Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
SVL hat nichts zu verschenken

Fußball-Bezirksliga SVL hat nichts zu verschenken

David gegen Goliath: In der Fußball-Bezirksliga 2 erwartet Tabellenführer SV Lengede das Schlusslicht VfB Peine zum Derby. Zwei Tage nach der enttäuschenden Niederlage gegen Woltwiesche gehen die Gäste personell auf dem Zahnfleisch.

Voriger Artikel
Wendezelle hofft auf Allerkamp und Effektivität vor dem Tor
Nächster Artikel
1:6 - Ölsburg kriegt das große Zittern

Auf VfB-Keeper Lennart Limmer wird heute viel Arbeit zukommen, denn bislang hat der SV Lengede (vorn im roten Trikot: Tobias Buchner) seine Partien auf Kunstrasen allesamt deutlich gewonnen.

Quelle: rb

SV Lengede - VfB Peine (heute, 14 Uhr). Das zweite Spiel innerhalb von 43 Stunden, die erneut knappe Niederlage im Abstiegskampf gegen Viktoria Woltwiesche, zwei frühe verletzungsbedingte Auswechslungen und zwei Spieler, die trotz Verletzung bis zum Schlusspfiff durchhalten mussten: Vor dem Derby beim Primus der Bezirksliga 2 in Lengede sind die Hoffnungen auf den Klassenerhalt beim VfB Peine gegen Null gesunken. „Wir haben erneut alles versucht, doch am Ende hat es gegen Woltwiesche wieder nicht gereicht. Der Klassenerhalt wird jetzt sehr schwer“, sagt auch VfB-Trainer Nedin Cerimovic, der mit seinem Team jedoch nichts unversucht lassen wird, solange der Klassenerhalt theoretisch noch möglich ist. Auf Geschenke aus Lengede kann er dabei aber nicht hoffen.

Denn: „Wir haben nichts zu verschenken“, sagt SVL-Torhüter Sven Kiontke mit Blick auf die Ergebnisse der Freien Turner II aus Braunschweig, die in den Nachholspielen keine Schwächen zeigen. Den Lengedern fehlen noch drei Siege, um den Aufstieg endgültig perfekt zu machen. Der erste davon soll heute eingefahren werden. „Aufgrund der bisherigen knappen Duelle im Bezirkspokal und Meisterschaft besteht für uns absolut kein Grund, den VfB auf die leichte Schulter zu nehmen“, betont Kiontke und warnt eindringlich vor „dem angeschlagenen Boxer“ aus der Fuhsestadt.

Dennoch: „Die Favoritenrolle ist klar verteilt“, betont Nedin Cerimovic mit Blick auf den angegriffenen körperlichen Zustand seiner Mannschaft. Die knappe Niederlage im richtungweisenden Spiel gegen die Viktoria hat das Selbstbewusstsein noch weiter in den Keller gedrückt.

Hinzu kommt, dass die Platzherren auf dem neuen Kunstrasen eine überragende Bilanz aufweisen. „Die Vorzeichen gegenüber den Duellen auf Naturrasen sind deshalb dieses Mal ganz anders“, gibt der VfB-Trainer zu bedenken.

Unter diesen Voraussetzungen wäre alles andere als eine klare VfB-Niederlage eine kleine Sensation.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine