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SGA holt sich die Punkte aus Edemissen

Handball-Regionsliga der Frauen SGA holt sich die Punkte aus Edemissen

Kreis Peine. Das Kreisderby in der Handball-Regionsliga haben die Frauen der SG Adenstedt bei der HSG Nord gewonnen. Niederlagen hingegen kassierten die PSG Peine und der MTV Peine II.

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Angriff der HSG Nord: Ewelina Kaminstra (links) führt den Ball, die Adenstedterin Nathalie Kegelmann verfolgt sie. Kristina Leithäuser (rechts) beobachtet die Szene.

Quelle: Ralf Büchler

HSG Nord Edemissen II - SG Adenstedt 16:20 (6:12). HSG-Trainer Roland Bufe war bedient. „Wir haben nicht das gespielt, was wir können und haben verdient verloren.“ Die erste Halbzeit sei „eine Katastrophe“ gewesen. „Da haben wir das Spiel bereits verloren - vor allem in der Deckung.“

Denn die sei zu unbeweglich gewesen. „Wir haben nicht verschoben, nicht ausgeholfen. Somit hatten wir keinen Zugriff auf den Angriff der Adenstedterinnen.“ Allein die Torhüterinnen Jasmin Tuschinski und Anke Hustedt hätten Schlimmeres verhindert.

In der zweiten Halbzeit kam Bufes Teams beim 14:15 sogar noch auf ein Tor heran. „Aber dann kassierten wir eine Zweiminutenstrafe und einen Siebenmeter, haben anschließend noch den Ball verdaddelt und lagen wieder drei Tore zurück.“

Auch SGA-Trainer Axel Gronau war nicht so ganz zufrieden: „Wir haben nicht besonders gut gespielt.“ Er lobte jedoch die „konsequente Abwehrarbeit in der ersten Halbzeit“, im zweiten Durchgang habe dann aber nicht mehr so viel funktioniert. „Torhüterin Nina Mühlbach hat den Sieg festgehalten.“

HSG Nord: Rönick (5), Leithäuser (4), Scholz (2), Becker (2), Zessack (2), Netzel (1).

SG Adenstedt: Zellmann (9/2), Schulze (3/1), L. Bertram (2), Pape (2/1), Wittenberg (2), Burgdorf (1), Hoffmann (1).

HSG Liebenburg/Salzgitter - MTV Vater Jahn Peine II 25:23 (12:9). Jahn hat‘s erwischt: Etliche Spielerinnen waren gesundheitlich angeschlagen, Trainerin Anke Bergmann blieb krank zuhause und wurde von Michaela Künzer vertreten.

Von Anfang an lief das Team gegen den Tabellenführer einem Rückstand hinterher. „Das Team hat sich aber wieder herangekämpft und sich nie aufgegeben“, lobte Künzer.

Tore: Sv. Hofmeister (2), Borchert (3), C. Hüsing (10), Witte (1), Berghoff (2), Tchorkowski (1), Eschemann (5).

PSG 04 Peine - HSG Schladen/Hornburg 17:23 (8:6). Zunächst lag die PSG hinten, „weil wir eine Viertelstunde gebraucht haben, um uns auf den Gegner einzustellen“, erklärte PSG-Coach Lutz Benckendorf. Mit zunehmender Dauer habe sein Team dann die Partie in den Griff bekommen - Lohn war die Pausenführung.

„In die zweite Halbzeit sind wir dann schlecht gestartet“, monierte Benckendorf. Folglich geriet sein Team mit 8:10 in Rückstand. Zwar gelang der PSG noch einmal der Ausgleich (15:15), „aber danach haben wir einige gute Chancen nicht genutzt und zudem in der Abwehr individuelle Fehler gemacht“, begründete Lutz Benckendorf das 17:23. „Die Niederlage war ärgerlich, weil unnötig. Wichtig ist, dass wir daraus die richtigen Schlüsse ziehen.“

PSG: Kilic (2), Avila (3), Lorenz (1), Ujkani (1), Grote (4), Koch (4).

MTV Seesen - SG Zweidorf/Bortfeld II 21:20 (12:8). „Leider haben wir trotz unserer besten Saisonleistung knapp verloren“, bedauerte Zweidorfs Coach Thomas Crone. Mit nur einer Auswechselspielerin hielten die Gäste gegen die vollbesetzte Bank des Tabellendritten das Spiel bis zur Schlussminute offen. „Die Mannschafft hat eine ausgezeichnete kämpferische Leistung gezeigt“, attestierte Crone, der vor allem die Torfrauen lobte: „Femke Lange und Miriam Dederding haben sich ein Sonderlob verdient. Dabei spielen beide noch A-Jugend.

Auch Jessica Scholz überzeugte. „Sie spielte 60 Minuten durch und überzeugte sowohl im Angriff als auch in der Deckung.“

SG Zweidorf/Bortfeld III: Kremling (5), Scholz (5), Feuge (3), Richter (3), Dreißigacker (2), Wolf (1), Körber (1). mp/pet/lr

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