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SGH verteidigt im Abstiegsderby brillant

Handball Regionsoberliga SGH verteidigt im Abstiegsderby brillant

Ganz wichtiger Sieg: Die Handballerinnen vom Tabellenvorletzten SGH Peine gewinnen das Kellerduell gegen Schlusslicht SG Zweidorf/Bortfeld II.

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Anke Drob (Nummer 22) von der SG Zweidorf/Bortfeld wird von der Abwehr der SGH gebremst. Die Peinerinnen gewannen 20:17.

Quelle: rb

Einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Regionsoberliga haben die Handballerinnen der SGH Peine getan: Denn im Derby besiegte sie Schlusslicht SG Zweidorf/Bortfeld II mit 20:17. Aufgrund dieser Niederlage beträgt der Abstand der SG zum rettenden Ufer mittlerweile drei Punkte.

SGH Peine – SG Zweidorf/Bortfeld II 20:17 (12:8). Das Selbstbewusstsein der Peinerinnen und ihr Trainingseifer machen sich zunehmend bezahlt: Nur bis zum 2:2 hielten die Gäste mit, anschließend führte die SGH über die komplette Zeit. „Ein Grund dafür war unsere Abwehr. Sie war diesmal brillant, außerdem hat Muna Binder super gehalten“, lobte SGH-Spielerin Anja Hansen.
Kritik an den Schiris

Auch im Angriff überzeugte die SGH, zeigte die nötige Konsequenz. Diese ließen die Zweidorferinnen dagegen vermissen. Bereits zu Beginn zeigten sie Nerven und vergaben leichtfertig drei hundertprozentige Möglichkeiten.
Aber nicht nur mit der schwachen Chancenauswertung ihres Teams war SG-Spielerin Caroline Sage unzufrieden, sondern auch mit der Leistung der Unparteiischen. „Wir haben sowohl gegen die SGH als auch gegen die Schiedsrichter aus Peine gespielt“, monierte sie.

Trotzdem versuchten die Gäste immer wieder, den Rückstand zu verkürzen. Besonders in den zahlreichen Unterzahlsituationen zeigten sich die Zweidorferinnen von ihrer kämpferischen Seite – und kurz vor der Pause schöpften sie noch einmal Hoffnung, als sie durch zwei erfolgreiche Konter auf 8:12 herankamen.

Nach dem Seitenwechsel stellte die SG auf einen offensive 4:2-Deckung um, was der SGH zunächst Probleme bereitete. Dennoch blieb es bei der Führung für die Peinerinnen. Das lag auch an den sich häufenden Zwei-Minuten-Strafen für die Gäste, die sich dadurch immer wieder selber schwächten. „Die SGH war nicht besser, hat aber in der entscheidenden Phase taktisch klüger gespielt“, gestand Sage.

Entsprechend geriet der Sieg der Gastgeberinnen nicht mehr in Gefahr. Anja Hansen freute sich: „Unser Training zeigt endlich Wirkung, allerdings sind wir trotzdem noch lange nicht aus dem Schneider.“

SGH Peine: Hansen (4), Winkel (4), Kühnholz (3), Voges (3), Fornefett, Kamlah, Keul, Knackstedt, Willnauer (2).

SG Zweidorf/Bortfeld: Grobe (2), Feistel (4), Behme (5), Sonnenberg (4), Strutz, Malzahn.

mak

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