweidorf/Bortfeld III 23:11 (12:3). „Es haperte an allen Ecken und Kanten. Wer das Spiel von der Tribüne aus beobachtet hat, konnte schon nach wenigen Minuten die spielerische Überlegenheit der HSG erkennen“, ärgerte sich Zweidorfs Spielertrainerin Verena Nassoufis über die Leistung ihres Teams.

Im Angriff habe jeglicher Biss gefehlt, so dass viele klare Chancen ungenutzt blieben. „Und in der Abwehr waren wir zu passiv und haben deshalb 13 Siebenmeter gegen uns bekommen“, begründete Nassoufis die klare Niederlage. „Es fehlt eine Spielmacherin, die Übersicht hat und die die Fäden zieht.“

SG II: Dreißigacker (3), Bludau (3/2), Wolf (2/1), Feuge (1), Fauteck (1), Hänsel (1).

MTV Seesen - PSG Peine 25:21 (13:10). Im vierten Auswärtsspiel in Folge verkaufte sich Schlusslicht PSG beim Tabellenfünften gut. Beim 15:18 waren die Peinerinnen durchaus nochmals in Schlagdistanz, doch unter anderem eine noch zu instabile Abwehr verhinderte ein besseres Ergebnis. „Die ersten Verbesserungen in unserem Spiel sind erkennbar, leider ist es uns nicht gelungen, wie geplant die Kreise der beiden maßgeblichen Seesener Spielerinnen entscheidend einzuengen. Die Niederlage ist aber kein Beinbruch, und ich kann meiner Mannschaft vor allem kämpferisch keinen Vorwurf machen“, sagte PSG-Trainer Lutz Benckendorf.

PSG: Genz (1), Kilic (1), Otto (5), Meyer (1), Wedemeier (3), Akyapi (8), Schmidt (2).

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