Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
SG zu häufig in Unterzahl: 23:29-Pleite

Handball-Oberliga SG zu häufig in Unterzahl: 23:29-Pleite

Auswärts bleiben die abstiegsbedrohten Oberliga-Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld in diesem Jahr punktlos. Auch das mit Spannung erwartete Spiel in Dingelbe verloren sie. Es war die fünfte Auswärts-Niederlage in 2012.

Voriger Artikel
Drei unten, drei oben vor 49.000 Fans
Nächster Artikel
SG erzwingt Titel-Endspiel

Abgeblockt: Alexander Pietruk (links) von der SG Zweidorf/Bortfeld hatte einen schweren Stand gegen die kompakte Dingelber Abwehr. Die SG verlor 23:29.

Quelle: bt

TV Eiche Dingelbe - SG Zweidorf/Bortfeld 29:23 (14:9). Zwei starke Abwehrreihen drückten der Partie ihren Stempel auf. Es dauerte drei Minuten, bevor Jan Behrens das 1:0 für die Gäste warf. Beim Stande von 2:2 hielt der eingewechselte Arne Maushake einen Siebenmeter, den Nachwurf verwandelte Sebastian Wolf zum 3:2. Es war die erste Führung für den TV Eiche Dingelbe, der den Vorsprung in der restlichen Spielzeit nicht mehr aus der Hand gab.

Für die SG war es der Anfang einer mehrminütigen Torflaute. Mit 2:9 geriet sie in Rückstand. Die Gegentore fielen ausschließlich von der Sieben-Meter-Linie oder per Gegenstoß. SG-Trainer Michael Reckewell reagierte früh, nahm nach zehn Minuten beim Stande von 2:6 eine Auszeit, die nicht die erhoffte Wirkung brachte.

Hauptproblem waren die vielen Zeitstrafen, die die Gäste kassierten. Sie spielten mehrere Minuten in doppelter Unterzahl, konnten dadurch nicht verhindern, dass Dingelbe bis auf 12:5 davonzog. In der Schlussphase der ersten Halbzeit war es vor allem Eric Weber, der mit vier Treffern sein Team bis zur Pause auf fünf Tore heranbrachte.

„Die Partie ist noch nicht entschieden. Wir müssen nur disziplinierter spielen“, meinte SG-Betreuer Sigurt Grobe zur Pause. Schließlich spielten die Dingelber auch nicht überragend. Ihnen war die Wichtigkeit der Partie ebenfalls anzumerken. Bei einer Niederlage wären sie den Abstiegsplätzen sehr nahe gekommen. So zog sich sogar ihr Trainer Peter Gerfen, der 1994 als Linksaußen des VfL Schwartau Bundesliga-Torschützenkönig war, das Trikot über.

Nach der Pause war es erneut Weber, der zum 10:14 traf. Der Auftakt einer Aufholjagd war das jedoch nicht. Chancen waren da, aber die SG-Angreifer agierten im Abschluss häufig nicht kaltschnäuzig genug. So vergaben sie die Möglichkeit, näher heranzukommen. Zwischenzeitlich zog Dingelbe beim 23:14 auf neun Tore davon. Hätte nicht Torhüter Christoph Meyer einen so guten Tag erwischt, die Gäste hätten noch deutlicher verloren.

SG: Meyer, Maushake (beide Tor); Weber (7), Reckewell (5/2), Behrens (4), Blotor (3), Jürges (1), Buchholz (1), Ksoll (1), Schulze (1), Pietruk, Scholz, Klaproth.

bt

Stimmen zum Spiel

Kenny Blotor (Rückraumspieler der SG): „Ich hatte mir meine Rückkehr nach Dingelbe anders vorgestellt. Wir haben durch die vielen Zeitstrafen im ersten Spielabschnitt unseren Spielfluss verloren. Jetzt müssen wir nächste Woche unbedingt gegen Soltau gewinnen.“

Christoph Meyer (Torhüter der SG): „Die vielen Gegenstöße in der ersten Halbzeit waren bitter. Wir haben im Angriff zu leichtfertig die Bälle verloren. Die häufige Unterzahl war sicherlich ein Grund dafür.“

bt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.