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Schachverein will jede Woche mit Flüchtlingen spielen

Integrationsangebot Schachverein will jede Woche mit Flüchtlingen spielen

Ein feiner Zug: Der Schachverein Peine hatte zum „Tag der Begegnung mit Flüchtlingen“ eingeladen. Mit Unterstützung von Mitarbeitern der Stadt wurden in einer Halle im Peiner Unternehmenspark Tischreihen mit Schachbrettern und Figuren aufgebaut. Jürgen Garbuszus, Jugendwart des Vereins, hatte den Spielenachmittag federführend organisiert.

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„Begegnung mit Flüchtlingen“: Im Unternehmenspark wurde Schach gespielt und gekrökelt.

„Schach ist ein guter Zeitvertreib und gut gegen Lagerkoller“, sagt Stefan Kück, Pressewart des Peiner Schachvereins. Er erklärte die Regeln und ermunterte die Besucher, ein paar Züge zu versuchen. „Etwa 15 bis 20 Flüchtlinge waren da“, sagte Kück. „Mehrere haben Grundkenntnisse und spielen auf Anfängerniveau, und einer war richtig gut.“ Kücks Sohn Artur - U14-Bezirksmeister und Spieler in der Bezirksklassenmannschaft des PSV - spielte mehrere Partien gegen ihn und verlor einige.Die Verständigung zwischen Deutschen und Flüchtlingen erfolgte meist auf Englisch, aber komplizierte Gespräche sind beim Schachspiel ohnehin nicht notwendig, da die Regeln überall auf der Welt gleich sind. Drei Stunden dauerte der Spiel-Nachmittag, und wer mit Schach nichts anfangen konnte, hatte die Möglichkeit zum Tischfußball oder zu anderen Spielen.

„Der Schachverein will versuchen, aus der Auftaktveranstaltung ein wöchentliches Angebot zu machen“, sagt Stefan Kück und verweist darauf, dass Schach sich auch für die Eigenorganisation anbietet. „Die Flüchtlinge könnten sich Bretter und Figuren ausleihen.“

mp

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