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SVL gewinnt die Gruppe, verliert aber Nickel

Hallenfußball, PAZ-Cup Gruppe 4 SVL gewinnt die Gruppe, verliert aber Nickel

Mit optimaler Punktausbeute gewann gestern Abend der SV Lengede die PAZ-Cup-Gruppe 4. Mit 17:5 Toren marschierte der Turnierfavorit in die Endrunde. Zweiter wurde Viktoria Woltwiesche vor 462 Zuschauern.

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Lengedes Lukas Hahnsch versucht, den Pass des Handorfers Patrick Seelisch abzufangen.

Quelle: im

Vor dem letzten Spiel des Tages hatten sich beide Teams bereits für die Endrunde am Sonnabend, 3. Januar, in der Silberkamphalle qualifiziert. Im direkten Duell spielten sie um Platz 1 und 2. Der SV Lengede gewann 2:1. Der Woltwiescher Thomas Bucklisch erzielte erst den Anschlusstreffer und hatte dann den Ausgleich auf dem Fuß, schoss aber Lengedes Onur Bacaksiz an. „Der hätte drin sein müssen“, ärgerte sich Viktoria-Trainer Daniel Schierding. Er wäre lieber durch einen Sieg über Lengede in Endrundengruppe B gelandet, die er für leichter hält. „Nun wird es doppelt schwer.“

SVL-Trainer Christian Gleich war trotz des Erfolges nicht zufrieden. „Da war noch viel Luft nach oben“, resümierte er. „Wir haben uns im Spielaufbau manchesmal schwer getan. Wenn wir uns am Sonnabend nicht spielerisch besser präsentieren, sehe ich für die Endrunde schwarz.“

Das unglücklichste Tor: Es unterlief Bierbergens Julian Ramm. Torhüter Nico Fründt hatte einen Schuss des Broistedters Christopher Hornich abgewehrt - genau gegen Ramms Kopf - und es stand 0:1.

Torhüter: Woltwiesches Sven Knappe haute dem TSV Bildung gleich zwei Tore aus der Distanz ins Netz. Insgesamt traf er gestern drei Mal - und musste dann aufgrund einer Knieblessur aufhören. Pfeil Broistedt bot einen Handballer im Tor auf: Jan Neumann aus der Landesliga-Mannschaft des MTV Groß Lafferde. Bierbergen wechselte ständig im Tor zwischen Fründt (Markus) und Fründt (Nico), der der bessere Hallenspieler ist. Im Spiel gegen den TSV Bildung machte sich das bezahlt: Als Nico sich in einen Angriff einschaltete, gelang TuS der Ausgleich zum 3:3.

Das schnellste Tor: Gelang Alexander Schmilewski nach 34 Sekunden zum 1:0 von Viktoria Woltwiesche gegen TuS Bierbergen.

Der Pechvogel des Abends: Der Lengeder Matthias Nickel zog sich im Zweikampf vermutlich eine Bänderverletzung im Fuß zu und wurde ins Krankenhaus gebracht. „Ich bin unglücklich aufgekommen“, schilderte Nickel.

Die „Underdogs“: „Es war schon klasse, wie die Halle gejubelt hat, als wir das 3:3 gegen Bildung geschossen haben“, freute sich Bierbergens Trainer Florian Fliegel. „Ich hatte nicht gedacht, dass wir insgesamt so gut mitspielen würden.“ Lediglich beim 1:7 gegen Woltwiesche habe seine Mannschaft gar keinen Zugriff aufs Spiel bekommen.

Adler Handorfs Trainer Olaf Becker war trotz der fünf Niederlagen seines Teams zufrieden: „Es hat Spaß gemacht, weil wir uns nicht blamiert haben. Und unsere Fans waren grandios.“ Sie skandierten nach der fünften Niederlage: „Wir woll‘n die Mannschaft sehen!“

mp

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