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SGA jubelt schon vor dem Abpfiff

Handball-Regionsliga der Frauen SGA jubelt schon vor dem Abpfiff

Mit einem souveränen 29:20 im Regionsligaderby gegen Bildung Peine sicherte sich die SG Adenstedt die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg. Siege zum Saisonabschluss gab es ebenfalls für den MTV Vater Jahn Peine II und die HSG Nord Edemissen.

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Jubel bei der SG Adenstedt: IM Spiel gegen den TSV Bildung machte die Mannschaft die Meisterschaft perfekt.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. SG Adenstedt - Bildung Peine 29:20 (16:8). Als der Schlusspfiff ertönte war die Party bei der SG Adenstedt bereits in vollem Gange, da die Partie längst entschieden war. Sektduschen und Meistershirts durften dabei nicht fehlen. „Wir waren Bildung in allen Belangen überlegen“, freute sich SG-Spielerin Jessica Schulze. Zwar sei ihre Mannschaft im Vorfeld etwas nervös gewesen, auch weil die Halle deutlich besser besucht war als sonst. Im Spiel sei ihrem Team dies jedoch nicht anzumerken gewesen. Vor allem Anna Bertram zeigte Nervenstärke und verwandelte alle ihre zehn Siebenmeter.

Auch Bildungs Spielertrainerin Alexandra Mühe gratulierte nach dem Spiel: „Adenstedt ist der verdiente Meister. Wir hätten das Spiel gerne enger gestaltet, aber das haben wir durch zu viele Abspielfehler in der ersten Halbzeit versäumt.“ Ihr Team beendete die Saison auf Rang neun. „Vor der Saison wäre ich gerne ins obere Drittel gekommen, aber aufgrund unseres kleinen Kaders war nicht mehr drin. Da wir immer wieder Moral bewiesen haben, kann ich damit leben“, stellte Mühe fest.

SG Adenstedt: A. Bertram (12/10), Schulze (8), Hoffmann (3), Zellmann (3), Pape (1), Wittenberg (1), Burgdorf (1).

Bildung Peine: Gawlista (9), Brix (5), Gieselmann (3), Kuban (2), Melberg (1).

MTV Vater Jahn Peine II - SG Zweidorf/Bortfeld III 29:17 (15:11). „Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider“, waren sich sowohl Jahns Trainerin Anke Bergmann als auch Zweidorfs Coach Thomas Crone einig. So hätten sich die bereits abgestiegenen Gäste deutlich besser verkauft als es die Tabelle hergibt. Bis zum 10:11 hielt die SG dem Tempo des Vizemeister stand. „Dann kam der Knackpunkt, sodass wir bis zur Pause 11:15 hinten waren“, ärgerte sich Crone.

Von diesem Rückstand erholte sich seine Mannschaft trotz guter Leistung nicht mehr. Einig waren sich beide Trainer am Ende auch, dass die überragenden Spielerinnen im Zweidorfer Tor standen und Schlimmeres verhindert hatten. „Femke Lange und Miriam Dederling haben herausragend gehalten“, lobten sie.

Während es für Anke Bergman das letzte Spiel als Trainerin der Zweiten war, da sie mehr Zeit für sich selber haben möchte, strebt Crone den direkten Wiederaufstieg an. „Wir haben eine junge Mannschaft, die in dieser Saison Erfahrung gesammelt hat. Tore haben wir auch genug geworfen, nur in der Abwehr standen wir zu schlecht. Ich hoffe, dass dies in der Regionsklasse anders wird“, blickt er bereits auf die nächste Saison.

MTV Vater Jahn Peine II: A. Bergmann (9), L.-M. Bührig (6), Oehmigen (5), Tchorkowski (3), Eschemann (2), Se.Hofmeister (2/2), Borchard (2).

SG Zweidorf/Bortfeld III: Dreißigacker (5), Kamp (4), Behme (3), Richter (2), Cordes (2), Lüddecke (1).

HSG Nord Edemissen II - MTV Seesen 17:10 (9:5). „Die Mannschaft hat nochmal ein richtig tolles Spiel gemacht“, freute sich HSG-Coach Roland Bufe. Allen voran trumpfte Lena Schmidt gegen den Vierten auf. „Sie hat das Spiel an sich gerissen und grandios gespielt“, lobte er. Insgesamt sieben Mal traf sie ins Netz. Nur dreimal mehr war die gesamte Mannschaft des MTV erfolgreich. Ihren Anteil daran hatte HSG-Torfrau Anke Hustedt, die der starken Deckung ein guter Rückhalt war.

Mit einer guten Phase kurz vor und nach der Pause entschieden die Gastgeberinnen die Partie. „Da haben wir uns von 5:5 auf 15:7 abgesetzt“, staunte Bufe. Unterm Strich sprang für sein Team Rang sieben heraus, mit dem er in Anbetracht des Saisonverlaufs sehr zufrieden ist.

HSG Nord Edemissen II: Schmidt (7), Brandes (3), Rüdiger (2), Kaminska (1), Reiter (1), Zessack (1), Rönick (1), Leithäuser (1).

PSG Peine - HSG Bad Harzburg/Vienenburg 10:14 (5:5). Aufgrund von Personalproblemen musste bei der PSG Feldspielerin Fitore Ujkani ins Tor.Trainer Lutz Benckendorf lobte die Leistung seines Teams, das die Niederlage in Grenzen hielt. „Ein versöhnlicher Saisonabschluss.“

PSG: Genz (1), Alonso-Avila (1), Grote (8/4).

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