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SG verzweifelt an Jahn-Keeper Koop

Handball-Regionsoberliga Männer SG verzweifelt an Jahn-Keeper Koop

Ein ganz enges Ding: Die Regionsoberliga-Handballer des MTV Peine haben im Derby gegen die SG Zweidorf/Bortfeld II in der entscheidenden Phase die Nerven behalten. Nach einem 29:29 setzte sich der Spitzenreiter in den letzten Minuten noch mit 32:30 durch - auch dank eines überragenden Torhüters.

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Treffsicher: David Hoyer (rot) aus Zweidorfs Reserve versucht, Jahn-Keeper Jan Koop von Außen zu überwinden. Sechs Tore gelangen ihm.

Quelle: rb

SG Zweidorf/Bortfeld II - MTV Vater Jahn Peine 30:32 (13:16). Beide Trainer waren sich einig - MTV-Torwart Jan Koop war der Garant für den Auswärtserfolg des Tabellenführers. „Die Jahner können sich bei ihrem Keeper bedanken, dass sie zwei Punkte mitnehmen durften“, konstatierte SG-Coach Frank Pausewang. Vom Chancenverhältnis her, „wäre ein Unentschieden das gerechte Ergebnis gewesen“.

Bis zum 5:5 hatte sich keiner der Lokalrivalen absetzen können. Erst als Jahn-Trainer Jens Klein in der Abwehr umstellte und SG-Topscorer Sören Martens in Manndeckung nehmen ließ, zogen die Gäste bis auf 10:5 davon.

Doch die SG stellte sich immer besser auf die neue Situation ein und kämpfte sich bis zur Pause auf 13:16 heran. Dennoch war Frank Pausewang mit der Chancenverwertung seines Teams unzufrieden. „Wir lassen zu viel liegen. Das zieht sich schon durch die ganze Saison“, haderte der Coach.

Doch seine Mannschaft ließ nicht locker, nutzte nach dem Wechsel einige Überzahlsituationen aus. Obwohl der MTV fast während der gesamten Begegnung in Führung lag, ließen sich die Gastgeber nicht aus der Ruhe bringen und glichen tatsächlich zum 29:29 aus. Die Freude währte allerdings nicht lange, denn die Jahner präsentierten sich nervenstark und warfen sich in der letzten Minute mit 31:29 in Führung. „In dieser Phase hätten wir cleverer spielen müssen. Es wäre definitiv mehr drin gewesen“, ärgerte sich Pausewang, der trotzdem von einer „guten Mannschaftsleistung“ sprach.

„Das war alles andere als ein leichter Sieg, der allerdings enorm wichtig für die Moral ist“, zeigte sich Jahn-Coach Jens Klein erleichtert. Trotz der Emotionen, die ein Nachbarschaftsduell mit sich bringe, sei es eine faire Begegnung gewesen.

Auch Klein wusste, bei wem er sich für den glücklichen Sieg zu bedanken hatte - bei seinem Keeper. „Jan hat in den entscheidenden Phasen überragend gehalten“, lobte der Coach. Aber auch für seine Rückraumspieler fand er ausschließlich positive Worte. „Wenn man Spieler wie Sören Henning, Sebastian Bank und Niklas Kaufmann hat, die so treffen, dann können wir auch 30 Gegentore verkraften“, freute sich Klein, dessen Team im Aufstiegskampf weiterhin alles in der eigenen Hand hat. Nach der Niederlage beim TVJ Abbensen haben die Jahner eine erneute Derbyniederlage verhindert und verteidigten damit die Tabellenspitze. „Wir wussten, dass uns nur ein Sieg weiterhelfen würde“, kommentierte Jahn-Coach Jens Klein die Siege der Konkurrenten aus Seesen und Timmerlah.

Die Peiner liegen im Aufstiegsrennen weiterhin mit einem Pluspunkt vor den beiden Verfolgern.

jl

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