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Schiller soll Hohenhameln II retten

1. Fußball-Kreisklasse Schiller soll Hohenhameln II retten

15 Spiele, nur sechs Punkte und eine Tordifferenz von 16:56: Für den TSV Hohenhameln II ist die Serie in der 1. Fußball-Kreisklasse bislang alles andere als wunschgemäß verlaufen.

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Szene aus 2001: Lars Schiller (Mitte) im Dress des TSV Hohenhameln im Landesligaspiel. Als Trainer möchte er nun nicht mehr mitkicken.

Quelle: sd

Nun gibt es auf der Kommandobrücke des Tabellenletzten eine Veränderung, denn die Verantwortlichen des TSV haben einen neuen Coach verpflichtet - und es ist ein alter Bekannter: Lars Schiller.

Denn der 40-Jährige hat zehn Jahre für den TSV Hohenhameln die Stiefel geschnürt, unter anderem in der Landesliga. „Deswegen helfe ich auch gerne, schließlich liegt mir der Verein am Herzen“, begründet Schiller seinen Entschluss, beim TSV anzuheuern. Bis Anfang August vergangenen Jahres hat er noch den Kreisligisten Herta Equord gecoacht, ehe er zwei Tage vor Saisonbeginn völlig überraschend entlassen wurde.

Nun will er versuchen, „den TSV vor dem Abstieg zu bewahren. Die Aufgabe reizt mich und ist eine Herausforderung“, betont Schiller, der optimistisch an seinen neuen Job herangeht. Der Klassenerhalt sei machbar, sagt er und verweist darauf, dass der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz nur ein Punkt beträgt. Allerdings, fügt er hinzu, „begebe ich mich auch in absolutes Niemandsland. Denn ich kenne weder die Klasse noch die Mannschaft“, erläutert Schiller. „Dafür bin ich aber durch meine drei Jahre bei Equord im Abstiegskampf erprobt.“

Von Vorteil sei ebenfalls, „dass er das Umfeld gut kennt“, sagt Obmann Karsten Gries. Dennoch wird die Aufgabe keine einfache, denn im Laufe der Saison hatte Trainer Fabian Faust wegen mangelnder Trainingsbeteiligung sein Amt zur Verfügung gestellt. Anschließend hatte Marvin Diederichs zusammen mit Vincent de Viljes das sportliche Sagen, wobei von vornherein klar war, dass die beiden ihre Tätigkeit nur für eine begrenzte Zeit ausüben werden.

Nun wurde mit Schiller eine Lösung gefunden, von der sich Gries erhofft, „dass die Trainingsbeteiligung wieder zunimmt und sich das Verhältnis zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft verbessert“. Zudem wünscht sich Gries, „dass künftig auch auf unseren guten Nachwuchs zurückgegriffen wird“.

Das findet auch die Unterstützung von Schiller, der zwar seinen Pass mitbringt, aber nur dann aufläuft, wenn es die personelle Situation erfordert. „Eigentlich möchte ich nicht spielen“, erklärt Schiller, dessen Vertrag zunächst einmal nur bis zum Saisonende läuft. „Danach setzen wir uns zusammen und werden uns über die Zukunft unterhalten.“

ma/pet

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