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Schmidt lässt der Konkurrenz keine Chance

3D-Bogenschießen Schmidt lässt der Konkurrenz keine Chance

Ihrem Vereinsnamen vollauf gerecht geworden sind die fünf Starter und Starterinnen des KKS Falkenauge Edemissen bei den Landesmeisterschaften im 3D-Bogenschießen in Celle: Denn ihre Pfeile schwirrten so präzise ins Ziel, dass es gleich mehrmals Edelmetall gab.

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Erfolgreich war Ralf Brandes (hinten links). Er holte bei der Landesmeisterschaft Platz zwei und beim Deutschland-Cup Gold. Zum Edemissener Team gehörten zudem noch (hinten, von rechts) Joachim Borges, Birgit Brandes sowie (vorne) Stefan Schiffelholz.

Am erfolgreichsten von diesem Quintet beim Schießen auf die Tier-Attrappen war Maike Schmidt, ließ sie doch mit ihrem Recurvebogen den Konkurrentinnen keine Chance und sicherte sich überlegen den Landestitel.

„Sie hat überragend geschossen und deutlich gewonnen“, erklärte Edemissens Schießsportleiter Ralf Brandes. Zudem sei ihr Ergebnis (304) bei diesem anspruchsvollen Parcours das Zweitbeste des gesamten Wettbewerbs gewesen. „Sie ist nur einen Punkt hinter dem Herren-Sieger geblieben.“ Das verdeutliche, „dass es bei dieser Sportart nicht auf Kraft ankommt“, erläuterte Brandes, „sondern auf Konzentration und vor allem eine saubere Technik“. Diese Attribute zeigte auch Birgit Brandes - honoriert wurde ihre Leistung mit Rang drei.

Zudem durfte auch Ralf Brandes eine Medaille mit nach Hause nehmen, allerdings nicht die, die er sich erhofft hatte. „Leider ist die Mission Titel-Hattrick gescheitert“, bedauerte Brandes. Am Ende fehlten ihm 15 Zähler zum dritten Gold in Folge - Erster wurde Hardy Knobloch (PSV Hildesheim/305). „Ich war am Anfang zu nervös“, gestand Brandes. Und dieser mentale Zustand wirkte sich negativ aus. „Ich habe zu Beginn gleich zwei dumme Fehler gemacht - und dann läuft man eben die ganze Zeit hinterher“, begründete Brandes, warum er seinem langjährigen Kontrahenten den Vortritt lassen musste.

Doch nur einen Tag später revanchierte sich der Edemissener beim Deutschland-Cup. Das Schwierige an diesem Wettbewerb sei, „dass pro Runde nur mit einem Pfeil geschossen wird. Es ist also hopp oder top“, erklärte Brandes. Zudem muss noch präziser getroffen werden, „da es nicht wie sonst zwei, sondern vier Wertungszonen gibt“.

Mit diesen Bedingungen kam Brandes indes bestens klar und zog ins Finale ein - und dort traf er erneut auf Knobloch. Doch diesmal bewies der Edemissener das bessere Auge und sicherte sich Platz eins. „Damit sind Hardy und ich wieder quitt“, sagte Brandes und lachte.

Ebenfalls für die Endrunde qualifizierten sich Maike Schmidt und Birgit Brandes. „Für beide war es ungewohnt, dass sie vor Zuschauern schießen mussten. Das ist in unserem Sport nicht üblich“, sagte Ralf Brandes. Entsprechend sei das Ganze auch eine Nervensache gewesen. „Beide waren ein bisschen nervös.“ Susanne Wecken (Ehlershausen) hingegen sei die Ruhe selbst gewesen - und deshalb gewann sie sowohl das Halbfinale gegen Brandes, die Vierte wurde, als auch das Finale gegen Schmidt.

Dennoch: „Silber und Platz vier ist ein toller Erfolg“, resümierte Brandes, der aber auch mit den anderen Startern aus Edemissen zufrieden war. Denn Joachim Borges belegte bei der Landesmeisterschaft Platz 13 und Stefan Schiffelholz Rang 23. „Joachim hat bei seinem ersten Wettkampf nach einer sechsmonatigen Verletzungspause gezeigt, dass er wieder voll da ist. Und Stefan hat bei seinem ersten 3D-Turnier überhaupt eine starke Leistung geboten - das hätte ich als Anfänger auch gerne so gut hinbekommen“, sagte Brandes.

„Insgesamt gesehen waren es zwei erfolgreiche Turniere für uns.“ Dass die Edemissener dermaßen gut abschnitten, „haben wir vor allem unserem Verein zu verdanken. Ohne ihn wäre das alles nicht möglich, da er uns hervorragende Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung stellt“, lobte Ralf Brandes.

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