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SG will Lena Fauteck mit einem Sieg verabschieden

Handball-Oberliga Frauen SG will Lena Fauteck mit einem Sieg verabschieden

Kein Geringerer als Meister Northeimer HC gibt am finalen Spieltag der Handball-Oberliga seine Visitenkarte in Vechelde ab. Ein besonderes Spiel ist es für Lena Fauteck. Denn die Außenspielerin der SG Zweidorf/Bortfeld beendet ihre langjährige Laufbahn.

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Lena Fauteck (am Ball) beendet morgen ihre Handball-Karriere - sie hat 22 Jahre für die SG Zweidorf/Bortfeld gespielt.

Quelle: bt

SG Zweidorf/Bortfeld - Northeimer HC (Sonntag, 17 Uhr). Die Rückrunde ist für die SG nicht optimal verlaufen. Vier Siegen stehen acht Niederlagen gegenüber - vor allem auswärts gelang der SG nicht viel. Die Bilanz kann am Abschluss-Spieltag aufpoliert werden.

„Wir wollen eine vernünftige Leistung bieten, unser Heimgesicht zeigen. Gern würden wir Lena Fauteck mit einem Sieg verabschieden“, sagt Trainer Andreas Simon.

Die pfeilschnelle Außenspielerin beendet nach 22 Jahren ihre Laufbahn. „Mit sechs Jahren habe ich angefangen“, berichtet Fauteck, die zunächst im Rückraum auf der Mittelposition gespielt hat. Im Erwachsenenbereich hat die 28jährige Bänkerin immer auf der Außenposition gewirbelt - und für einen anderen Verein hat sie nie gespielt.

„Ich muss mich erst einmal mit dem Gedanken anfreunden, dass ich künftig am Wochenende keinen festen Termin mehr habe und auch in der Woche mehr Freizeit genießen kann“, sagt Fauteck.

Langweilig wird ihr aber auf keinen Fall. Denn außer dem Handball ist der Langstreckenlauf ihr großes Hobby. Bereits vor sechs Jahren bestritt sie ihren ersten Marathonlauf, im vergangenen Jahr war sie in New York am Start. „Das Laufen in der Natur bereitet mir viel Freude. Künftig werde ich noch etwas mehr Zeit dafür haben“, freut sich Fauteck, die in naher Zukunft einige Halbmarathons bestreiten möchte.

„Dem Handballsport werde ich sicherlich erhalten bleiben. Ich werde mir öfter ein Spiel der Damen anschauen. Vielleicht finde ich auch noch einmal Lust, zu spielen. Momentan mache ich aber erst einmal Pause - ohne Wenn und Aber“, sagt Fauteck, die auch darüber nachgedacht hat, in der Zweiten zu spielen.

„Aber dann hätte ich wieder zweimal Training in der Woche sowie Spiele am Wochenende gehabt und nicht mehr Freizeit gewonnen“, erläutert Fauteck. Schließlich möchte sie sich etwas mehr Zeit auch für andere, nicht sportliche Dinge nehmen. „Ich würde gerne Gitarre spielen lernen.“

bt

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